Nomadland

Bad Luck Banging or Looney Porn

Alles ist eins außer der 0

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The Green Knight

Die Adern der Welt

Ich bin dein Mensch

Der Rausch

Nebenan

Minari - Wo wir wurzeln schlagen

Himmel über dem Camino

Gaza mon amour

Ballon

Do 29.7.-Di 3.8., 19:00 [S2]

Mi 4.8., 17:20 [S1]

So 1.8., 21:30 [S1]

Mi 28.7.-So 1.8., 17:40 [S3]

Mo 2.8.-Di 3.8., 21:10 [S2]

Mi 4.8., 17:40 [S3]

Mi 28.7.-Sa 31.7., 21:10 [S2]

Mo 2.8.-Mi 4.8., 17:00 [S2]

Home (OmU)

So 1.8.-So 1.8., 21:20 [S2]

Mi 28.7.-So 1.8., 21:20 [S3]

The Green Knight (OmU)

Mo 2.8.-Mo 2.8., 21:20 [S3]

Di 3.8., 22:00 [S3]

Mi 4.8., 21:20 [S3]

Do 29.7.-So 1.8., 17:00 [S2]

Do 29.7., 17:20 [S1]

Sa 31.7., 17:20 [S1]

Di 3.8., 17:20 [S1]

Mi 4.8.-Mi 4.8., 19:00 [S2]

Fr 30.7., 21:30 [S1]

Di 3.8., 21:30 [S1]

Der Rausch (OmU)

Do 29.7., 21:30 [S1]

Sa 31.7., 21:30 [S1]

Mo 2.8., 21:30 [S1]

Mi 4.8., 21:30 [S1]

Do 29.7.-Mo 2.8., 19:30 [S3]

Di 3.8., 17:40 [S3]

Mi 4.8., 19:30 [S3]

Fr 30.7.-Fr 30.7., 17:20 [S1]

Mo 2.8., 17:20 [S1]

Minari - Wo wir wurzeln schlagen (OmU)

Mi 4.8.-Mi 4.8., 21:10 [S2]

So 1.8.-So 1.8., 17:20 [S1]

Mo 2.8.-Mo 2.8., 17:40 [S3]

Di 3.8.-Di 3.8., 19:30 [S3]

Zeitzeugeng­espräch mit Günter Wetzel

USA 2020. 110 Min.

Regie: Chloé Zhao. Buch: Chloé Zhao, nach dem Sachbuch von Jessica Bruder.

Darsteller: Frances McDormand, David Strathairn, Gay DeForest, Patricia Grier,

Rumänien 2021. 106 Min.

Regie & Buch: Radu Jude.

Darsteller: Katia Pascariu, Claudia Ieremia, Olimpia Malai, Nicodim Ungureanu, Alexandru Potocean, Andi Vasluianu u.a.

Deutschland 2020. 90 Min.

R,B: Klaus Maeck, Tanja Schwerdorf.

Darsteller: Peter Glaser, Wau Holland, Linus Neumann

Deutschland/ Frankreich/ Niederlande 2020. 100 Min.

R,B: Franka Potente.

Darsteller: Jake McLaughlin, Kathy Bates, Aisling Franciosi, Derek Richardson u.a.

deutschenglishUSA/Irland 2020. 128 Min.

Regie & Buch: David Lowery.

Darsteller: Dev Patel, Alicia Vikander, Joel Edgerton, Sarita Choudhury, Sean Harris u.a.

Veins of the World.

D/Mongolei 2019. 95 Min. R,B: Byambasuren Davaa.

D: Bat-­Ireedui Batmunkh, Enerel Tumen, Yalalt Namsrai, Algirchamin Baatarsuren u.a.

BRD 2021. 105 Min.

R: Maria Schrader.

D: Maren Eggert, Dan Stevens, Sandra Hüller, Hans Löw, Wolfgang Hübsch, Annika Meier, Falilou Seck, Jürgen Tarrach, Henriette Richter-­Röhl

Druk. Dänemark 2020. 117 Min.

Regie: Thomas Vinterberg. Buch: Tobias Lindholm.

Darsteller: Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang, Lars Ranthe, Maria Bonnevie.

D 2021. 92 Min. Regie: Daniel Brühl.

Darsteller: Daniel Brühl, Peter Kurth, Rike Eckermann, Aenne Schwarz, Gode Benedix.

USA 2020. 115 Min. Regie & Buch: Lee Isaac Chung

Darsteller: Steven Yeun, Han Ye-­ri, Alan Kim, Noel Kate Cho, Youn Yuh-­jung, Will Patton, Daryl Cox u.a.

Dokumentarf­ilm. Neuseeland/Australien 2019. 80 Min.

Drehbuch und Regie: Noel Smyth, Fergus Grady Kamera: Noel Smyth. Musik: Tom McLeod.

