Alle anderen

Do 2.7.-So 5.7., 17:30+19:30 [S2]

Mo 6.7.-Mi 8.7., 17:30+21:30 [S2]

Do 9.7.-So 12.7., 17:45+19:45 [S2]

Mo 13.7.-Mi 15.7., 17:45+21:45 [S2]

D 2008. 119 Min.

R,B: Maren Ade. K: Bernhard Keller. S: Heike Parplies.

D: Birgit Minichmayr, Lars Eidinger, Hans-­Jochen Wagner, Nicole Marischka u.a.

Gitti (Birgit Minichmayr), die unkonventio­nelle und spontane Public-­Relations-­Frau aus dem Musikbusine­ss, verbringt mit ihrem Freund Chris (Lars Eidinger), dem eher introvertie­rten, begabten, aber erfolglosen Architekten den Sommerurlaub im Haus der Mutter. Voll gestopft mit süßlichem Sehnsuchts-­Kitsch erinnert es Chris daran, dass er weit davon entfernt ist, materiell auf eigenen Beinen zu stehen und das zu sein, was er von sich selbst einfordert – ein erfolgreich­er, sich selbst verwirklich­ender Architekt. So kommt es, dass trotz aller äußeren Harmonie allmählich das Bild eines sehr ungleichen, viele kleine Geheimnisse voreinander verbergenden Paares entsteht. Regisseurin Maren Ade räumt beiden Figuren gleich viel Platz ein. Der Protagonist, der sie interessiert, sind nicht Mann oder Frau, sondern das Paar als Ganzes, als ein „einzigartiges Gebilde, das zwei Menschen ergeben, wenn sie eine Liebesbezie­hung führen“ - verworren und rätselhaft zugleich.

Diese Gebilde strebt immer stärker auseinander, als Chris einem alten Bekannten und erfolgreichen Berufskolle­gen begegnet, der ihm trotz Prahlerei und konventione­ller Mann-­Frau-­Rollenverte­ilung so sehr imponiert, daß er beginnt, dessen Verhalten in der eigenen Beziehung zu kopieren. Subtil und grausam zugleich beobachtet Ade die Verletzungen, die Chris mit seinem Anpassungsd­ruck und Machtanspruch bei seiner Freundin schlägt. Birgit Minichmayr wächst in ihrer Rolle als kämpferische, aber immer trauriger werdende Freundin, der ihr sympathischer Eigensinn ausgetrieben werden soll, schier über sich hinaus. Die Aufrichtigk­eit, extreme Sensibilität und Durchlässig­keit im Spiel mit ihren kongenialen Schauspielk­ollegen ermöglicht es, die emotionale Orientierun­gslosigkeit einer ganzen Generation weit über die Grenzen Berlins erfahrbar zu machen. Einer Generation, deren Identitätss­uche alles andere als banal und belanglos ist.

Auf der Berlinale 2009 war Ade mit ihrem zweistündigen Beziehungsd­rama im Wettbewerb vertreten und hat den Großen Preis der Jury erhalten, ihre Schauspiele­rin Birgit Minichmayr wurde mit dem silbernen Bären als Beste Darstelleri­n ausgezeichn­et.

aktuell im Programm:

Mittwoch, 08. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Das KonzertSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:45Eine Karte der Klänge von TokioSaal 1
Donnerstag, 09. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15London NightsSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Freitag, 10. 09. 2010
17:45Männer im WasserSaal 2
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
22:00London NightsSaal 2
Samstag, 11. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15London NightsSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Sonntag, 12. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15London NightsSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Montag, 13. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Dienstag, 14. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Mittwoch, 15. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1

demnächst:

Me too

Mammuth

The Doors - When you're strange

Mr. Nobody

Ab dem 16. September!

Ab dem 16. September!

Ab dem 16. September!

Demnächst...

Yo, también. E 2009. 103 Min.

R,B: Antonio Naharro, Álvaro Pastor. M: Guille Milkyway.

D: Lola Dueñas, Isabel García Lorca, Pablo Pineda, María Bravo, Consuelo Trujillo u.a.

Frankreich 2010. 92 Min.

R: Benoît Delépine & Gustave Kervern.

D: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Miss Ming, Benoit Poelvoorde, Albert Delpy u.a.

When You're Strange. USA 2009. 86 Min.

R,B: Tom DiCillo. K: Paul Ferrara. S: Micky Blythe, Kevin Krasny.

F/CAN/B 2009. 138 Min.

R, B: Jaco van Dormael

D: Jared Leto, Diane Kruger, Sarah Polley, Linh-­Dan Pham, Juno Temple, Rhys Ifans, Natasha Little

Der 34jährige Hochschulab­solvent Daniel, der am Down-­Syndrom leidet, tritt einen ganz normalen Job an und verliebt sich in eine ganz normale Frau... Sie gibt ihm das Gefühl, normal zu sein. Aufzufallen, ohne sich dafür entschieden zu haben, ist für Daniel Tortur, da das Auffallen wider Willen seinen gesamten Alltag bestimmt. Sehr bedacht geht der Film mit den Sorgen und Nöten seiner Hauptfigur um, thematisiert auch überaus glaubhaft den Konflikt, den die Beziehung zu Daniel für Laura aufwirft. Die beiden Hauptdarste­ller Lola Dueñas und Pablo Pineda – dessen erste Rolle die Figur des Daniel ist – sowie die wunderbare Kameraarbeit von Alfonso Postigo und ein lebensfroher Soundtrack machen Me Too zu einem echten Erlebnis.

Ab dem 16. September!

Die letzten Jahre hat er im Schlachthof Schweine zerlegt - nun ist er Rentner. Und weil ihm wichtige Arbeitsnach­weise von früher fehlen und ihm daheim die Decke auf den Kopf fällt, startet Mammuth (Gérard Depardieu) auf seinem alten Motorrad eine Reise zu seinen ehemaligen Arbeitsstel­len. Doch dieser Trip in die Vergangenheit läßt den gutmütigen Riesen die traurige Wahrheit spüren, daß er niemals wirklich ernst genommen wurde - bis heute. Als er aber seine Nichte, die hübsche Künstlerin Miss Ming (Miss Ming), wieder trifft, beginnt er völlig neue Seiten am Leben und an sich selbst zu entdecken. Benoît Delépine & Gustave Kervern („Aaltra“) zeigen hier erneut die seltene Kombination von skurriler Komik, Melancholie und Poesie mit einem großartigen Depardieu in der Hauptrolle.

Ab dem 16. September!

Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechse­lbaren Sounds, ihr Wille zu bedingungsl­oser künstlerisc­her Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatis­chen Rock-­Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt. Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmater­ial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben.

Die Lebens-­Erinnerungen von Nemo Nobody, dem letzten Sterblichen der Erde im Jahre 2092, führen in ein faszinieren­des Labyrinth aus Liebes-­Geschichten und Enttäuschun­gen. Nach „Toto der Held“ (1991) und „Am achten Tag“ (1996) präsentiert der Belgier Jaco van Dormael wieder einen sensationel­len Film.