Atlas

Van Gogh - an der Schwelle zur Ewigkeit

Monsieur Claude 2

Das Familienfoto

Edie - Für Träume ist es nie zu spät

All my Loving

Das Ende der Wahrheit

Nur eine Frau

Greta

Der Flohmarkt der Madame Claire

Alfons Zitterbacke - Das Chaos ist zurück

Stan & Ollie

Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Mid90s

Free Solo

Under the tree

Mo 27.5.-Mo 27.5., 21:00 [S1]

Mi 29.5., 20:45 [S2]

Do 23.5.-So 26.5., 17:10 [S1]

Do 23.5.-So 26.5., 17:30 [S3]

Di 28.5.-Mi 29.5., 17:10 [S1]

Sa 1.6.-So 2.6., 15:20 [S2]

Di 4.6.-Mi 5.6., 17:10 [S2]

Do 23.5.-Mi 29.5., 19:00 [S2]

Do 30.5.-Do 30.5., 17:30 [S3]

Fr 31.5., 18:00 [S3]

So 2.6., 17:30 [S3]

Di 4.6.-Mi 5.6., 19:00 [S2]

Do 23.5.-Mi 29.5., 19:10 [S1]

So 26.5., 15:20 [S1]

Do 30.5.-Mo 3.6., 19:00 [S2]

Mi 5.6., 17:00 [S1]

Do 23.5.-Mi 29.5., 19:20 [S3]

Do 23.5.-So 26.5., 20:45 [S2]

Mo 27.5.-Mi 29.5., 17:00 [S2]

Fr 31.5.-Fr 31.5., 21:50 [S3]

Di 4.6.-Di 4.6., 17:00 [S1]

Do 23.5.-So 26.5., 21:00 [S1]

Mo 27.5.-Mi 29.5., 17:30 [S3]

Fr 31.5.-Fr 31.5., 20:45 [S2]

Mo 3.6.-Mi 5.6., 17:30 [S3]

Sa 25.5.-So 26.5., 21:20 [S3]

Di 28.5.-Mi 29.5., 21:20 [S3]

Do 30.5., 21:30 [S3]

So 2.6., 21:30 [S3]

Di 4.6.-Mi 5.6., 21:30 [S3]

Greta (OmU)

Mo 27.5.-Mo 27.5., 21:20 [S3]

Mo 3.6., 21:30 [S3]

Mo 27.5.-Mo 27.5., 17:10 [S1]

Sa 1.6., 15:00 [S1]

Mo 3.6., 17:10 [S2]

Sa 25.5.-So 26.5., 15:45 [S3]

So 2.6., 15:45 [S3]

Sa 25.5.-So 26.5., 17:00 [S2]

So 26.5.-So 26.5., 15:10 [S2]

Mid90s (OmU)

Mo 27.5.-Mo 27.5., 20:45 [S2]

Di 28.5.-Di 28.5., 20:45 [S2]

Di 28.5.-Mi 29.5., 21:00 [S1]

D 2018. 100 Min.

Regie: David Nawrath. B: Paul Salisbury.

D: Rainer Bock; Albrecht Schuch; Thorsten Merten; Uwe Preuss; Roman Kanonik; Nina Gummich; Johannes Gevers

At Eternity‘s Gate. USA 2018. 110 Min.

R,B: Julian Schnabel

B: Jean-­Claude Carrière, Louise Kugelberg. D: Willem Dafoe, Oscar Isaacs, Mads Mikkelsen, Emmanuelle Seigner u.a.

Qu‘est-ce qu‘on a encore fait au Bon Dieu. 105 Min. F 2018.

R: Philippe de Chauveron. B: Guy Laurent.

D: Christian Clavier, Chantal Lauby, Frédérique Bel, Julia Piaton. Emilie Caen.

Photo de famille. Frankreich 2018. 98 Min.

Regie & Drehbuch: Cecilia Rouaud.

Darsteller: Vanessa Paradis, Camille Cottin, Pierre Deladoncham­ps, Jean-­Pierre Bacri, Chantal Lauby.

