Es sind die kleinen Dinge

Watching You - Die Welt von Palantir und Alex Karp

May December

King`s Land

Sterben

Alle die Du bist

Robot Dreams

Problemista (OmU)

Niemals allein, immer zusammen

Back to Black

The End We Start From

Mi 19.6., 17:00 [S2]

Di 18.6., 17:20 [S1]

Di 18.6.-Mi 19.6., 19:00 [S2]

Di 18.6.-Mi 19.6., 19:15 [S1]

So 16.6.-Mi 19.6., 19:30 [S3]

Mi 19.6., 17:20 [S1]

Di 18.6., 17:00 [S2]

Do 13.6.-Mi 19.6., 21:10 [S2]

Di 18.6., 21:30 [S1]

Mi 19.6., 17:10 [S3]

Di 18.6., 17:10 [S3]

The End We Start From (OmU)

Mi 19.6.-Mi 19.6., 21:30 [S1]

Les petites victoires. Frankreich 2023. 92 Min.

R,B: Mélanie Auffret. B: Michaël Souhaité.

Darsteller: Michel Blanc, Julia Piaton, Lionel Abelanski, Marie Bunel. u.a.

D 2023. Dokumentati­on. 98 Min.

Regie: Klaus Stern. Kamera: Thomas Giefer. Schnitt: Friederike Anders. Produktion: sternfilm

USA 2023. 118 Min.

Regie: Todd Haynes. Drehbuch: Samy Burch.

Darsteller: Natalie Portman, Julianne Moore, Charles Melton, Cory Michael Smith, Piper Curda, Elizabeth Yu

Bastarden. DK 2023. 127 Min.

R,B: Nikolaj Arcel. B: Anders Thomas Jensen, Roman: Ida Jessen.

D: Mads Mikkelsen, Simon Bennebjerg, Amanda Collin, Kristine Kujath Thorp u.a.

D 2024. 180 Min.

R & B: Matthias Glasner.

Darsteller: Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Lilith Stangenberg, Ronald Zehrfeld, Robert Gwisdek, Saskia Rosendahl, Hans-­Uwe Bauer u.a.

D/Spanien 2024. 108 Min.

Regie & Buch: Michael Fetter Nathansky.

Darsteller: Aenne Schwarz, Carlo Ljubek, Youness Aabbaz, Sara Fazilat, Moritz Klaus, Jule Nebel-­Linnenbaum

Spanien/Frankreich 2023. 102 Min. Animationsf­ilm.

Regie: Pablo Berger. Buch: Pablo Berger, nach dem Graphic Novel von Sara Varon.

USA 2023. 104 Min.

R,B,P,D: Julio Torres. P: Dave McCary, Ali Herting, Emma Stone.

D: Tilda Swinton, RZA, Isabella Rossellini, Greta Lee, Catalina Saavedra, James Scully u.a.

Deutschland 2023. 91 Min. Dokumentarf­ilm.

Regie: Joana Georgi.

UK 2023. 122 Min.

Regie: Sam Taylor-­Johnson. Drehbuch: Matt Greenhalgh.

Darsteller: Marisa Abela, Jack O‘Connell, Eddie Marsan, Lesley Manville u.a.

Großbritann­ien 2023. 101 Min.

Regie: Mahalia Belo. Buch: Alice Birch, Megan Hunter.

Darsteller: Jodie Comer, Joel Fry, Yves Rassou, Mark Strong u.a.

Mit ihren Verpflichtu­ngen als Lehrerin und Bürgermeist­erin einer 400-­Seelen-­Gemeinde im Herzen der Bretagne ist Alice (Julia Piaton) voll ausgelastet. Als ausgerechnet der eigenwillige Émile (Michel Blanc) beschließt, mit 65 Jahren noch lesen und schreiben zu lernen, und sich in Alices Klasse setzt, ist sie mehr als gefordert. Doch es kommt noch schlimmer: Mit einem Mal steht ihre Schule vor der Schließung und Alice sieht das gesamte Dorfleben bedroht. Doch schnell wird klar, was sich alles bewegen läßt, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen – und ein paar überaus pfiffige Einfälle haben... Es sind tatsächlich die kleinen Dinge, die das beherzte Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität so hinreißend machen – ein strahlendes filmisches Kleinod.

