D: Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Olivia Williams, Kim Cattrall, James Belushi u.a.
Der britische Ghostwriter (Ewan McGregor) soll die Memoiren des früheren Premierministers Adam Lang (Pierce Brosnan) fertig stellen – die Chance seines Lebens. Doch das Projekt steht unter keinem guten Stern, nicht zuletzt weil der erste Autor gerade bei einem tragischen Unfall starb. Der neue Ghostwriter reist auf die Atlantikinsel Martha’s Vineyard, wohin sich der Ex-Premier zurückgezogen hat. Doch die Ruhe der Insel ist trügerisch: Langs Ferienhaus gleicht einem Hochsicherheitstrakt und der Ghostwriter macht eine Entdeckung, die den smarten Ex-Premier in ein ganz neues Licht rückt. Meisterhaft inszeniert Regie-Legende Roman Polanski (Chinatown) diesen Thriller nach dem Bestseller „Ghost“ von Robert Harris.
Silberner Bär - Berlinale 2010!
„Eine rasante Achterbahnfahrt durch die Psychologie moderner Macht“, schrieb der Spiegel 2007 über Robert Harris’ Roman „Ghost“ - wobei viele Kritiker und Leser die zentrale Figur, den Ex-Premierminister Adam Lang, oft für eine nur leicht fiktionalisierte Person aus dem wahren Leben hielten: Tony Blair. Für die Verfilmung hätte Harris auf keinen besseren treffen können als Roman Polanski, der für „Der Pianist“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und mit meisterhaftem psychologischem Suspense („Der Mieter“), tief beunruhigendem Horror („Rosemary´s Baby“) und spannenden Thrillern über Macht und Korruption („Chinatown“) seinen Ruf als einer der besten Regisseure immer wieder aufs Neue unter Beweis stellte.
R,B: Antonio Naharro, Álvaro Pastor. M: Guille Milkyway.
D: Lola Dueñas, Isabel García Lorca, Pablo Pineda, María Bravo, Consuelo Trujillo u.a.
Frankreich 2010. 92 Min.
R: Benoît Delépine & Gustave Kervern.
D: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Miss Ming, Benoit Poelvoorde, Albert Delpy u.a.
When You're Strange. USA 2009. 86 Min.
R,B: Tom DiCillo. K: Paul Ferrara. S: Micky Blythe, Kevin Krasny.
F/CAN/B 2009. 138 Min.
R, B: Jaco van Dormael
D: Jared Leto, Diane Kruger, Sarah Polley, Linh-Dan Pham, Juno Temple, Rhys Ifans, Natasha Little
Der 34jährige Hochschulabsolvent Daniel, der am Down-Syndrom leidet, tritt einen ganz normalen Job an und verliebt sich in eine ganz normale Frau... Sie gibt ihm das Gefühl, normal zu sein. Aufzufallen, ohne sich dafür entschieden zu haben, ist für Daniel Tortur, da das Auffallen wider Willen seinen gesamten Alltag bestimmt. Sehr bedacht geht der Film mit den Sorgen und Nöten seiner Hauptfigur um, thematisiert auch überaus glaubhaft den Konflikt, den die Beziehung zu Daniel für Laura aufwirft. Die beiden Hauptdarsteller Lola Dueñas und Pablo Pineda – dessen erste Rolle die Figur des Daniel ist – sowie die wunderbare Kameraarbeit von Alfonso Postigo und ein lebensfroher Soundtrack machen Me Too zu einem echten Erlebnis.
Ab dem 16. September!
Die letzten Jahre hat er im Schlachthof Schweine zerlegt - nun ist er Rentner. Und weil ihm wichtige Arbeitsnachweise von früher fehlen und ihm daheim die Decke auf den Kopf fällt, startet Mammuth (Gérard Depardieu) auf seinem alten Motorrad eine Reise zu seinen ehemaligen Arbeitsstellen. Doch dieser Trip in die Vergangenheit läßt den gutmütigen Riesen die traurige Wahrheit spüren, daß er niemals wirklich ernst genommen wurde - bis heute. Als er aber seine Nichte, die hübsche Künstlerin Miss Ming (Miss Ming), wieder trifft, beginnt er völlig neue Seiten am Leben und an sich selbst zu entdecken. Benoît Delépine & Gustave Kervern („Aaltra“) zeigen hier erneut die seltene Kombination von skurriler Komik, Melancholie und Poesie mit einem großartigen Depardieu in der Hauptrolle.
Ab dem 16. September!
Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechselbaren Sounds, ihr Wille zu bedingungsloser künstlerischer Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt. Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmaterial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben.
Die Lebens-Erinnerungen von Nemo Nobody, dem letzten Sterblichen der Erde im Jahre 2092, führen in ein faszinierendes Labyrinth aus Liebes-Geschichten und Enttäuschungen. Nach „Toto der Held“ (1991) und „Am achten Tag“ (1996) präsentiert der Belgier Jaco van Dormael wieder einen sensationellen Film.