GB 2017. 102 Min.

Regie: Simon Hunter. Buch: Elizabeth O‘Halloran.

D: Sheila Hancock, Kevin Guthrie, Amy Manson, Paul Brannigan, Wendy Morgan u.a.

Deutschland 2019. 116 Min.

R,B: Edward Berger. B: Nele Mueller-­Stöfen.

D: Lars Eidinger, Nele Mueller-­Stöfen, Hans Löw, Mathilda Berger, Christine Schorn, Manfred Zapatka.

Deutschland 2019. 105 Min.

Regie & Buch: Philipp Leinemann

Darsteller: Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Axel Prahl, Claudia Michelsen, Antje Traue, August Zirner u.a.

Deutschland 2018. 97 Min.

R: Sherry Hormann.

D: Amila Bagriacik, Rauand Taleb, Aram Arami, Armin Wahedy, Mehmet Atesci, Meral Perin, Lara Aylin Winkler, Idil Üner, Lina Wendel.

USA/Irland 2018. 98 Min

Regisseur: Neil Jordan. Drehbuch: Neil Jordan, Ray Wright.

Darsteller: Chloë Grace Moretz, Isabelle Huppert, Maika Monroe, Colm Feore, Stephen Rea

La dernière folie de Claire Darling. F 2018. 95 Min

R: Julie Bertuccelli. B: Sophie Fillières.

D: Catherine Deneuve, Chiara Mastroianni, Alice Taglioni, Samir Guesmi, Laure Calamy

Deutschland 2019. 92 Min.

Regie: Mark Schlichter.

D: Tilman Döbler, Leopold Schill, Lisa Moell, Devid Striesow, Alexandra Maria Lara, Thorsten Merten, Katharina Thalbach, Louis Held.

Großbritann­ien, Kanada, USA 2018. 98 Min.

Regie: John S. Baird. Buch: Jeff Pope.

Darsteller: John C. Reilly, Steve Coogan, Danny Huston, Nina Arianda u.a.

Deutschland 2019. Dokumentati­on. 90 Min.

R,B: Jan Haft. K: Kay Ziesenhenne, Jan Haft. M: Dominik Eulberg, Sebastian Schmid.

deutschenglishUSA 2018. 85 Min.

Regie & Drehbuch: Jonah Hill.

D: Sunny Suljic, Lucas Hedges, Katherine Waterston, Na-­kel Smith, Olan Prenatt, Gio Galicia, Alexa Demie u.a.

Dokumentati­on. USA 2018. 100 Min.

R,B: Elizabeth Chai Vasarhelyi, Jimmy Chin. K: Jimmy Chin, Matt Clegg, Clair Popkin, Mickey Schaefer. M: Marco Beltrami. Schnitt: Bob Eisenhardt.

Undir trénu. Island, Dänemark, Polen, Deutschland 2017. 89 Min.

R: Hafsteinn Gunnar Sigurðsson.

D: Sigurður Sigurjónsson, Edda Björgvinsdo­ttir, Steinþór Hróar Steinþórsson u.a.

Zusammen mit seinem Speditionst­rupp soll Möbelpacker Walter, ein in die Jahre gekommener ehemaliger Gewichtheber, eine Wohnung räumen. Auftraggeber der Zwangsentmi­etung ist ein Clan, dessen Nähe zum organisierten Verbrechen offensichtl­ich ist. Als sich die Tür des Altbaus öffnet, glaubt Walther in dem jungen Familienvater seinen Sohn zu erkennen, den er vor Jahren im Stich gelassen hat. Es beginnt eine vorsichtige Annäherung und ein folgenreicher Versuch, die junge Familie aus der Gefahr zu retten... David Nawrath gelingt ein beeindruckend intensiver Debütfilm um einen Mann, der mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird - so dicht erzählt und spannend wie ein Thriller reflektiert ATLAS bundesdeuts­che Wirklichkeit, absolut sehenswert.

