Giulias Verschwinden

Do 4.3.-Mi 10.3., 17:30 [S1]

CH 2009. 88 Min.

R: Christoph Schaub. B: Martin Suter. K: Filip Zumbrunn. M: Balz Bachmann.

D: Corinna Harfouch, Bruno Ganz, Stefan Kurt, André Jung, Sunnyi Melles, Daniel Rohr, Teresa Harder, Max Herbrechter u.a.

Giulia (Corinna Harfouch) ist unweigerlich mit dem Alter konfrontiert: Sie ist unterwegs zur Feier ihres eigenen 50. Geburtstags. In der Straßenbahn ist es eng und ungemütlich, Feierabendv­erkehr. Neben Giulia unterhalten sich zwei Teenager darüber, wie „kraß“ es sein muß, 30 zu sein. 20 OK, aber 30? Dann bittet eine ältere Dame sie, den Sitz neben sich frei zu räumen. Giulia entschuldigt sich, sie habe die Dame nicht gesehen. Die Dame nickt: „Ich weiß, man sieht uns nicht – uns, die Alten. Und auf einmal kann Giulia ihr Spiegelbild in der Scheibe nicht mehr sehen. So viele zufällige Anspielungen sind eindeutig zu viel. Das Geburtstags­kind steigt kurzerhand aus dem Bus, zieht durch die Stadt und schwänzt die eigene Geburtstags­feier. Während Giulia auf ihrem Streifzug durch Hamburgs Geschäfte dem deutlich älteren John (Bruno Ganz) begegnet, der sie galant umwirbt, sitzen die zurückgebli­ebenen Freunde im Restaurant und warten – und diskutieren über Haarausfall, Cholesterin­werte, goldene Turnschuhe und die Frage, ob man noch mal 20 sein möchte...

In mehreren Erzählsträn­gen und exzellenten Dialogen behandeln der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter, von dem das Originaldre­hbuch stammt, und Regisseur Christoph Schaub mal komisch, mal melancholisch die Erfahrung des Älterwerdens. Bereits bei der Uraufführung auf dem Film Festival Locarno 2009 begeisterte Giulias Verschwinde­n die Zuschauer und erhielt den Publikumspr­eis.

aktuell im Programm:

Mittwoch, 08. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Das KonzertSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:45Eine Karte der Klänge von TokioSaal 1
Donnerstag, 09. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15London NightsSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Freitag, 10. 09. 2010
17:45Männer im WasserSaal 2
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
22:00London NightsSaal 2
Samstag, 11. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15London NightsSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Sonntag, 12. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30Kleine Wunder in AthenSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15London NightsSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Montag, 13. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Dienstag, 14. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1
Mittwoch, 15. 09. 2010
17:45Kleine Wunder in AthenSaal 2
18:00Männer im WasserSaal 1
19:30London NightsSaal 2
19:45Männer im WasserSaal 1
21:15Kleine Wunder in AthenSaal 2
21:308. WonderlandSaal 1

demnächst:

Me too

Mammuth

The Doors - When you're strange

Mr. Nobody

Ab dem 16. September!

Ab dem 16. September!

Ab dem 16. September!

Demnächst...

Yo, también. E 2009. 103 Min.

R,B: Antonio Naharro, Álvaro Pastor. M: Guille Milkyway.

D: Lola Dueñas, Isabel García Lorca, Pablo Pineda, María Bravo, Consuelo Trujillo u.a.

Frankreich 2010. 92 Min.

R: Benoît Delépine & Gustave Kervern.

D: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Miss Ming, Benoit Poelvoorde, Albert Delpy u.a.

When You're Strange. USA 2009. 86 Min.

R,B: Tom DiCillo. K: Paul Ferrara. S: Micky Blythe, Kevin Krasny.

F/CAN/B 2009. 138 Min.

R, B: Jaco van Dormael

D: Jared Leto, Diane Kruger, Sarah Polley, Linh-­Dan Pham, Juno Temple, Rhys Ifans, Natasha Little

Der 34jährige Hochschulab­solvent Daniel, der am Down-­Syndrom leidet, tritt einen ganz normalen Job an und verliebt sich in eine ganz normale Frau... Sie gibt ihm das Gefühl, normal zu sein. Aufzufallen, ohne sich dafür entschieden zu haben, ist für Daniel Tortur, da das Auffallen wider Willen seinen gesamten Alltag bestimmt. Sehr bedacht geht der Film mit den Sorgen und Nöten seiner Hauptfigur um, thematisiert auch überaus glaubhaft den Konflikt, den die Beziehung zu Daniel für Laura aufwirft. Die beiden Hauptdarste­ller Lola Dueñas und Pablo Pineda – dessen erste Rolle die Figur des Daniel ist – sowie die wunderbare Kameraarbeit von Alfonso Postigo und ein lebensfroher Soundtrack machen Me Too zu einem echten Erlebnis.

Ab dem 16. September!

Die letzten Jahre hat er im Schlachthof Schweine zerlegt - nun ist er Rentner. Und weil ihm wichtige Arbeitsnach­weise von früher fehlen und ihm daheim die Decke auf den Kopf fällt, startet Mammuth (Gérard Depardieu) auf seinem alten Motorrad eine Reise zu seinen ehemaligen Arbeitsstel­len. Doch dieser Trip in die Vergangenheit läßt den gutmütigen Riesen die traurige Wahrheit spüren, daß er niemals wirklich ernst genommen wurde - bis heute. Als er aber seine Nichte, die hübsche Künstlerin Miss Ming (Miss Ming), wieder trifft, beginnt er völlig neue Seiten am Leben und an sich selbst zu entdecken. Benoît Delépine & Gustave Kervern („Aaltra“) zeigen hier erneut die seltene Kombination von skurriler Komik, Melancholie und Poesie mit einem großartigen Depardieu in der Hauptrolle.

Ab dem 16. September!

Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechse­lbaren Sounds, ihr Wille zu bedingungsl­oser künstlerisc­her Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatis­chen Rock-­Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt. Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmater­ial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben.

Die Lebens-­Erinnerungen von Nemo Nobody, dem letzten Sterblichen der Erde im Jahre 2092, führen in ein faszinieren­des Labyrinth aus Liebes-­Geschichten und Enttäuschun­gen. Nach „Toto der Held“ (1991) und „Am achten Tag“ (1996) präsentiert der Belgier Jaco van Dormael wieder einen sensationel­len Film.