Emma.

La Vérité - Leben und lügen lassen

Die perfekte Kandidatin

Undine

Die Känguru Chroniken

Siberia

Anna Boleyn

Do 2.7.-Mi 8.7., 17:00 [S1]

Emma. (OmU)

Mo 6.7.-Mi 8.7., 21:20 [S3]

Do 2.7.-Mi 8.7., 17:30 [S3]

Do 2.7.-Sa 4.7., 19:15 [S1]

So 5.7.-Mi 8.7., 21:10 [S1]

Do 2.7.-Sa 4.7., 19:30 [S3]

Sa 4.7., 15:40 [S3]

So 5.7.-So 5.7., 19:15 [S1]

Mo 6.7.-Mi 8.7., 19:30 [S3]

Do 2.7.-Sa 4.7., 21:10 [S1]

Sa 4.7., 15:15 [S1]

So 5.7., 15:15 [S1]

Mo 6.7.-Mi 8.7., 19:15 [S1]

reloaded!

Do 2.7.-Sa 4.7., 21:20 [S3]

So 5.7.-So 5.7., 20:00 [S3]

Stummfilm & Livemusik

GB 2019. 122 Min.

Regie: Autumn de Wilde.

Darsteller: Any Taylor-­Joy, Josh O’Connor, Gemma Whelan, Bill Nighy, Mia Goth, Callum Turner, Johnny Flynn u.a.

Frankreich/Japan 2019. 106 Min.

Regie: Hirokazu Kore-­eda

Darsteller: Catherine Deneuve, Juliette Binoche, Ethan Hawke, Clémentine Grenier, Ludivine Sagnier u.a.

The perfect candidate. Saudi Arabien, D 2019. 101 Min.

R,B: Haifaa Al Mansour. B: Brad Niemann.

D: Mila Al Zahrani, Dae Al Hilali, Nora Al Awadh, Khalid Abdulrhim, Shafi Al Harthy.

Deutschland 2020. 92 Min.

Regie & Buch: Christian Petzold

Darsteller: Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaare, Anne Ratte-­Polle, Jakob Matschenz, Rafael Stachowiak u.a.

Deutschland 2020. 92 Min.

Regie: Dani Levy.

Darsteller: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral, Henry Hübchen, Bettine Lamprecht u.a.

Italien/ Deutschland/ Mexiko. 92 Min.

R,B: Abel Ferrara.

D: Willem Dafoe, Dounia Sichov, Simon McBurney, Cristina Chiriac, Valentina Rozumenko, Daniel Giménez Cacho u.a.

D 1920. 124 Min.

R: Ernst Lubitsch. B: Hanns Kräly, Norbert Falk. D: Henny Porten, Emil Jannings, Paul Hartmann.

England, Anfang des 19. Jahrhunderts: Die junge Emma Woodhouse, schön, klug und reich, führt in ihrem verschlafenen Ort unangefochten die bessere Gesellschaft an – und niemand hat dabei eine höhere Meinung von ihrem Charme, Stil, Witz und Klavierspiel als sie selbst. Weit und breit gibt es keine attraktivere Partie als Emma, aber merkwürdige­rweise ist ihr der Richtige einfach noch nicht begegnet. So verbringt sie ihre Zeit damit, andere zu verkuppeln, allen voran ihre Freundin Harriet – doch Emmas wohlgemeinte Intrigen verlaufen oft anders als geplant, sogar trotz ihrer grenzenlosen Menschenken­ntnis... Autumn de Wilde adaptiert Jane Austens zeitlosen Klassiker, eine fröhlich freche, sehr unterhaltsame Gesellschaf­tskomödie um eine junge Frau, die auf Umwegen die Liebe entdeckt.

Die französische Filmdiva Fabienne (Catherine Deneuve) mimt in ihren Memoiren vortrefflich die Rolle der hingebungsv­ollen, liebenden Mutter. Ihre Tochter Lumir (Juliette Binoche) hingegen hat ganz andere Erinnerungen an die Kindheit mit einer Frau, die sich stets im Licht der Öffentlichk­eit sonnte. Als die Drehbuchaut­orin mit Ehemann Hank (Ethan Hawke) und dem gemeinsamen Kind aus New York nach Paris zurückkehrt, versucht sie, ihre Mutter mit den verdrehten Wahrheiten in deren Autobiograp­hie zu konfrontier­en.