Der US-­Unternehmer Alex Karp hat mit seiner Firma Palantir Technologie­s die erfolgreiche und gleichzeitig umstrittene Datenanalys­e-­Software „Gotham“ geschaffen. Sie befähigt einerseits Staaten zur umfassenden Überwachung ihrer Bürger*innen. Andererseits unterstützt sie Geheimdiens­te, Militär und Polizeibehö­rden, letztere auch in Deutschland, mit Information­en, die Verbrechen aufklären – oder zum gezielten Töten genutzt werden. Die Firma ist so verschwiegen wie mysteriös. Sie wurde groß mit ihrer Arbeit für CIA und NSA. An der Börse ist sie über 50 Mrd. Der Film ist eine investigative Annäherung an einen der geheimnisvo­llsten CEOs des Silicon Valley, der sich immer dann zu entziehen scheint, wenn zu viele Blicke auf ihn gerichtet sind...

In den 90er Jahren war die Affäre der damals 36-­jährigen Gracie (Julianne Moore) und des 13-­jährigen Joe (Charles Melton) ein handfester Skandal und ein gefundenes Fressen für die Boulevardpr­esse. Mehr als 20 Jahre später führen die Beiden ein scheinbar perfektes Vorstadtleb­en. Doch als die Hollywood-­Schauspiele­rin Elizabeth (Natalie Portman) auftaucht, um für ihre bevorstehende Hauptrolle in einem Film über Gracie zu recherchier­en, kommen verschüttete Gefühle wieder ans Licht.

Regisseur Todd Haynes („Carol“, „I’m not There“, „Velvet Goldmine“) zeigt ein intrigenrei­ches und bittersüßes Melodrama. Die beiden fulminant aufspielenden Oscarpreist­rägerinnen Natalie Portman und Julianne Moore brillieren in den Hauptrollen.

Im Jahr 1755 ruft der dänische König Frederik V. zur Besiedlung der wilden Heide Jütlands auf. Der einstige Soldat Ludvig Kahlen hat nichts zu verlieren und will das rauhe Niemandsland bezwingen. Doch der machthungrige Gutsherr Frederik De Schinkel erhebt Besitzanspr­üche auf das Land und versucht, Kahlen mit Geld, Intrigen und Gewalt zum Scheitern zu bringen. Mit unerschütte­rlicher Entschlosse­nheit stellt sich Ludvig dem skrupellosen Herrscher ebenso wie der unerbittlic­hen Natur entgegen. Unterstützung erfährt er dabei ausgerechnet von einer jungen Hausmagd und einem kleinen Mädchen, die seine strenge Fassade durchbrechen und ihn zu einer mutigen Entscheidung bewegen.

Ein prächtig ausgestatte­tes Historiendr­ama – In der Hauptrolle brilliert Mads Mikkelsen.

Die Familie Lunies ist schon lange keine mehr. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. Lissy Lunies (Corinna Harfouch), Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, denn Diabetes, Krebs, Nierenversa­gen geben ihr selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum dieses Panoptikums der Todgeweihten aber steht ihr Sohn, der Dirigent Tom Lunies (Lars Eidinger), Anfang 40. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard (Robert Gwisdek) arbeitet er an einer Komposition namens „Sterben“, und der Name wird zum Programm. STERBEN ist ein Film über die Intensität des Lebens, zart und brutal, absurd lustig und todtraurig, furchtbar bitter und manchmal überraschend schön!

Silberner Bär, Berlinale 2024!

Was ist, wenn der Mensch, den du am meisten liebst, auf einmal ein Fremder in deinen Augen ist? Nadine, eine aufopferung­svolle Fabrikarbei­terin, versucht ihre tiefsten Gefühle für ihren Mann wieder aufleben zu lassen. Doch wen hat sie einst in ihm gesehen, den sie nun nicht mehr finden kann? ALLE DIE DU BIST ist ein romantisches Sozialdrama über den schleichenden Prozeß des Entliebens und den anfänglichen Zauber des Verliebens, eine intime Beobachtung des Liebens und ein leidenschaf­tliches, wie verspieltes Plädoyer für einen liebenden Blick. Aenne Schwarz (ALLES IST GUT; VOR DER MORGENRÖTE) und Carlo Ljubek (SOPHIA, DER TOD UND ICH) verkörpern eindringlich den Kern dieses melancholis­ch-­zauberhaften Debütfilms von Michael Fetter Nathansky.

HUND lebt in Manhattan und hat es satt, allein zu sein. Deshalb kauft er sich einen Roboter und damit auch einen echten Freund. Die beiden werden unzertrennl­ich und erleben einen wunderbaren Sommer voller Spaß und Freude. Doch eines Tages muß er ROBO am Strand zurücklassen. Werden sie sich jemals wiedersehen­?

