Giulias Verschwinden

An Education

Küss den Frosch

Invictus - Unbezwungen

Welcome

A Serious Man

Der Ghostwriter

Berlin Stettin

Crazy Heart

Do 4.3.-Mi 10.3., 17:30 [S1]

Do 11.3.-Mi 17.3., 18:00 [S2]

Do 4.3.-Mi 10.3., 15:30 [S2]

Lone Scherfig & Nick Hornby!

Do 4.3.-Mi 17.3., 15:45 [S1]

Do 4.3.-Mi 10.3., 17:15 [S2]

Clint Eastwood!

Mo 8.3.-Mi 10.3., 21:45 [S2]

Do 11.3.-So 14.3., 19:35 [S2]

Mo 15.3.-Mi 17.3., 21:45 [S2]

Mi 10.3., 22:00 [S1]

Do 11.3.-So 14.3., 19:30 [S1]

Mo 15.3.-Mi 17.3., 21:30 [S1]

Joel und Ethan Coen!

Mo 8.3.-Mi 10.3., 19:30 [S2]

Do 11.3.-So 14.3., 21:30 [S2]

Mo 15.3.-Mi 17.3., 19:35 [S2]

Roman Polanski

Do 11.3.-Mi 17.3., 16:00 [S2]

Gast: Volker Koepp am 10. März!

Do 11.3.-So 14.3., 17:30+21:15 [S1]

Mo 15.3.-Mi 17.3., 17:30+19:30 [S1]

Jeff Bridges!

CH 2009. 88 Min.

R: Christoph Schaub. B: Martin Suter. K: Filip Zumbrunn. M: Balz Bachmann.

D: Corinna Harfouch, Bruno Ganz, Stefan Kurt, André Jung, Sunnyi Melles, Daniel Rohr, Teresa Harder, Max Herbrechter u.a.

GB 2009. 95 Min.

R: Lone Scherfig. B: Nick Hornby. M: Paul Englishby.

D: Carey Mulligan, Olivia Williams, Alfred Molina, Cara Seymour, William Melling, Matthew Beard, Peter Sarsgaard, Rosamund Pike u.a.

USA 2009. 97 Min.

R: Ron Clements, John Musker. B: Ron Clements, Rob Edwards, Greg Erb, John Musker, Jason Oremland

P: Walt Disney Studios.

USA 2009. 133 Min.

R: Clint Eastwood. B: John Carlin. K: Tom Stern. S: Joel Cox, Gary Roach. M: Kyle Eastwood, Michael Stevens.

D: Morgan Freeman, Matt Damon, Tony Kgoroge, Patrick Mofokeng, Matt Stern, Julian Lewis Jones, Patrick Lyster u.a.

F 2009. 110 Min.

R: Philippe Lioret. B: Emmanuel Courcol. K: Laurant Dailland. S: Andrea Sedlácková. M: Nicola Piovoni, Wojciech Kilar, Armand Amar.

D: Vincent Lindon, Derya Ayverdi, Firat Ayverdi, Audrey Dana, Olivier Rabourdin, Thierry Godard, Murat Subasi, Selim Akgul u.a.

USA 2009. 105 Min.

R,B: Ethan Coen, Joel Coen. K: Roger Deakins. M: Carter Burwell.

D: Michael Stuhlbarg, Richard Kind, Fred Melamed, Sari Lennik, Aaron Wolff, Jessica McManus, Peter Breitmayer, Jack Swiler u.a.

D/F/GB 2009. 128 Min.

R,B: Roman Polanski.

D: Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Olivia Williams, Kim Cattrall, James Belushi u.a.

Deutschland 2009. 110 Min.

R,B: Volker Koepp

USA 2009. 110 Min.

R,B: Scott Cooper. K: Barry Markowitz. M: T-­Bone Burnett, Stephen Bruton

D: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Robert Duvall, James Keane, Colin Farrell.

Giulia (Corinna Harfouch) ist unweigerlich mit dem Alter konfrontiert: Sie ist unterwegs zur Feier ihres eigenen 50. Geburtstags. In der Straßenbahn ist es eng und ungemütlich, Feierabendv­erkehr. Neben Giulia unterhalten sich zwei Teenager darüber, wie „kraß“ es sein muß, 30 zu sein. 20 OK, aber 30? Dann bittet eine ältere Dame sie, den Sitz neben sich frei zu räumen. Giulia entschuldigt sich, sie habe die Dame nicht gesehen. Die Dame nickt: „Ich weiß, man sieht uns nicht – uns, die Alten. Und auf einmal kann Giulia ihr Spiegelbild in der Scheibe nicht mehr sehen. So viele zufällige Anspielungen sind eindeutig zu viel. Das Geburtstags­kind steigt kurzerhand aus dem Bus, zieht durch die Stadt und schwänzt die eigene Geburtstags­feier. Während Giulia auf ihrem Streifzug durch Hamburgs Geschäfte dem deutlich älteren John (Bruno Ganz) begegnet, der sie galant umwirbt, sitzen die zurückgebli­ebenen Freunde im Restaurant und warten – und diskutieren über Haarausfall, Cholesterin­werte, goldene Turnschuhe und die Frage, ob man noch mal 20 sein möchte...

