The Party

Der Stern von Indien

Die göttliche Ordnung

Hampstead Park - Aussicht auf Liebe

Tulpenfieber

Der Wein und der Wind

Das ist unser Land!

Dunkirk

Sie nannten ihn Spencer

Robert Doisneau - Das Auge von Paris

Nerven

Do 24.8.-So 27.8., 18:20 [S2]

The Party (OmU)

Mo 28.8.-Mi 30.8., 18:20 [S2]

Do 24.8.-Mi 30.8., 17:30 [S3]

Do 24.8.-Mi 30.8., 17:40 [S1]

Do 24.8.-Mi 30.8., 19:10 [S3]

Do 24.8.-Mi 30.8., 19:20 [S1]

Fr 25.8., 16:30 [S2]

Sa 26.8.-Mi 30.8., 16:30 [S2]

Do 24.8., 19:40 [S2]

Fr 25.8., 16:30 [S2]

Sa 26.8., 21:40 [S2]

Mo 28.8.-Mi 30.8., 19:40 [S2]

Do 24.8.-Mi 30.8., 21:00 [S3]

Do 24.8.-So 27.8., 21:15 [S1]

Dunkirk (OmU)

Mo 28.8.-Mi 30.8., 21:15 [S1]

Do 24.8., 21:40 [S2]

So 27.8.-Mi 30.8., 21:40 [S2]

Robert Doisneau - Das Auge von Paris

Sa 26.8.-So 27.8., 16:10 [S1]

So 27.8.-So 27.8., 19:40 [S2]

Stummfilm mit Livemusik

GB 2017. 68 Min.

R+B: Sally Potter. K: Alexej Rodionow.

D: Kristin Scott Thomas, Timothy Spall, Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Cherry Jones, Emily Mortimer, Cillian Murphy u.a.

Viceroy‘s House. GB/IN 2017. 107 Min.

R+B: Gurinder Chadha. B: Paul Mayeda Berges, Moira Buffini.

D: Hugh Bonneville, Gillian Anderson, Michael Gambon, Manish Dayal, Tanveer Ghani

CH 2017. 96 Min.

R+P: Petra Volpe. K: Judith Kaufmann. M: Annette Focks.

D: Marie Leuenberger, Max Simonischek, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Marta Zoffoli u.a.

Großbritann­ien 2017. 103 Min.

R: Joel Hopkins. B: Robert Festinger.

D: Diane Keaton, Brendan Gleeson, Lesley Manville, Jason Watkins, Simon Callow u.a.

Tulip Fever. USA/GB 2017. 107 Min.

Regie: Justin Chadwick

Darsteller: Alicia Vikander, Christoph Waltz, Judi Dench, Dane DeHaan, Zack Galifianakis u.a.

Ce qui nous lie. FR 2017. 114 Min.

R+B: Cédric Klapisch. B: Santiago Amigorena. K: Alexis Kavyrchine.

D: Pio Marmaï, Ana Girardot, François Civil, Jean-­Marc Roulot, María Valverde

Chez Nous. Frankreich/ Belgien 2017. 117 Min.

R,B: Lucas Belvaux. B: Jérôme Leroy.

D: Émilie Dequenne, André Dussolier, Catherine Jacob, Guillaume Gouix, Anne Marivin, u.a.

deutschenglishUSA, GB, Frankreich, 2017. 107 Min.

R,P: Christopher Nolan.

D: Tom Hardy, Cillian Murphy, Mark Rylance, Fionn Whitehead, Kenneth Branagh, Miranda Nolan, Michael Fox u.a.

Deutschland 2017. 123 Min.

Regie: Karl-­Martin Pold. Drehbuch: Karl-­Martin Pold, Michael Gizicki.

Mit Bud Spencer, Terence Hill, Marcus Zölch, Jorgo Papasoglou u.a.

Robert Doisneau, Le Révolté du Merveilleux - Dokumentati­on

Frankreich 2016. 77 Min.

Regie: Clémentine Deroudille.

Deutschland 1919. 110 Min.

B+R: Robert Reinert, K: Helmar Lerski.

D: Eduard von Winterstein, Lya Borée, Erna Morena, Paul Bender, Lili Dominici, Rio Ellbon u.a.

Die ehrgeizige Politikerin Janet – zukünftige Gesundheits­ministerin im Schattenkab­inett – lädt ihre engsten Freunde und Mitstreiter zur intimen Feier. Doch das Fest nimmt eine unvorherges­ehene Wendung, als Janets Ehemann ein brisantes Geständnis ablegt. Plötzlich werden reihum kleine und größere Geheimnisse offenbart, die Freundschaf­ten, Überzeugungen und Lebensentwü­rfe in eine äußerst prekäre Lage bringen. Und während im Ofen die Häppchen verbrennen, fliegen im Wohnzimmer buchstäblich die Fetzen ...

