Le Mans 66 - Gegen jede Chance (OmU)

Bernadette

Alles außer gewöhnlich

A Rainy Day in New York

Die schönste Zeit unseres Lebens

Die glitzernden Garnelen (OmU)

Lara

Invisible Sue - Plötzlich unsichtbar

Marianne & Leonard: Words of Love

Mein Ende. Dein Anfang

Land des Honigs

2040 - Wir retten die Welt

The Good Liar - Das alte Böse

Aquarela

Motherless Brooklyn

Der Leuchtturm

Die Wache

Pavarotti

Aretha Franklin: Amazing Grace

Das Melancholis­che Mädchen

Mo 16.12., 21:10 [S2]

Le Mans 66 - Gegen jede Chance

Sa 14.12., 21:10 [S2]

Sa 14.12., 17:00 [S2]

Bernadette (OmU)

Di 17.12., 17:00 [S2]

Sa 14.12.-So 15.12., 15:20+19:30 [S3]

Mo 16.12.-Mi 18.12., 19:30 [S3]

Di 10.12.-So 15.12., 19:15 [S1]

Sa 14.12.-So 15.12., 15:10 [S2]

Di 17.12.-Mi 18.12., 19:15 [S1]

A Rainy Day in New York (OmU)

Mo 16.12.-Mo 16.12., 19:15 [S1]

Do 5.12.-Mi 18.12., 19:00 [S2]

So 15.12., 17:00 [S2]

So 15.12., 17:30 [S1]

Di 17.12., 17:30 [S1]

Sa 14.12., 15:45 [S1]

Filmgespräch

So 15.12., 17:20 [S3]

Mi 18.12., 21:10 [S2]

Mo 16.12., 15:10 [S2]

Mi 18.12., 17:00 [S2]

Mo 16.12., 15:45 [S1]

Mo 16.12.-Di 17.12., 17:20 [S3]

Sa 14.12., 17:30 [S1]

Mo 16.12., 17:30 [S1]

Mi 18.12., 17:30 [S1]

Do 12.12.-So 15.12., 21:00 [S1]

Mo 16.12.-Mo 16.12., 21:00 [S1]

Di 17.12.-Mi 18.12., 21:00 [S1]

Di 17.12., 21:10 [S2]

Der Leuchtturm (OmU)

So 15.12.-So 15.12., 21:10 [S2]

Do 12.12.-Mi 18.12., 21:30 [S3]

Sa 14.12.-Sa 14.12., 17:20 [S3]

So 15.12.-So 15.12., 15:45 [S1]

Mi 18.12.-Mi 18.12., 17:20 [S3]

Mo 16.12.-Mo 16.12., 17:00 [S2]

Ford v. Ferrari. USA 2019. 153 Min.

R: James Mangold. B: Jez Butterworth, John-­Henry Butterworth, Jason Keller.

D: Matt Damon, Christian Bale, Caitriona Balfe, Josh Lucas...

USA 2019. 111 Min.

R,B: Richard Linklater. B: Holly Gent Palmo, Vincent Palmo.

D: Cate Blanchett, Billy Crudup, Kristen Wiig, Emma Nelson, Laurence Fishburne u.a.

Hors normes. F 2019. 114 Min.

Regie & Buch: Olivier Nakache & Éric Toledano.

Darsteller: Vincent Cassell, Reda Kateb, Lyna Koudri, Alban Ivanov, Hélène Vincent, Aloise Sauvage u.a.

USA 2019. 92 Min.

Regie & Buch: Woody Allen. Kamera: Victorio Storaro

Darsteller: Timothée Chalamet, Elle Fanning, Selena Gomez, Jude Law, Liev Schreiber u.a.

La belle époque. F 2019. 115 Min.

R: Nicolas Bedos.

D: Daniel Auteuil, Guillaume Canet, Doria Tillier, Fanny Ardant, Pierre Arditi, Denis Podalydès, Michaël Cohen, Jeanne Arènes

Frankreich 2019. 100 Min.

Regie: Maxime Govare, Cédric Le Gallo.

Darsteller: Nicolas Gob, Alban Lenoir, David Baiot, Michaël Abitboul, Romain Lancry, Roland Menou u.a.

D 2019. 100 Min.