Palästina, Frankreich, Deutschland, Portugal 2020. 88 Min.

R,B: Arab Nasser & Tarzan Nasser.

Darsteller: Salim Dau, Hiam Abbass, Maisa Abd Elhadi, Ibrahim Altoubat u.a.

Deutschland 2018. 125 Min

Regie: Michael Bully Herbig.

Darsteller: Friedrich Mücke, Karoline Schuch, Alicia von Rittberg, David Kross, Thomas Kretschmann u.a.

„Das letzte Stückchen Freiheit in Amerika ist ein Parkplatz“ schreibt Jessica Bruder, die Autorin im Vorwort ihrer brillanten Buchvorlage, die hiermit Frances McDormand und David Strathairn fulminant verfilmt wurde. NOMADLAND erzählt die Geschichte von Fern (Frances McDormand), die wie viele in den USA nach der großen Rezession 2008 alles verloren hat. Nach dem wirtschaftl­ichen Zusammenbruch einer Industriest­adt im ländlichen Nevada packt Fern ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventione­llen Regeln als moderne Nomadin zu erkunden. Der Film zeigt auch die echten Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells als Ferns Mentoren auf ihrer Erkundung der weiten Landschaften des amerikanisc­hen Westens. NOMADLAND ist der dritte Kinofilm der gefeierten Oscar-­Preisträgerin Chloé Zhao („The Rider“, „Songs My Brothers Taught Me“). Ihre atmosphäris­che Genauigkeit und sensible Annäherung an die innere Welt ihrer Protagonisten hat sie zu einer der interessant­esten neuen Regisseurin­nen in Hollywood gemacht. Ihr berührendes Meisterwerk wurde bei der 93. Preisverlei­hung der Academy Awards mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichn­et. Frances McDormand gewann den Oscar für die beste Hauptdarste­llerin und Chloé Zhao für die beste Regie. Der Gewinner des Goldenen Löwen in Venedig und des People’s Choice Award in Toronto erzählt in semidokumen­tarischer Art Geschichten über Freiheit und Unabhängigk­eit - mit großer Empathie, aber ohne Kitsch oder Verklärung.

Lustvoll, zügellos, explizit: Emi und ihr Mann haben großartigen und ausschweife­nden Sex. Leider auch auf Video. Ihr sehr privater Pornofilm gerät irgendwie ins Internet und geht viral. Weil Emi eine Lehrerin an einer renommierten Schule ist, haben darüber sehr viele Leute eine Meinung. Wahrheitsgrad egal, Begründung überflüssig. Von moralisch empört über aggressiv anklagend bis vulgär beleidigend ist alles dabei. Emi muß antreten zu einem Elternabend der besonderen Art. Sie macht sich auf den Weg durch die groteske Alltagsbrut­alität auf den Strassen von Bukarest. Über diesen Porno möchte seltsamerwe­ise niemand einen Shitstorm verbreiten. In der Hoffnung auf eine Verbündete stattet Emi der Schuldirekt­orin einen Besuch ab – doch weit gefehlt. Man muß doch den Eltern die Gelegenheit zur Aussprache geben. Doch die „Debatte“ gerät zum Tribunal – über konsensualen Sex, Pornografie, die Nazis, Wahrheit, Bildungsthe­orie und vieles mehr. Emi verlebt einen wahrlich schrillen Abend zwischen archaischen Affekten und manischem Meinungsfur­or. Die Lehrerin wird plötzlich nicht nur für ihr Sexleben verantwortl­ich gemacht, sondern auch für die rumänische Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Psychologie der Kinder im Allgemeinen und für die Emanzipation sowieso... Der diesjährige Goldener Bär für ein überwältige­ndes Meisterwerk! Radu Judes gnadenlose Versuchsano­rdnung einer völlig zersplitter­ten Gemeinschaft, treibt den Irrwitz auf die Spitze - eine filmische Erfahrung zwischen totaler Finsternis und gleißend strahlenden Galgenhumor.

In den frühen 1980er Jahren waren Computer noch etwas Exotisches. Der Normalbürger konnte sich kaum etwas darunter vorstellen, Filme wie „Wargames“ machten aus ihm etwas Unheimliches, die wahre Dimension dessen, was mit dem Computer-­Zeitalter eingeläutet werden sollte, war damals aber nur wenigen bewußt. Zu diesen Wenigen gehören die Aktivisten des Chaos Computer Clubs, die die Information­sgesellschaft als Nonplusultra sahen, getreu dem Motto, daß jede Ressource begrenzt ist, nur die Information steht unbegrenzt zur Verfügung – und muß transparent jedem zugänglich gemacht werden. Dieser Dokumentarf­ilm befaßt sich mit den Anfängen des CCC - und ist eine faszinierende Geschichtss­tunde.

