D: Ryan Gosling, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Albert Brooks, Oscar Isaac, Christina Hendricks u.a.
„Er“ ist in jeder Hinsicht der zuverlässigste Fahrer, den es gibt. Tagsüber als Stuntman beim Film und nachts als Fluchtwagenfahrer bei Raubüberfällen. „Er“ scheint ein eher unauffälliger Einzelgänger zu sein - diszipliniert, wortkarg und irgendwie geheimnisvoll. Das Schicksal kreuzt eines Tages in Person seiner hübschen Nachbarin seinen Weg. Ihr Mann schuldet ein paar Gangstern eine Menge Geld. Der namenlose Held beschließt, zu helfen und gerät damit zwischen die Fronten verfeindeter Mafiabanden...
In Cannes war „Drive“ im Frühjahr 2011 die Sensation schlechthin. Ein stilistisch mehr als überzeugender Neo-Noir-Film mit einem geheimnisvollen Helden, fiesen Typen um ihn herum und einer hübschen Frau, für die einzusetzen der Held einiges riskiert. Dazu sparsam platzierte Action, die nicht um ihres Effektes Willen geschieht, sondern ganz gezielt auf das Genrekino der 80er Jahre Bezug nimmt und in ihren kurzen Momenten um so intensiver wirkt. Ryan Gosling überzeugt darin als die schlicht nur Driver genannte Hauptfigur. Nicolas Winding Refn erhielt den Regiepreis für einen der interessantesten Kinofilme seit Jahren!