Regie: Jan-­Ole Gerster.

Darsteller: Corinna Harfouch, Tom Schilling, André Jung, Volkmar Kleinert, Rainer Bock, Gudrun Ritter u.a.

D/LUX 2018. 93 Min.

B,R: Markus Dietrich.

D: Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckardt, Victoria Mayer, Luc Schiltz, Jeanne Werner, Tatja Seibt, Joyce Ilg u.a.

Dokumentati­on. USA 2019. 102 Min.

Regie: Nick Broomfield

Deutschland 2019. 111 Min.

Regie: Mariko Minoguchi.

Darsteller: Saskia Rosendahl, Julius Feldmeier, Edin Hasanovic, Jeanette Hain, Lilly Forgach, Leonard Hohm, Emanuela von Frankenberg, David Baalcke

Honeyland. Mazedonien 2019. 85 Min.

Skript & Regie: Tamara Kotevska, Ljubomir Stefanov.

Mitwirkende: Hatidze Muratova, Nazife Muratova, Hussein Sam, Ljutvie Sam u.a.

Australien 2019. 92 Min.

Regie + Buch: Damon Gameau

USA 2019. 107 Min.

Regie: Bill Condon. Buch: Jeffrey Hatcher, nach dem Roman von Nicholas Searle.

Darsteller: Ian McKellen, Helen Mirren, Russell Tovey u.a.

Dokumentati­on. GB, D, DK, USA 2018. 90 Min.

R: Viktor Kossakovsky. B: Viktor Kossakovsky, Aimara Reques. Kamera: Victor Kossakovsky, Ben Bernhard. Musik: Apocalyptica

USA 2019. 144 Min.

R,B: Edward Norton, nach dem Roman von Jonathan Lethem.

D: Edward Norton, Alec Baldwin, Willem Dafoe, Gugu Mbatha-­Raw, Bruce Willis, Cherry Jones u.a.

deenThe Lighthouse. USA 2019. 110 Min.

Regie: Robert Eggers.

Buch: Max Eggers & Robert Eggers. Darsteller: Willem Dafoe, Robert Pattinson, Valeriia Karaman.

Au poste. F 2018. 74 Min.

Regie: Quentin Dupieux. Darsteller: Benoît Poelvoorde, Grégoire Ludig, Marc Fraize, Anais Demoustier, Orelsan, Philippe Duquesne, Jacky Lambert

Großbritann­ien, USA 2019. 114 Min.

Regie: Ron Howard

Dokumentati­on. Amazing Grace. USA 2018. 89 Min.

Regie: Alan Elliott & Sydney Pollack

In den frühen 60er Jahren verstaubt das Image des Autobauers Ford in den USA zunehmend. Das Marketing will deswegen in den Rennsport einsteigen, doch den dominiert Enzo Ferrari. Das Ford-­Team hätte allenfalls Außenseiter-­Chancen – selbst als man den visionären Ingenieur Carroll Shelby (Matt Damon) einstellt und mit Ken Miles (Christian Bale) einen begnadeten Rennfahrer rekrutiert. Doch beide werden den Rennsport revolutioni­eren, gehen dabei bis an die Grenzen des physikalisch Möglichen, und behaupten sich gegen ebenfalls verstaubte Machtstrukt­uren... James Mangold verfilmt die wahre Geschichte um den Wettkampf zwischen Ford und Ferrari beim 24-­Stunden-­Rennen von Le Mans – ein rasantes Biopic, hochkarätig besetzt. Großes Kino mit Witz, Charme großen Emotionen und viel Adrenalin!

Bernadette Fox ist chaotisch, exzentrisch schläft kaum und damit eine Außenseiterin unter den perfekt organisierten Müttern aus der Nachbarscha­ft. Nach Jahren der Fürsorge für ihre Familie braucht die einstige Stararchite­ktin dringend Zeit für sich. Als das Entfernen einiger Brombeerbüs­che an ihrer Grundstücks­grenze eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die Bernadettes Leben endgültig ins Chaos stürzen, muß Bernadette weg – sie verschwindet kurzerhand. Ehemann Elgie und Tochter Bee nehmen sofort die Suche auf... Richard Linklater („Before Sunrise“) verfilmt den Bestseller von Maria Semple – ein kurzweiliges Comedy-­Drama um eine außergewöhn­liche Selbstfindung mit einer „bezaubernde­n“ Cate Blanchet in der Hauptrolle.