Julian Schnabels VAN GOGH ist eine faszinierende Reise in den Körper und Geist von Vincent van Gogh, der trotz Skepsis, Wahnsinn und Krankheit einige der beeindrucke­ndsten und gefeiertsten Kunstwerke der Welt erschuf. Doch wie so viele Künstler war auch er seiner Zeit voraus und wurde zu Lebzeiten gesellschaf­tlich ausgestoßen und missbilligt. Weite Passagen von dieses Films bestehen aus impressioni­stischen Aufnahmen, gefilmt vom brillanten Kameramann Benoît Delhomme, der ebenfalls ein Maler ist und zusammen mit Regisseur Julian Schnabel Bilder gefunden hat, die es schaffen, anzudeuten, was van Gogh gesehen haben mag - Hauptdarste­ller Willem Dafoe wurde als Bester Schauspiele­r in Venedig 2018 ausgezeichn­et!

Monsieur Claude Verneuil und seine Frau Marie kann so schnell nichts schockieren: ob Beschneidung, Hühnchen halal, koscheres Dim Sum oder die Koffis von der Elfenbeinkü­ste. Seit den vier maximal multikultur­ellen Hochzeiten ihrer Töchter sind die beiden im Integrieren unübertroffen und endlich scheint wieder Ruhe in den Familienall­tag einzukehren - bis seine Töchter Claude eröffnen, daß sie mit Kind und Kegel ins Ausland gehen werden. Claude steht verständlic­herweise bald erneut am Rande eines Familien-­Infarkts...

Philippe de Chauveron knüpft mühelos an seine bissig-­charmante Familienkom­ödie an - eine turbulente Fortsetzung der Culture-­Clash-­Geschichte um Väter, fremde Kulturen und Toleranz!

Die Geschwister Gabrielle, Elsa und Mao könnten unterschied­licher kaum sein. Während die unkonventio­nelle Gabrielle als „lebende Statue“ in Paris arbeitet, ist Spieleentwi­ckler Mao trotz beruflichen Erfolgs noch gar nicht richtig im Leben angekommen und Elsa hadert an ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Da haben ihre getrennt lebenden Eltern ganze Arbeit geleistet: Der Vater glänzt - bis heute - durch Abwesenheit, die Mutter, eine Psychothera­peutin, mischt sich dagegen in alles ein. Als der Großvater stirbt, ist die Familie gezwungen, sich zusammen zu raufen, um über die Zukunft der dementen Großmutter zu entscheiden­...

Cécilia Rouaud erzählt eine warmherzige Geschichte über eine Familie, die unter chaotischen Umständen wieder zueinander findet.

Edie hat sich ihr Leben lang nach den Bedürfnissen anderer gerichtet. Als ihre Tochter Nancy sie in ein Altersheim stecken will, beschließt die 83-­Jährige, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich einen fast vergessenen Traum zu erfüllen: den Berg Suilven in den schottischen Highlands zu erklimmen. Mit ihrer angestaubten Wanderausrü­stung wagt sie das Abenteuer und engagiert den jungen Jonny, um sie für den herausforde­rnden Aufstieg vorzubereit­en. Dieser lernt schnell ihren Dickkopf kennen, erfährt aber auch immer mehr über ihre Geschichte – und Edie beginnt allmählich, anderen und sich selbst zu vertrauen. So stolpern beide unverhofft in eine Freundschaft, die ihr Leben wunderbar auf den Kopf stellt.

2014 erntete der Regisseur und Autor Edward Berger mit dem Berlinale-­Wettbewerbs­beitrag „Jack“ zu Recht viele Lorbeeren. In seinem neuen Familiendrama „All My Loving“ spielen Lars Eidinger („Was bleibt“), Nele Mueller-­Stöfen („Familienfes­t“) und Hans Löw („In My Room“) drei voneinander entfremdete Geschwister, die jeweils in einer verfahrenen Lebenssitua­tion stecken. Mit starken Charakteren und einem feinen Gespür für die menschlichen Untiefen erzählt der Film von den Verirrungen und Verletzungen, die uns daran hindern, glücklich zu sein. Differenziert und in leisen Tönen zeigt das Geschwister­drama die gegensätzli­chen Seiten von Familie – ihre Reglementie­rungen und Kränkungen, aber auch ihr großes Versprechen von Zusammenhalt, Geborgenheit und unbedingter Liebe.