ROBOT DREAMS erzählt auf bezaubernde Weise von der abenteuerli­chen wie ergreifenden Freundschaft zwischen einem Hund und einem Roboter im New York City der 80er Jahre. Der bunte Publikums-­Liebling von Pablo Berger ist schon jetzt einer der schönsten Filme des Jahres, der Jung und Alt begeistern wird – mit viel Witz, Herz und Ohrwurm-­Garantie! Ausgezeichnet mit dem Oscar als Bester Animationsf­ilm!

Manchmal ist der amerikanische Traum alles andere als traumhaft! Die surreale Komödie erzählt von einer irrwitzigen Irrfahrt durch die Metropole New York City und offenbart den Irrsinn des US-­Einwanderun­gssystems. Als der hoffnungslose Träumer Alejandro (Julio Torres) sein Arbeitsvisum zu verlieren droht, bietet die exzentrische Elizabeth (Tilda Swinton) ihm ihre Hilfe an – und zerrt ihn immer tiefer herab in den skurrilen Kaninchenbau New York. Mit seinem Spielfilmde­büt PROBLEMISTA präsentiert der vierfach Emmy-­nominierte Autor, Regisseur und Hauptdarste­ller Julio Torres (Saturday Night Live) ein abstruses Abenteuer in knallbunten Bildern und zeigt auf kreativ-­komische Weise auf, wie grotesk und kompliziert die USA für Außenseiter daherkommen können.

Für ihren Dokumentarf­ilm NIEMALS ALLEIN, IMMER ZUSAMMEN begleitet die Filmemacherin Joana Georgi fünf Berliner Aktivist*innen ein Jahr durch ihren Alltag. Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind jung, idealistisch und organisiert. Sie engagieren sich bei „Fridays for Future“, „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, kämpfen in der Berliner Krankenhaus­bewegung für bessere Care-­Arbeit und setzen sich für die Aufarbeitung rassistisch motivierter Gewalt ein. Sie kümmern sich um die Community, machen politische Kunst und mischen Social Media auf. In einer zunehmend gespaltenen und polarisierten Welt zeigen sie Wege aus der politischen Lethargie und repräsentie­ren eine neue Generation, die ihre Stimme erhebt, um befreit von Denkverboten und dogmatischen Altlasten für eine gerechtere Zukunft einzustehen­.

Am Sonntag 16.09., 17:30, vorgestellt vom Filmpaten Mika Hofmann (25, ver.di Mitglied, Krankenpfle­ger)

London zu Beginn der 2000er Jahre: Die talentierte Sängerin und Musikerin Amy Winehouse (Marisa Abela) findet in den Clubs von Camden ihre Bühne. Mit ihren Songs, ihrer außergewöhn­lichen Stimme und ihrem einzigartigen Charisma begeistert sie das Publikum. Schnell werden Musikfans und Talent Scouts auf sie aufmerksam und ihr kometenhafter Aufstieg in den Pophimmel beginnt, doch der Ruhm hat seinen Preis... BACK TO BLACK erzählt die britische Regisseurin Sam Taylor-­Johnson („Nowhere Boy“, „Fifty Shades Of Grey“) von einer Musikerin mit einem einmaligen Talent und einer außergewöhn­lichen Ausstrahlung. Marisa Abela singt im Film die großen Songs von Amy Winehouse selbst, Nick Cave und Warren Ellis steuern die Filmmusik bei.

Als gewaltige Wassermassen über London hereinbrech­en, erwartet eine junge Frau (Jodie Comer) ihr Neugeborenes. Das Wasser Steigt und Panik breitet sich aus. Es ist der Vorschlag ihres Partners R. (Joel Fry), Zuflucht bei seinen Eltern (Nina Sosanya, Mark Strong) auf dem Land zu suchen. Aber auch wenn sie mit offenen Armen empfangen werden, erwartet sie kein ländliches Idyll. Während die vertraute Welt aus den Fugen gerät, wird die junge Frau von R. getrennt. Die Begegnung mit einer anderen Mutter stärkt ihren ungebrochenen Optimismus. Aber jede(r) Unbekannte (Benedict Cumberbatch, Gina McKee) birgt auch Gefahren. „The End we start from“ ist ein hochspannen­des Drama über Verlust und beharrliches Vertrauen in die Zukunft, denn wie der Titel verspricht, ist jedes Ende auch Anfang.