Praktisch Tag und Nacht kümmert sich Bruno (Vincent Cassell) um seine Patienten, versucht sie in Wohneinrich­tungen unterzubrin­gen oder ihnen sogar zu einem Job zu verhelfen. Bruno leitet eine private Hilfseinric­htung, die Menschen mit schwerem Autismus betreut und fördert. Auch wenn sie nicht offizieller Teil des französischen Gesundheits­systems ist, ist Brunos Einrichtung letzte Anlaufstelle für Menschen, mit denen öffentliche Träger anscheinend überfordert sind - ein sozialer Mißstand, der so offenkundig haarsträubend ist, daß Bruno einfach für einen Wandel kämpfen muß, koste es, was es wolle. Basierend auf realen Existenzen erzählen Eric Toledano und Olivier Nakache („Ziemlich Beste Freunde“) von zwei Helden des Alltags, die die Welt für sich und andere besser machen.

Gatsby Welles (Timothée Chalamet), ein junger, selbstbewuß­ter Student aus gutem Hause plant mit seiner entzückend naiven Freundin Ashley (Elle Fanning) ein romantisches Wochenende in New York. Ashleigh soll für die College-­Zeitung den berühmten Regisseur Roland Pollard interviewen, in der verbleibenden Zeit möchte Gatsby ihr seine Stadt zeigen. Doch Ashley wird von Pollard nach dem Interview zu einem Screening seines neuesten Films eingeladen. Währenddessen trifft Gatsby eine alte Bekannte und hat ein Gespräch mit seiner Mutter, das für ihn alles verändert...

Woody Allen wirft einen Blick auf kleine und große Widrigkeiten und Wunder des Lebens – eine so nostalgische wie romantische Liebeserklä­rung an das alte New York.

Mit Victor und Marianne kann es so nicht weitergehen, denn mit zunehmendem Alter wird Victor immer miesepetrig­er, während seine Frau Marianne das genaue Gegenteil ist. Als es Marianne schließlich zu viel wird, setzt sie Victor kurzerhand vor die Tür. Um seinem Vater zu helfen, engagiert Victors Sohn die Firma „Time Travellers“, die in einem raffiniert eingerichte­ten Filmstudio gut betuchte Kunden in eine Zeit ihrer Wahl reisen läßt. Victor entscheidet sich für das Jahr 1974, in dem er sich in Marianne verliebte. Zuerst skeptisch, läßt er sich immer mehr in den Bann der Erinnerungen ziehen, bis die Grenze zwischen damals und heute zusehends verschwinde­t... Originelles, kurzweiliges, französisches Kino mit hochkarätiger Besetzung - D. Auteuil & F. Ardant.

Nach einem homophoben Statement im Fernsehen wird der Vize-­Schwimmwelt­meister Matthias Le Goff von seinem Verband zu einem besonderen Job verdonnert: Er muß die schwule Wasserball-­Mannschaft „Die glitzernden Garnelen“ trainieren und für die Gay Games in Kroatien fit machen. Besonders irritierend ist für ihn, daß es den Garnelen weniger um den Wettkampf geht, sondern vor allem darum, gemeinsam eine schillernde Zeit zu haben – und nebenbei auch noch die heißesten queeren Athleten der Welt kennenzuler­nen. Cédric Le Gallo und Maxime Govare inszenieren eine quirlige Roadmovie-­Komödie, die das Anderssein feiert und das Motiv des sich läuternden Griesgrams wunderbar variiert.

Es ist Laras (Corinna Harfouch) sechzigster Geburtstag, und eigentlich hätte sie allen Grund zur Freude, denn ihr Sohn Viktor (Tom Schilling) gibt an diesem Abend das wichtigste Klavierkonz­ert seiner Karriere. Schließlich war sie es, die seinen musikalischen Werdegang entworfen und forciert hat. Doch Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar und nichts deutet darauf hin, daß Lara bei seiner Uraufführung willkommen ist. Kurzerhand kauft sie sämtliche Restkarten und verteilt sie an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle. Jan-­Ole Gerster (Oh Boy) versammelt für seinen neuen Film ein eindrucksvo­lles Ensemble. Ein intensives Psychogramm um verlorene Träume und ein besonderes Mutter-­Sohn-­Verhältnis.

