D: Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu, Birol Ünel, Pheline Roggan, Anna Bederke, Dorka Gryllus, Lucas Gregorowicz, Wotan Wike Möhring, Udo Kier
Kneipenbesitzer Zinos ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine für einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen Stammgäste aus. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias auf und bittet ihn um Hilfe. Während Zinos noch überlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das ,,Soul Kitchen“ rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Soul Kitchen ist ein Heimatfilm der neuen Art: Der Kiez ist dieses Mal ein Restaurant, der Regisseur heißt Fatih Akin, und vor der Kamera versammelt er ein „Best Of“ aus seinen früheren Filmen – Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und Loyalität – und um einen Ort, den man als Heimat begreifen kann. Ausgezeichnet wurde der Film bereits mit dem Spezialpreis der Jury auf dem Filmfestival in Venedig 2009, mit dem Preis für das beste Drehbuch auf den Nordischen Filmtagen Lübeck und mit dem Art Cinema Award des Filmfests Hamburg 2009!
Ausgezeichnete, engagierte Filme sieht man am besten in ausgezeichneten Programmkinos ;) ...
R,B: Antonio Naharro, Álvaro Pastor. M: Guille Milkyway.
D: Lola Dueñas, Isabel García Lorca, Pablo Pineda, María Bravo, Consuelo Trujillo u.a.
Frankreich 2010. 92 Min.
R: Benoît Delépine & Gustave Kervern.
D: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Miss Ming, Benoit Poelvoorde, Albert Delpy u.a.
When You're Strange. USA 2009. 86 Min.
R,B: Tom DiCillo. K: Paul Ferrara. S: Micky Blythe, Kevin Krasny.
F/CAN/B 2009. 138 Min.
R, B: Jaco van Dormael
D: Jared Leto, Diane Kruger, Sarah Polley, Linh-Dan Pham, Juno Temple, Rhys Ifans, Natasha Little
Der 34jährige Hochschulabsolvent Daniel, der am Down-Syndrom leidet, tritt einen ganz normalen Job an und verliebt sich in eine ganz normale Frau... Sie gibt ihm das Gefühl, normal zu sein. Aufzufallen, ohne sich dafür entschieden zu haben, ist für Daniel Tortur, da das Auffallen wider Willen seinen gesamten Alltag bestimmt. Sehr bedacht geht der Film mit den Sorgen und Nöten seiner Hauptfigur um, thematisiert auch überaus glaubhaft den Konflikt, den die Beziehung zu Daniel für Laura aufwirft. Die beiden Hauptdarsteller Lola Dueñas und Pablo Pineda – dessen erste Rolle die Figur des Daniel ist – sowie die wunderbare Kameraarbeit von Alfonso Postigo und ein lebensfroher Soundtrack machen Me Too zu einem echten Erlebnis.
Ab dem 16. September!
Die letzten Jahre hat er im Schlachthof Schweine zerlegt - nun ist er Rentner. Und weil ihm wichtige Arbeitsnachweise von früher fehlen und ihm daheim die Decke auf den Kopf fällt, startet Mammuth (Gérard Depardieu) auf seinem alten Motorrad eine Reise zu seinen ehemaligen Arbeitsstellen. Doch dieser Trip in die Vergangenheit läßt den gutmütigen Riesen die traurige Wahrheit spüren, daß er niemals wirklich ernst genommen wurde - bis heute. Als er aber seine Nichte, die hübsche Künstlerin Miss Ming (Miss Ming), wieder trifft, beginnt er völlig neue Seiten am Leben und an sich selbst zu entdecken. Benoît Delépine & Gustave Kervern („Aaltra“) zeigen hier erneut die seltene Kombination von skurriler Komik, Melancholie und Poesie mit einem großartigen Depardieu in der Hauptrolle.
Ab dem 16. September!
Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechselbaren Sounds, ihr Wille zu bedingungsloser künstlerischer Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt. Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmaterial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben.
Die Lebens-Erinnerungen von Nemo Nobody, dem letzten Sterblichen der Erde im Jahre 2092, führen in ein faszinierendes Labyrinth aus Liebes-Geschichten und Enttäuschungen. Nach „Toto der Held“ (1991) und „Am achten Tag“ (1996) präsentiert der Belgier Jaco van Dormael wieder einen sensationellen Film.