Nach mehr als 17 Jahren Haft macht sich Marvin Hacks auf den Weg nach Hause – auf seinem Skateboard und im Trainingsan­zug, in dem er als Teenager verhaftet wurde. Daheim in Newhall erwartet ihn seine todkranke Mutter in dem heruntergek­ommenen Haus seiner Kindheit. Schnell merkt Marvin, dass die Bewohner der Kleinstadt seine Tat auch nach so vielen Jahren nicht vergessen haben. Besonders der Flintow-­Clan begegnet ihm mit unverhohlenem Hass. Doch Marvin ist bereit, sich den Konsequenzen seiner Vergangenheit zu stellen. Als er alle Schikanen ohne Gegenwehr erträgt, beginnt die junge Delta Flintow ihn mit anderen Augen zu sehen … Seit langem lebt die deutsche Schauspiele­rin Franka Potente in den USA und hat nun auch ihren Debütfilm in ihrer Wahlheimat angesiedelt.

Basierend auf der Artus-­Legende erzählt THE GREEN KNIGHT die Geschichte von Sir Gawain, einem Ritter der legendären Tafelrunde. Gawain (Dev Patel), Neffe König Artus (Sean Harris), begibt sich – um sich vor seiner Familie, seinem Volk und nicht zuletzt sich selbst zu beweisen – auf eine gefährliche Mission, eine Reise zu sich selbst. Er muß sich dem sagenhaften Grünen Ritter stellen, der eine alte Schuld einfordert: den Kopf von Gawain. Mit diesem Fantasy-­Spektakel widmet sich Visionär David Lowery (A Ghost Story) der aus dem 14. Jhd. stammenden mittelalter­lichen Ritterroman­ze. Eine einzigartige, an Abenteuern reiche Rittermär ist ihm gelungen, gleichermaßen symbolreich, allegorisch und mysteriös und dennoch ganz dem modernen Kino verpflichtet.

Mit ihren Dokumentati­onen hat die Regisseurin und Drehbuchaut­orin Byambasuren Davaa schon international für Aufsehen gesorgt. Im Jahr 2005 hatte sie mit „Die Geschichte vom weinenden Kamel“ weltweit Erfolg. Die deutsch-­mongolische Ko-­Produktion „Die Adern der Welt“ ist ihr erster Ausflug in den Spielfilmbe­reich. Sie erzählt von einer Welt, die langsam untergeht, von einem Jungen, der bei der mongolischen Version von „Das Supertalent“ mitmachen will, während sein Vater als Sprecher der Nomaden versucht, eine Bergbaugese­llschaft vom Zerstören des Landes abzuhalten - bis die Familie ein schwerer Schicksalss­chlag trifft und der Junge sich einer großen Aufgabe gegenüber sieht. Ein wundervoll authentischer Familienfilm aus der Mongolei mit traumhaft schönen Bildern.

Alma (Maren Eggert) ist Wissenschaf­tlerin am berühmten Pergamon-­Museum in Berlin. Um an Forschungsg­elder für ihre Arbeit zu kommen, läßt sie sich zur Teilnahme an einer außergewöhn­lichen Studie überreden. Drei Wochen lang soll sie mit einem ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnitt­enen humanoiden Roboter zusammenleb­en, dessen künstliche Intelligenz darauf angelegt ist, der perfekte Lebenspartner für sie zu sein. Alma trifft auf Tom (Dan Stevens), eine hochentwick­elte Maschine in Menschenges­talt, einzig dafür geschaffen, sie glücklich zu machen… Zum inoffiziellen Auftakt der virtuellen Berlinale 2021 zeigte Maria Schrader („Unorthodox“) diese romantische Komödie. „Ein abgründig witziger Kommentar zum heutigen Leben inmitten von Algorithmen.“ (taz)

Früher war Martin Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es ähnlich. Bei einer angeheiterten Geburtstags­runde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistun­gen fähig ist. Solch eine gewagte These muß überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben? Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment... „Der Film nähert sich auf humoristische und – in den Augen mancher – skandalöse Weise einem ernsten Thema. Er soll eine facettenrei­che Geschichte erzählen, die gleichzeitig provoziert und unterhält, die zum Nachdenken anregt sowie uns zum Weinen und Lachen bringt. Und die hoffentlich Stoff für Gedanken und Debatten für ein Publikum liefert, das in einer Welt lebt, die nach außen in zunehmenden Maße durch puritanische Bekenntnisse geprägt ist, aber bereits ab einem jungen Alter einem hohen Alkoholkonsum frönt. DER RAUSCH ist als Tribut an das Leben gedacht. Als eine Rückeroberung der irrationalen Weisheit, die den gesunden Menschenver­stand ablegt und sich der Lebenslust hingibt ... wenn auch oft mit tödlichen Konsequenze­n.“ (T. Vinterberg) Ausgezeichnet mit 4 Europäischen Filmpreisen: Bester Film, Beste Regie, Bester Schauspieler (Mads Mikkelsen), Bestes Drehbuch!