Sue ist zwölf und eine hochintelli­gente Einzelgänge­rin mit einer Vorliebe für Superhelden­comics. Auch ihre Mutter hat als ehrgeizige Wissenschaf­tlerin fast nur Arbeit im Kopf. Eines Tages kommt Sue durch einen Unfall im Labor ihrer Mutter mit einer Flüssigkeit in Kontakt, die ihr Leben für immer verändert: Sue kann sich plötzlich komplett unsichtbar machen. Die neue Superkraft ist zunächst ziemlich cool, wird aber richtig gefährlich, denn eine Menge Leute sind nun hinter ihr und dem Serum her. Als dann noch ihre Mutter entführt wird, muß dringend ein Plan her, um die Gangster zur Strecke zu bringen... Markus Dietrich („Sputnik“) gelingt ein schnittiges und großartig inszeniertes Fantasy-­Abenteuer. Zum Filmgespräch am 09. Nov. um 15 Uhr ist er zu Gast im Lichthaus!

Am 7. November 2019 jährte sich der Todestag von Musiklegende Leonard Cohen zum dritten Mal. In vielen bisher unveröffent­lichten Aufnahmen folgt Regisseur Nick Broomfield der Beziehung zwischen Cohen und dessen norwegischer Muse Marianne Ihlen. Es ist eine wunderschöne, aber auch tragische Liebesgesch­ichte, die 1960 auf der idyllischen griechischen Insel Hydra ihren Anfang findet und Cohen über eine unbeschwerte Zeit der freien Liebe und erster musikalischer Erfolge begleitet.

Nick Broomfield zeichnet ein intimes Porträt des Musikers Leonard Cohen und seiner großen Liebe Marianne Ihlen – eine stimmungsvo­lle Ode an die 60er Jahre und die unsterbliche Musik Cohens.

Für Nora (Saskia Rosendahl) bricht eine Welt zusammen, als ihr Freund (Julius Feldmeier) bei einem Banküberfall ums Leben kommt. Zunächst versucht sie die Tragödie zu verdrängen. Doch nach und nach brechen die Gefühle aus ihr heraus und sie beginnt notgedrungen, den Verlust zu verarbeiten. Dazu schwelgt sie in Erinnerungen an ihr gemeinsames Kennenlernen, ihre große Liebe und all die Träume, die das glückliche Paar hatte und nun doch nie umsetzen können wird. Irgendwo in einer anderen Ecke der Stadt hat Natan (Edin Hasanovic) ein ähnliches Problem, das ihm den Boden unter den Füßen wegzieht. Seine kleine Tochter ist schwerkrank und benötigt dringend eine teure Behandlung, die für Natan jedoch unbezahlbar wird, als er durch eigenes Verschulden seinen Job verliert. Die Wege von Natan und Nora kreuzen sich eines Nachts, denn die beiden scheinen überraschend viel gemeinsam zu haben…

Einer der besten Filme des Jahres 2019 kommt aus Deutschland. In „Mein Ende. Dein Anfang.“ wirbelt Regiedebüta­ntin Mariko Monoguchi die Gesetze des filmischen Erzählens durcheinander und inszeniert unter Zuhilfenahme eines preiswürdigen Ensembles eine zu Tränen rührende Geschichte über Liebe, Verlust und Vergeben.

Tief im nordmazedon­ischen Gebirge lebt Hatidze Muratova als Imkerin einer wilden Bienenzucht. Ab und zu nimmt Hatidze die vier Stunden Fußmarsch auf sich, um in den geernteten Honig in der Hauptstadt zu verkaufen. Das einsame aber auch idyllische Leben ändert sich, als Hatidze neue Nachbarn bekommt. Die nomadische Großfamilie von Hussein bringt einige Nutztiere und reichlich Lärm mit. Anders als Hatidze sieht Hussein den Honig vor allem als profitables Verkaufsgut und kümmert sich daher wenig um den Rat der Imkerin. Tamara Kotevska und Ljubomir Stefanov vereinen eine dramatische Geschichte mit überraschen­dem Humor – ein ungewöhnlich poetischer Dokumentarf­ilm über das Verhältnis von Mensch und Natur.

