R,B: Nicola Graef. K: Alexander Rott. S: Kay Ehrich. M: George Kochbeck. P: Lona Media.
ICH. IMMENDORFF begleitet zwei Jahre lang einen der wichtigsten deutschen Künstler bis zu seinem Tod im Mai 2007. Jörg Immendorff lebte und arbeitete 9 Jahre mit dem Wissen um seine unheilbare Erkrankung ALS. Die Regisseurin Nicola Graef besuchte Immendorff in seinem Atelier und zeigt, wie er trotz langsam erlahmender Arme und Beine weiter neue Kunstwerke schuf und an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrte. Der Film begleitet Immendorff bei den Ausstellungsvorbereitungen für die große Retrospektive in der Berliner Nationalgalerie. Er ist eine Hommage an einen Mann, der in seiner starken Prägung durch Joseph Beuys den Kampf für eine bessere Welt und den Widerstand gegen Ungerechtigkeit nie aufgegeben hat, weder als Künstler noch als Mensch.
D: Oldrich Kaiser, Julia Jentsch, Ivan Barnev, Istvám Szabó u.a.
Jan Dite ist ein kleiner Mann, aber er hat große Pläne. Der tschechische Provinzkellner will Millionär werden. Mit voller Naivität schlittert das Stehauf-Männchen durch die tschechische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er verliebt sich in die Sudetendeutsche Líza (Julia Jentsch). Deren fanatische Liebe zum Führer bringt ihn zuerst um seinen Job, nach Hitlers Einmarsch zu neuem Ruhm und nach dem Krieg zu Briefmarken im Wert von 15 Millionen. Als das kommunistische Regime an die Macht kommt will er dorthin, wo alle Millionäre ihr neues Zuhause gefunden haben: ins Gefängnis... Jiri Menzels Film basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Bohumil Hrabal, und erzählt charmant und unverblümt die Geschichte eines kleinen Mannes.