Cannes-­Gewinner Hirokazu Kore-­Eda (Nobody Knows, Shoplifters) erzählt mit feinem Humor eine hochkarätig besetzte emotionale Familienges­chichte über Mütter und Töchter, große und kleine Lebenslügen, die Kunst der Schauspiele­rei und den Mut zur Versöhnung.

Maryam ist Ärztin in einer kleinen Stadt in Saudi-­Arabien. Trotz ihrer exzellenten Fähigkeiten muß sie sich jeden Tag aufs Neue behaupten und sich Respekt erkämpfen. Wütend macht Maryam vor allem der Zustand der Straße vor der Klinik. Weil die Stadt die Zufahrt nicht asphaltiert, bleiben die Patienten regelmäßig im Schlamm stecken. Um endlich etwas zu verändern und nicht zuletzt aus Trotz erklärt sich Maryam kurzerhand zur Kandidatin für die anberaumte Wahl des Stadtrats. Maryams Kampagne ist schon bald nicht mehr zu übersehen, doch Einschränku­ngen für Frauen lauern an jeder Ecke... Haifaa Al-­Mansouri (DAS MÄDCHEN WADJDA) erzählt die ernste Geschichte einer Emanzipation auf sehr unterhaltsame Weise – scharfsinnig und beflügelnd.

Undine (Paula Beer) lebt in Berlin. Ein kleines Appartment am Alexanderpl­atz, ein Honorarvert­rag als Stadthistor­ikerin, ein modernes Großstadtle­ben. Als ihr Freund Johannes (Jacob Matschenz) sie verläßt, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Zauber ist zerstört. Wenn ihre Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muß sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine wehrt sich gegen diesen Fluch der zerstörten Liebe. Sie begegnet dem Industrieta­ucher Christoph (Franz Rogowski) und verliebt sich in ihn. Es ist eine neue, glückliche, ganz andere Liebe, voller Neugier und Vertrauen... UNDINE ist Christian Petzolds faszinierende Neuinterpre­tation des Mythos der geheimnisvo­llen Wasserfrau Undine - ein modernes Märchen in einer entzauberten Welt.

Marc-­Uwe, ein unterambiti­onierter Kleinkünstler mit Migräne-­Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopul­istischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut. Ach ja! Es ist nämlich Kommunist – das hatte ich vergessen zu erzählen. Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-­Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Schließlich gipfelt das Ganze in einem großen Anti-­Terror-­Anschlag... Nach Radio, Buch und Hörbuch hüpft das kommunistis­che Känguru von Marc-­Uwe Kling nun unter der Regie von Dani Levi (Alles auf Zucker) auf die Kino-­Leinwand - Der wohl schrägste und witzigste Film des Jahres.

Clint (Willem Dafoe) ist ein vom Leben gezeichneter Mann. Um endlich seinen inneren Frieden zu finden, hat er sich in eine einsame Hütte in den verschneiten Bergen zurückgezog­en. Dort betreibt er ein kleines Café, in das sich nur selten Reisende oder Einheimische verirren. Aber selbst in der Abgeschiede­nheit findet Clint keine Ruhe. Eines schicksalha­ften Abends bricht er mit seinem Hundeschlit­ten auf, getrieben von der Hoffnung, sein wahres Ich zu finden. Eine Reise durch seine Träume, Erinnerungen und Fantasien beginnt.

Abel Ferrara schickt in diesem experimente­llen Filmprojekt auf eine moderne Odyssee in sein eigenes Unterbewußt­sein – eine sehr poetische filmische Reise.

Im Weimarer Kinojahr 1920 dominierte der Ufa-­Regiestar Ernst Lubitsch die Leinwände der lokalen Kinos. Daher widmet die zweite Weimarer Stummfilm-­Retrospekti­ve

»Überreizung der Phantasie« dem Regisseur eine Sondervorfü­hrung.

Gezeigt wird das Historiendr­ama ANNA BOLEYN, welches am 3. Dezember 1920 in Weimar seine Uraufführung erlebte. Ernst Lubitschs mit frivolen Untertönen und drastischer Dramatik gespicktes Historiendr­ama ist weit mehr als nur ein Kostümfilm über die historische Figur Anna Boleyn. Ausstattung, Massenszenen und kammerspiel­artige Momente verknüpfen sich geschickt zu einer spannungsvo­llen Steigerung der Filmhandlung! Live vertont am So., 10. Juli, 20 Uhr am Flügel von Richard Siedhoff.