2040 – WIR RETTEN DIE WELT! ist kein schwarzmale­risches Weltunterga­ngsszenario. Der Film von Regisseur Damon Gameau (VOLL VERZUCKERT) zeigt, dass es bereits technische Möglichkeiten gibt, die wir im Großen und Kleinen anwenden müssen, damit sich unser Planet regenerieren kann. Es gibt auf allen Ebenen Methoden, um den Klimawandel aufzuhalten - und so für eine Zukunft der kommenden Generationen zu sorgen!

Der Future-­Kinotag: 2040 – WIR RETTEN DIE WELT!

am 6. DEZEMBER 2019, 17 Uhr!

Hauptberufl­icher Trickbetrüger Roy Courtnay (Ian McKellen) hat gerade erst ein paar Geschäftsle­ute ausgenommen, als er auch schon sein neuestes Ziel ins Visier: die kürzlich verwitwete, millionensc­hwere Betty McLeish (Helen Mirren). Er ist bereit, aufs Ganze zu gehen, es soll ein richtig großer Coup werden, nachdem sich Roy zur Ruhe setzen kann. Tatsächlich scheint Roys Plan bald aufzugehen, kurz nach dem ersten date zieht er bereits bei Betty ein – doch als sich die beiden schließlich näher kommen, nimmt der einfache Schwindel ungeahnte Ausmaße an...

Bill Condon („Mr. Holmes“) verfilmt den erfolgreichen Roman von Nicholas Searle – ein filigranes Krimi-­Drama um Geheimnisse, die gehütet, und Lügen, die gelebt werden.

Wasser - als Eis, als wogendes Meer, als Regen oder Wasserfall - spielt die zentrale Rolle in Viktor Kossakovskys brillantem Filmessay, das sich eigentlich jeder Einordnung in ein Genre entzieht. Der Mensch spielt in Kossakovskys Film lediglich als Statist mit. Eine übliche Handlung gibt es nicht, das Wasser ist der einzige Protagonist, es gibt den Rhythmus und den Sound vor, der manchmal in finsteren Metal-­Rock-­Klängen kulminiert. Der Film ist eher eine psychedelis­che Erfahrung als eine Dokumentati­on. In gewaltigen Bildern zeigt er die Macht des Wassers, seine Schönheit und seine unerbittliche Willkür. Wunderbare, nie gesehene Kinobilder sind die Belohnung für Filmkunstfa­ns, die bereit sind, sich auf dieses Erlebnis einzulassen.

Lionel Essrog (Edward Norton) leidet an einer Form des Tourette-­Syndroms, sein Verstand dreht sich oft im Kreis, was zu unkontrolli­erten Ticks und oft unpassenden Kommentaren führt. Als Waisenkind hätte er im New York der 50er Jahre kaum eine Chance, aber der Privatdetek­tiv Frank (Bruce Willis) nahm ihn unter seine Fittiche. Als Frank bei den Ermittlungen zu einem Fall erschossen wird, ist Lionel fest entschlossen, den Mord an seinem Mentor aufzuklären. Korrupte Machenschaf­ten hinter den Kulissen der Stadt eröffnen sich ihm und der Stadtplaner Moses Randolph (Alec Baldwin), der auf Kosten von Minderheiten, Armen, und der schwarzen Bevölkerung New York radikal verändern will, gerät in sein Visier. Edward Norton adaptiert gekonnt einen modernen Roman als Film Noir - ein aktuelles Thema in „historischem“ Gewand.

Neuengland, zur Zeit der Jahrhundert­wende. Die Leuchtturmw­ärter Thomas Wake und Efraim Winslow werden auf eine einsame Insel gesandt, um eine marode Leuchtturma­nlage zu warten und in Betrieb zu halten. Eine wichtige Aufgabe, die sich mehr und mehr in einen Überlebensk­ampf verwandelt. Die zwei extrem unterschied­lichen Charaktere prallen ungebremst aufeinander und als ein nicht enden wollender Sturm über sie hinwegzieht, wird aus psychologis­chen Sticheleien schon bald ein brutaler Nervenkrieg. Robert Eggers inszeniert einen mystisch intensiven Film um das Willensduell zweier Leuchtturmw­ärter – ein historisch anmutendes Drama mit herausragen­den darstelleri­schen Leistungen von Willem Dafoe und Robert Pattinson.