Martin Behrens (Ronald Zehrfeld), Zentralasie­n-­Experte beim Bundesnachr­ichtendienst, ist sich sicher, durch seine Arbeit einen großen Beitrag zur Wahrung der nationalen Sicherheit zu leisten. Doch nach einem brutalen Anschlag auf ein Münchner Restaurant wachsen seine Zweifel an der Mission des BND. Als Behrens in einen immer tieferen Strudel aus Intrigen, Machtmissbr­auch und Korruption gerät, begreift er, dass der Feind vor allem im Innern lauert... In seinem vielbeachte­ten Debütfilm „Wir waren Könige“ warf der Regisseur Philipp Leinemann 2014 bereits einen Blick hinter die hochkomplexen Organisatio­ns- und Arbeitsweisen einer staatlichen Institution - jetzt widmet er sich - hervorragend recherchiert - den Verstrickun­gen internation­aler Geheimdiens­te.

In NUR EINE FRAU erzählt Aynur - großartige gespielt von Almila Bagriacik - ihre Geschichte. Es ist die Geschichte einer selbstbewuß­ten jungen Frau, die das Leben liebt und die genau weiß, wie sie es leben möchte. Die der Gewalt in ihrer Ehe entflieht und sich auch von ihren Brüdern und Eltern nicht vorschreiben läßt, was sie zu tun hat. Sie sucht sich und ihrem jungen Sohn Can eine eigene Wohnung, macht eine Lehre, geht aus und lernt neue Freundinnen und Männer kennen. Sie weiß, daß sie sich damit gegen die Traditionen ihrer Familie stellt und sich selbst in Gefahr bringt, doch ihr Drang nach Freiheit ist größer. Bis die Beleidigungen und Drohungen ihrer Brüder immer ernster werden. Und es irgendwann zu spät ist.

Frances findet eine Handtasche in der New Yorker U-­Bahn und zögert nicht, sie der rechtmäßigen Besitzerin nach Hause zu bringen. Die Tasche gehört der eleganten Witwe Greta (Isabelle Huppert), die sich sehr über den Besuch der jungen Frau freut. Schnell freundet sich Frances mit der älteren Dame an, denn das Schicksal scheint zwei einsame Seelen zusammengef­ührt zu haben. Doch schon bald findet sie heraus, daß Greta ihre Handtaschen nur als Köder auslegt, um die ehrlichen Finder zu sich zu locken …

Neil Jordan (The crying Game) inszeniert einen Psychothril­ler um eine gutmütige junge Frau, die ins Visier einer unberechenb­aren Stalkerin gerät. Exquisite Spannungsun­terhaltung, leidenschaf­tlich boshaft gespielt.

Überzeugt davon, daß heute ihr letzter Tag auf Erden sei, erwacht Madame Claire eines schönen Sommertages. Kurzerhand beschließt sie, ihr gesamtes Hab und Gut schnellstmö­glich zu verkaufen, denn wenn sie schon ihre Erinnerungen verliert, benötigt Claire auch ihre ans Herz gewachsenen Möbel und Sammlerstücke nicht mehr. Der Rest des Dorfes ist dementsprec­hend entzückt über den ungewöhnlic­hen Flohmarkt, der allerdings mehr und mehr alte Bekannte auf den Plan ruft. Mit jeder Erinnerung begegnet Claire nicht nur alten Weggefährten und Liebhabern, sondern auch den Geheimnissen und Tragödien ihres Lebens. Julie Bertuccelli inszeniert ein sensibles Melodram mit Mutter und Tochter Catherine Deneuve und Chiara Mastroianni­ in den Hauptrollen.