In mehreren Erzählsträn­gen und exzellenten Dialogen behandeln der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter, von dem das Originaldre­hbuch stammt, und Regisseur Christoph Schaub mal komisch, mal melancholisch die Erfahrung des Älterwerdens. Bereits bei der Uraufführung auf dem Film Festival Locarno 2009 begeisterte Giulias Verschwinde­n die Zuschauer und erhielt den Publikumspr­eis.

Die 16-­jährige Jenny (Carey Mulligan) träumt von einem Studium an der Oxford University. Vor ihr liegt eine große Zukunft oder zumindest das, was in einem kleinbürger­lichen Vorort Londons anno 1961 dafür gehalten wird. David (Peter Sarsgaard) ist etwa doppelt so alt wie Jenny, ausgebildet an der „Universität des Lebens“, wie er behauptet. Er geht mit ihr zu Konzerten, und lädt sie in teure Restaurants oder nach Paris ein. Für Jenny eine neue Welt, nur ein bißchen zu schön, um wahr zu sein.

Mit subtilem Humor erzählt die dänische Regisseurin Lone Scherfig („Italienisch für Anfänger“) nach einer wahren Geschichte, eine zartbittere Chronik des Erwachsenwe­rdens. Das Drehbuch stammt vom Bestsellera­utor Nick Hornby (High Fidelity).

New Orleans um die Jahrhundert­wende. Kellnerin Tiana träumt von einem eigenen Restaurant. Da hüpft ihr eines Abends ein Frosch über den Weg und behauptet, ein verzauberter Prinz zu sein. Ein einziger Kuß, und Tiana hätte einen Wunsch frei. Nicht ohne Überwindung, küsst die junge Frau das feuchte Geschöpf - allerdings mit unerwartetem Ergebnis. Nicht er wird ein Mensch, sondern sie zum Frosch...

Mit diesem Film kehrt Disney zur klassischen gezeichneten 2D-­Animation zurück und bezaubert mit einem Märchen voller Humor und Musik, unbändiger Lebenslust und zu Tränen rührender Romantik.

Südafrika, 11. Februar 1990. An diesem Tag wurde Nelson Mandela nach 27 Jahren Haft entlassen, und das Apartheid-­­System war zumindest auf dem Papier beendet. Wie groß die sozialen Probleme Südafrikas durch die Rassentrenn­ung waren und wie nah das Land vor einem Bürgerkrieg stand, war in aller Euphorie kaum vorstellbar. Wie es Mandela gelang, Südafrika zu vereinen, das erzählt dieses Sport-­­Drama von Clint Eastwood – zumindest einen Teil der Geschichte. Einen Teil, der sich so unglaublich anhört, daß man ihn nicht hätte erfinden können. Mit Morgan Freeman und Matt Damon in den Hauptrollen ist „Invictus“ eine Hommage an einen großen Mann und Politiker, exzellent gespielt, souverän gefilmt, schamlos sentimental und enorm mitreißend.

Zu Fuß schaffte es der 17-­jährige Kurde Bilal auf abenteuerli­chen Wegen vom Irak bis an den Ärmelkanal. Er hat sein Land für seine Freundin Mina verlassen, die kurz zuvor nach England emigrierte. Der Versuch unter einer Lkw-­Ladung nach England geschleust zu werden scheitert. Kurzentschl­ossen sucht der Junge das örtliche Hallenbad auf, um das Schwimmen zu trainieren. Hier lernt er den Schwimmlehrer Simon kennen, einen ehemaligen Topschwimmer, der jetzt vom Unterrichten lebt. Er freundet sich mit Bilal an, der ihm schließlich von seinen Absichten berichtet: Heimlich unterrichtet er den jungen Flüchtling im Kraulen… Meisterhaft verknüpft Regisseur Philippe Lioret („Die Frau des Leuchtturmw­ärters“) Politisches Dilemma und persönliche Tragik zu einem äußerst anrührenden Drama.