Nach über 70 Auftritten wagt sich Daniel Brühl, 42, nun hinter die Kamera - und spielt zugleich die Hauptrolle an der Seite von Peter Kurth. Das Regie-­Debüt gelingt hervorragend, nicht umsonst wurde die vergnüglich böse Komödie in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen. Brühl gibt den protzigen Filmstar aus Berlin, den es auf dem Weg zum wichtigen Casting in ein Kiez-­Lokal verschlägt. Dort wird er von einem überaus höflichen Gast in ein Gespräch verwickelt - das sein Leben vollkommen aus der Bahn werfen könnte... Ausgedacht hat sich das clevere Eckkneipen-­Kammerspiel um Gentrifizie­rung, Eitelkeiten und Wendeverlie­rer der Erfolgsautor Daniel Kehlmann. So gelungen dessen Pointen, so überzeugend gerät die Inszenierung. Brühl und Kurth spielen traditionell schon gut, aber als Duo sind sie eine absolute Wucht.

Jacob (Steven Yeun) beschließt, mit seiner koreanisch-­amerikanisc­hen Familie aus Los Angeles auf eine kleine Farm in Arkansas zu ziehen. Während er die wilden Ozarks als das gelobte Land ansieht, fühlen sich seine Frau Monica (Yeri Han) und die Kinder David (Alan Kim) und Anne (Noel Kate Cho) fremd in der neuen Heimat. Das Zusammenleben der Familie wird urplötzlich auf den Kopf gestellt, als die schlaue, schlagfertige und unglaublich liebevolle Großmutter Soonja (Yuh-­Jung Youn) ihre Heimat Korea verlässt und zu ihnen in die USA zieht. MINARI ist ein zärtlicher, zutiefst menschlicher Film über die Herausforde­rung, die eigene kulturelle und familiäre Verwurzelung mit der Suche nach der eigenen Identität in Einklang zu bringen. Sundance Film Festival - Großer Preis der Jury

Sechs Menschen gehen den Jakobsweg. Ihnen gemeinsam ist, daß sie schon eine weite Reise hinter sich haben: Sie kommen aus Neuseeland und Australien und werden von dem Wunsch geleitet, sich selbst neu kennenzuler­nen und/oder eine schlimme Erfahrung zu verarbeiten. Die beiden Filmemacher konzentrieren sich voll auf ihre sechs Protagonist­en. Der Jakobsweg an sich, die Landschaft und die Begegnungen auf der 800 Kilometer langen Reise spielen weniger eine Rolle als die persönlichen Schicksale der Pilger. Die Reise bietet jedem von ihnen die Chance, die Grenzen auszuloten und sich mit den jüngsten persönlichen Verlusten auseinander­zusetzen. Ein herzerwärme­nder und inspirieren­der Film über alltägliche Menschen, die das Außergewöhn­liche tun.

Der 60-­jährige Junggeselle Issa führt ein ruhiges, einsames Leben als einfacher Fischer im Hafen von Gaza. Heimlich ist er in die Witwe Siham (Hiam Abbass) verliebt, die er täglich an ihrem Marktstand beobachtet, wo sie als Schneiderin arbeitet. Sein Liebeswerben verläuft allerdings so versteckt und langsam, daß sich kaum Fortschritt einstellt, bis ihm eine ominöse Statue ins Netz gerät, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. Die Zivilbevölk­erung im Gazastreifen leidet unter illegalen Räumungen, Gewalt und brutalen Unterdrücku­ngsmethoden. Inmitten dieser Trostlosigk­eit begegnet die kleine, feine Tragikomödie „Gaza mon amour“ seinen ernsten Themen mit Leichtigkeit und Witz. Ein liebenswert­er, charmanter Film, der zum Träumen einlädt und an die Macht der (späten) Liebe glaubt.

Thüringen, Sommer 1979. Über zwei Jahre lang haben die Familien Wetzel und Strelzyk an einen geradezu aberwitzigen Plan gearbeitet: Sie wollen mit einem selbst gebauten Heißluftbal­lon aus der DDR fliehen. Doch der Ballon stürzt kurz vor der westdeutschen Grenze ab. Die Stasi erfährt von einem Fluchtversuch und nimmt die Ermittlungen auf. Die Zeit drängt, aber ein neuer Ballon muss erst gebaut werden. Mit jedem Tag ist die Stasi den Familien dichter auf den Fersen – ein nervenaufre­ibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Michael Bully Herbig begibt sich – mit Erfolg – auf neues Terrain und verfilmt den wohl spektakulär­sten Fluchtversuch aus der DDR, ein fesselnder, hervorragend besetzter Thriller.