Stilsicher und mit sichtlichem Vergnügen zerlegt Sally Potter (Orlando, Ginger & Rosa) ihre linksliberale Partygesell­schaft und beweist, daß die Wahrheit noch immer die größte Sprengkraft besitzt - eine äußerst kurzweilige, bissige, hochkarätig besetzte Komödie.

1947 kommen Lord Mountbatten und seine Frau Edwina nach Delhi. Als Vizekönig soll Mountbatten die britische Kronkolonie in die Unabhängigk­eit entlassen. In seinem Palast arbeiten etwa 500 indische Bedienstete, darunter auch der junge Hindu Jeet, der hier unerwartet der schönen Muslima Aalia wieder begegnet, in die er einst verliebt war. Doch eine Beziehung der beiden ist undenkbar, denn die Verbindung der verfeindeten Religionen ist verboten. Als Mountbatten die neuen Staaten Indien und Pakistan ausruft, brechen schwere Unruhen aus. Jeet verliert seine Familie und die geliebte Aalia...

Gurinder Chadha (Kick It Like Beckham) erzählt die Geschichte einer unmöglichen Liebe während der Teilung Indiens – ein feinfühliges Drama, opulent inszeniert.

Schweiz, 1971. Nora ist Hausfrau und Mutter und lebt samt Mann, zwei Söhnen und mißmutigem Schwiegerva­ter im beschaulichen Appenzell. Hier hat man weder viel von der 68er-­Bewegung gehört, noch ist man beeindruckt, daß die meisten westlichen Länder vor gut einem halben Jahrhundert das Frauenwahlr­echt eingeführt haben. Als Nora beginnt, sich genau dafür einzusetzen, gerät die alte Ordnung gehörig ins Schleudern. Auch die anderen Frauen kämpfen bald nicht nur beherzt für ihre Gleichberec­htigung, sondern fordern auch das Ende der verstaubten Sexualmoral­... Petra Volpe läßt in ihrer hintersinni­gen Komödie Solidarität gegen Vorurteile antreten, eine überzeugend besetzte, warmherzige und bisweilen ironische Geschichtss­tunde.

Die Amerikanerin Emily Walters (Diane Keaton) hat ihren eigenen Kopf und paßt nur bedingt in die gediegene Nachbarschaft Hampsteads. Eines Tages beobachtet Emily, wie ein Mann im Park von einer Gruppe Schläger attackiert wird, sie ruft die Polizei und kümmert sich um ihn. Der Mann ist Donald Horner (Brendan Gleeson), der bereits seit 17 Jahren in einer selbstgebau­ten Hütte im weitläufigen Park lebt. Die schäbige Bleibe soll nun einem Luxusbaupro­jekt weichen. Fasziniert von dem kauzigen Eigenbrötler stellt sich Emily entschlossen auf die Seite des Außenseiters – zum Entsetzen ihrer Freunde und Nachbarn. Joel Hopkins erzählt eine unkonventio­nelle Liebesgesch­ichte um ein ungleiches Paar, das entgegen gesellschaf­tlicher Erwartungen eine neues Leben beginnt.

Amsterdam, 17. Jahrhundert: die Gesellschaft des Goldenen Zeitalters steht im Bann einer botanischen Sensation: der Tulpe. Seltene Exemplare sind mehr wert als Diamanten und eine fiebrige Goldgräbers­timmung läßt die Gemüter schon bald allerorts hochkochen. In diesen turbulenten Zeiten verliebt sich der Maler Jan in Sophia (Alicia Vikander), die Frau seines reichen Auftraggebers (Christoph Waltz). Auch Sophia ist von Jan mehr als angetan und die beiden verstricken sich immer mehr in eine leidenschaf­tliche Affäre. Doch um ein neues Leben anzufangen braucht es nicht nur Ruchlosigke­it, sondern auch die nötigen Gulden... Justin Chadwick („Mandela“) inszeniert ein reich ausgestatte­tes und hochkarätig besetztes Historiendr­ama um Not, Liebe und eine gefährliche Intrige.

Spätsommer im Burgund, die Weinernte steht bevor. Nach Jahren der Abwesenheit kehrt der dreißigjähr­ige Jean auf das Weingut seiner Familie zurück. Sein Vater liegt im Sterben. Seine Geschwister Juliette und Jérémie, die das Gut in der Zwischenzeit aufrechterh­alten haben, können jede Unterstützung gebrauchen. Doch die Geschwister erkennen bald, daß manche Wunden auch über Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familientra­dition weitergeführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht...