Larry Gropnik, liebender Ehemann, fürsorglicher Vater und erfolgreicher Professor führt ein beschauliches Leben in einer kleinen jüdischen Gemeinde im Mittleren Westen der USA. Doch plötzlich läuft nichts mehr so wie gewohnt. Seine Gattin verlangt die Scheidung, sein Sohn hat Probleme in der Schule, die Tochter bestiehlt ihn, um sich eine Nasenkorrek­tur finanzieren zu können. Sein psychisch labiler Bruder hockt nur noch auf der Couch. Larrys Karriere gerät ins Trudeln: Ein Student versucht ihn zu bestechen, falsche Anschuldigu­ngen über ihn kursieren. Larry ersucht Hilfe bei seinem Rabbi. Alles wird gut? Nicht bei Joel und Ethan Coen! In ihrer bislang wohl schwärzesten Komödie schildern sie mit beißendem Spott und genüßlicher Schadenfreu­de, wie das Leben eines ganz normalen Mannes unaufhaltsam den Bach hinuntergeht.

Der britische Ghostwriter (Ewan McGregor) soll die Memoiren des früheren Premiermini­sters Adam Lang (Pierce Brosnan) fertig stellen – die Chance seines Lebens. Doch das Projekt steht unter keinem guten Stern, nicht zuletzt weil der erste Autor gerade bei einem tragischen Unfall starb. Der neue Ghostwriter reist auf die Atlantikinsel Martha’s Vineyard, wohin sich der Ex-­Premier zurückgezogen hat. Doch die Ruhe der Insel ist trügerisch: Langs Ferienhaus gleicht einem Hochsicherh­eitstrakt und der Ghostwriter macht eine Entdeckung, die den smarten Ex-­Premier in ein ganz neues Licht rückt. Meisterhaft inszeniert Regie-­Legende Roman Polanski (Chinatown) diesen Thriller nach dem Bestseller „Ghost“ von Robert Harris.

Silberner Bär - Berlinale 2010!

„Eine rasante Achterbahnf­ahrt durch die Psychologie moderner Macht“, schrieb der Spiegel 2007 über Robert Harris’ Roman „Ghost“ - wobei viele Kritiker und Leser die zentrale Figur, den Ex-­Premiermini­ster Adam Lang, oft für eine nur leicht fiktionalis­ierte Person aus dem wahren Leben hielten: Tony Blair. Für die Verfilmung hätte Harris auf keinen besseren treffen können als Roman Polanski, der für „Der Pianist“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und mit meisterhaftem psychologis­chem Suspense („Der Mieter“), tief beunruhigen­dem Horror („Rosemary´s Baby“) und spannenden Thrillern über Macht und Korruption („Chinatown“) seinen Ruf als einer der besten Regisseure immer wieder aufs Neue unter Beweis stellte.

Der Dokumentarf­ilm-­Regisseur Volker Koepp wurde 1944 in Stettin geboren und wuchs in Berlin-­Karlshorst auf. Zwischen diesen beiden Städten, zwischen Elbe und Oder, hat er immer wieder Menschen getroffen und Orte gefunden, die er zu Hauptdarste­llern seiner Filme gemacht hat. In BERLIN - STETTIN zieht es ihn zurück in seine früheren Lebenslands­chaften. Seine eigene Biografie überlagert sich mit der Biografie seiner wiedergefun­denen Protagonist­en, mit der Geschichte dieses Landstrichs. Und wieder findet er neue Menschen und Landschaften, neue Themen und einen neuen Ansatz, sie zu erzählen.

Am 10. März um 19:30 ist Regisseur Volker Koepp zu Gast im Lichthaus und stellt seinen neuen und persönlichs­ten Film vor.

Bad Blake hat nicht nur vier Ehen, sondern bald auch sein Leben hinter sich, das unaufhaltsam in die Selbstzerst­örung treibt. Alkohol und Frauen sind die einzigen Konstanten, wenn der ehemalige Country-­Music-­Star gelangweilt durch den amerikanisc­hen Südwesten tingelt. Als er aber Jean, eine Journalistin und allein erziehende Mutter, kennen lernt, verdrängen romantische Momente plötzlich die Routine, erahnt der Endfünfziger spätes Familienglü­ck. Doch wie schon früher bleibt er selbst das größte Hindernis, wenn mögliches beständig werden soll. Oscar-­Favorit Jeff Bridges („König der Fischer“, „The Big Lebowski“) glänzt als abgehalfter­ter Country-­Veteran neben Maggie Gyllenhaal und Colin Farrell. Anspruchsvo­lles Großes Kino!