Eine Polizeistat­ion zu später Stunde, Hauptkommis­sar Buron (Benoît Poelvoorde) befindet sich mitten in einem Verhör mit Fugain, den er eines Mordes verdächtigt. Der hemdsärmelige Ermittler hat einige fragwürdige Methoden auf Lager, um seinem Tatverdächt­igen ein Geständnis abzuringen – doch der entgeisterte Fugain ist hungrig und hat auch keine Lust, die Nacht im Polizeirevier zu verbringen. Nach einigen abstrusen Ausflüchten Fugains bittet Buron seinen tollpatschi­gen Kollegen Philippe, ein „Auge“ auf den Verdächtigen zu werfen – doch dann überschlagen sich die Ereignisse... Quentin Dupieux (Mr. Oizo) – Frankreichs wohl schrägster Regisseur – inszeniert nach „Rubber“ erneut ein surreales Kammerspiel mit viel schwarzem Humor und grotesken Wendungen.

Ron Howard widmet sich einer weiteren Musik-­Ikone: Luciano Pavarotti, berühmt als „The People‘s Tenor“, nutzte seine Gabe und seine Leidenschaft auch dazu, die Oper einem breiten Publikum nahe zu bringen. Mit seiner Jahrhundert­stimme und einzigartigen Ausstrahlung eroberte Pavarotti die Bühnen der Welt und Millionen Herzen im Sturm. In Interviews kommen seine Familie, namhafte Kollegen sowie Fans des Weltstars aus Modena zu Wort: von Bono über José Carreras und Plácido Domingo bis zu Prinzessin Diana. Anhand privater, bislang nie veröffentli­chter Aufnahmen zeichnet Ron Howard das intime Porträt eines faszinieren­den Mannes und unvergessli­chen Ausnahmekün­stlers.

Vorpremiere am Sa., 14. Dezember, 17:20!

1972 steht Aretha Franklin im Zenit ihrer Karriere. Doch nach 20 Studioalben beschließt die Queen of Soul zu ihren musikalischen Wurzeln zurückzukeh­ren: In der Missionary Baptist Church in Watts, Los Angeles, gibt sie zusammen mit dem Southern California Community Chor und der Gospellegende Reverend James Cleveland ein Konzert.

„Amazing Grace“ ist bis heute das meistverkau­fte Gospelalbum aller Zeiten. Festgehalten wurde das Konzert von einem Filmteam unter der Regie von Sydney Pollack. Aufgrund technischer und juristischer Schwierigke­iten, wurden die Aufnahmen jedoch nie veröffentli­cht. Erst jetzt, 47 Jahre später, erstrahlt der Film erstmals auf der großen Leinwand.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz streift das melancholis­che Mädchen durch die Großstadt. Unterwegs begegnet sie jungen Müttern, die ihre Mutterschaft als religiöses Erweckungse­rlebnis feiern, findet Unterschlupf bei einem abstinenten Existential­isten, für den Sex »auch nur noch ein Markt« ist, und wartet in einer Drag Bar »auf das Ende des Kapitalismu­s«. Ihr Versuch, ein Buch zu schreiben, scheitert am ersten Satz des zweiten Kapitels, und sie findet keinen Platz zwischen Kunstgaleri­en, YogaStudios und den Betten fremder Männer. Statt sich zu bemühen hineinzupas­sen, fängt das Mädchen an, ihre Depression als Politikum zu betrachten

In 15 komischen Begegnungen erforscht Das melancholis­che Mädchen unsere postmoderne Gesellschaft zwischen Prekarisier­ung und Self Marketing, serieller Monogamie und Neo-­Spiritualit­ät, Ernüchterung und Glückszwang. Susanne Heinrichs Debütfilm verbindet Pop und Theorie, Feminismus und Humor – und ist voll von Zitaten, die man in Neonbuchsta­ben auf Werbetafeln leuchten sehen will.