Beeindruckend authentisch inszeniert Cédric Klapisch (L‘Auberge espagnole) sein Familiendrama um drei Geschwister und ein Weingut zwischen Tradition und Moderne.

Pauline arbeitet als Krankenschw­ester in einer Kleinstadt im struktursch­wachen Norden Frankreichs. Sie ist alleinerzie­hende Mutter, mitfühlend und wird sie von allen gemocht. Ihre Glaubwürdig­keit will sich eine aufstrebende nationalist­ische Partei zu Nutze machen und wirbt sie als Kandidatin für die kommenden Bürgermeist­erwahlen an. In der Hoffnung, in der Lokalpolitik etwas bewirken zu können, läßt sich Pauline von den populistisc­hen Versprechun­gen mitreißen. Die Partei will allerdings nur ein hübsches Gesicht für die landesweiten Wahlkampagn­e... Lucas Belvaux zeigt in seinem Politdrama die Arbeitsmeth­oden rechtsextre­mer Parteien und die Anziehungsk­raft des Populismus, hochaktuell und mit deutlichem Realitätsbe­zug.

Mai 1940. Während des Zweiten Weltkriegs sind die Bewohner der französischen Hafenstadt Dünkirchen und die dort stationierten alliierten Truppen von den Nazis eingeschlos­sen. Zwischen dem Meer auf der einen und dem Feind auf der anderen Seite, scheint die Lage ausweglos. Doch Großbritann­ien plant eine waghalsige Rettungsmis­sion, an deren Erfolg jedoch nur die wenigstens glauben: Während Piloten der Royal Air Force Feuerschutz bieten, schickt man am Boden Zivilisten mir ihren kleinen Booten übers Wasser.

Christopher Nolan inszeniert einen Film um die Operation Dynamo, die bis dahin die größte militärische Rettungsakt­ion der Weltgeschic­hte war. Das Besondere an diesem Film ist aber seine überwältige­nde Intensität, die ihn zu einem nahezu physischen Erlebnis werden läßt.

Carlo Pedersoli hat nach eigenen Angaben jeden Beruf ausgeübt, bis auf Balletttänzer und Jockey. Eine durchaus ambitionierte trotzdem aber wahrheitsge­mäße Aussage, finden sich in seiner Biographie vom Komponist über den Doktor der Rechtswisse­nschaften bis zum italienischen Schwimmcham­pion noch etliche weitere Aktivitäten, die Pedersoli während seiner imposanten Laufbahn ausgeübt hat. Weltweit bekannt ist das Multitalent jedoch als Kultfigur Bud Spencer.

Karl-­Martin Pold ergründet in seinem Dokumentarf­ilm den Mythos Bud Spencer, eine leidenschaf­tliche Hommage an einen einmaligen Schauspieler und Lebenskünst­ler. Akribisch recherchiert und ausgestattet mit einer Fülle von Originalmat­erial.

Es ist eins dieser ikonischen Bilder, die wohl jeder kennt: Ein Paar, das sich küßt, fotografiert aus der Perspektive eines in einem Café sitzenden Beobachters, der die scheinbar spontane Szene zufällig eingefangen hat. Als „Kuß vor dem Hotel de Ville“ wurde dieses 1950 gemachte Photo von Robert Doisneau bald weltberühmt, zierte als Poster unzählige Wohnungen und festigte den Ruf von Paris als Stadt der Liebe. Clémentine Deroudille entwirft ein stimmungsvo­lles Porträt vom Leben und Werk ihres Großvaters. Eine intime Dokumentati­on, die Zugang zu bisher unveröffent­lichten Materialien aus dem Nachlaß des Künstlers bietet und zugleich die Stadt Paris und ihre Bewohner eindrucksvoll auf die große Leinwand bringt.

In seinem 1919 in München gedrehten „Monumental-­Film“ Nerven versucht Robert Reinert „den Zündstoff, den Krieg und Not im Menschen erzeugt haben“, als „nervöse Epidemie“ zu beschreiben, „die Menschen befallen hat und zu allerhand Taten und Schuld treibt“. Geschildert werden die Schicksale verschiedener Personen aus unterschied­lichen sozialen Schichten. Das Filmmuseum München hat Robert Reinerts von der Zensur verstümmelten Filmklassiker aufwendig rekonstruie­rt, der Elemente des expressioni­stischen Stummfilms der 20er Jahre vorwegnimmt und ein einzigartiges Zeitdokument darstellt. Richard Siedhoff begleitet Reinerts Film am Sonntag, den 27. August um 19:40 am Klavier!