R,B: Doris Dörrie. B: Ferdinand von Schirach. K: Hanno Lentz.
D: Alba Rohrwacher, Vinzenz Kiefer, Matthias Brandt, Christina Große, Maren Kroymann, Oliver Nägele u.a.
Kalle ist ein Punk, lebt hauptsächlich auf der Straße und denkt selten an morgen. In seinem Leben hat er viele verrückte Dinge getan und erlebt. Er trifft auf Irina. Sie ist Kriegsflüchtling und verdient sich als Prostituierte ihren Lebensunterhalt. Dieses ungleiche Paar verliebt sich und macht sich an die schwere Aufgabe das bißchen Glück, das es noch hat, zusammen zu halten und sich ein kleines Leben aufzubauen. Bis eines Tages ein Freier tot in der gemeinsamen Wohnung zusammenbricht, Irina flüchtet in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche und beschließt, sein Glück mit Irina mit allen Mitteln zu verteidigen...
So oder so ähnlich hat sich dieser Fall für den Anwalt Ferdinand von Schirach zugetragen. „Glück“ ist eine von zahlreichen Erzählungen in seinem schriftstellerischem Debüt „Verbrechen“. Jetzt kommt die erste Kurzgeschichte als Kinofilm auf die große Leinwand.
Doris Dörrie inszeniert nach „Kirschblüten – Hanami“ ihren nächsten großen Liebesfilm. In höchst anmutigen Bildern und voller unerwarteter Wendungen präsentiert sie eine ungewöhnliche Definition von Glück. Getragen wird diese unglaubliche Geschichte von den beiden Hauptdarstellern Alba Rohrwacher und Vinzenz Kiefer, die in diesem ganz besonderen Film über sich hinaus wachsen und eines der skurrilsten Filmpaare der letzten Jahre spielen.