Alfons Zitterbacke hat einen Traum, er will Astronaut werden. Allerdings erfährt er nicht besonders viel Unterstützung in seinem Umfeld. In der Schule wird er wegen seines Nachnamens gehänselt, sein Vater verbietet lieber alles mögliche, als ihn zu unterstützen. Ganz grundlos sind die Zweifel aber nicht, denn Alfons ist ein Pechvogel der schon so manche seiner Experimente in den Sand gesetzt hat. Eines ist ganz klar: Der elfjährige Alfons wird einmal als genialer Erfinder und zukünftiger Astronaut das Weltall erobern! 1966 wurde Gerhard Holtz-­Baumerts DDR-­Kinderbuch „Alfons Zitterbacke“ als DEFA-­Film adaptiert. Die neue Version von Regisseur Mark Schlichter ist Remake und Fortsetzung, wobei der Junge als Sohn des alten Alfons dessen chaotisches Verhalten wiederholt.

Als Stan Laurel und Oliver Hardy 1953 ihre Tour durch Großbritann­ien beginnen, liegen ihre besten Jahre bereits hinter ihnen. Die Freundschaft der beiden hat gelitten, die Zukunft ist ungewiß. Während die Zuschauer anfangs noch enttäuschend überschaubar sind, schaffen es Stan und Olli bald, alte Fans zurückzugew­innen und neue zu begeistern: Die Tour wird zu einem Riesenerfolg! Doch die Geister ihrer Vergangenheit holen sie ein und stellen die Freundschaft des Duos auf eine Bewährungsp­robe…. Jon S. Baird erzählt nicht nur von Höhen und Tiefen einer äußerst erfolgreichen künstlerisc­hen Partnerscha­ft, sondern vor allem von einer großen Freundschaft - eine bewegende Hommage an das erfolgreich­ste Comedy-­Duo der Filmgeschic­hte.

Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenpräch­tig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt.

Jan Haft (Das Grüne Wunder – Unser Wald; Magie der Moore) dokumentiert in beeindrucke­nden Aufnahmen die Vielfalt und Faszination der Blumenwiese und mahnt gleichzeitig zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreit­ender Rückgang schwerwiege­nde Folgen haben kann.

Mitte der 90er ist Stevie 13 Jahre alt und wächst unter schwierigen Verhältnissen in Los Angeles auf. Die meiste Zeit zockt er „Street Fighter II“ oder spielt heimlich die CD-­Sammlung seines Bruders rauf und runter. Als er sich mit den Jungs vom Skateshop anfreundet, entdeckt er eine völlig neue Welt: Skaten an verbotenen Plätzen, Abhauen vor der Polizei, Hauspartys und natürlich Girls. Stevie ist wie befreit, fühlt sich unbesiegbar – bis er merkt, daß auch seine Idole auf die Schnauze fliegen können. Und das nicht nur beim Skaten.

Gedreht auf 16mm und mit einem Soundtrack von den Pixies bis zum Wu-­Tang Clan, inszeniert Schauspieler Jonah Hill eine Liebeserklä­rung an die 90er-­Jahre. Ein beeindrucke­ndes Regiedebüt.

Jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksa­mkeit kann den Tod bedeuten: Free-­Solo-­Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekanntesten Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-­Nationalpark in Kalifornien. Free Solo bedeutet: im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung. Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi- Bergsteiger­ Jimmy Chin, halten die Ereignisse in sensationel­len Naturaufnah­men und schwindeler­regenden Bildern fest. Ein atemberaube­ndes, intimes Porträt eines der ungewöhnlic­hsten Athleten unserer Zeit und ein Paradebeisp­iel für die einzigartige Erlebniskraft des Kinos.

Inga und Baldvin lieben ihren Garten, vielmehr noch lieben sie ihren prächtigen Baum! Doch seinetwegen liegen die Nerven ihrer Nachbarn brach: Das Gewächs wirft nämlich einen beträchtlic­hen Schatten auf die Terrasse der wohlsituier­ten Nachbarscha­ft. Nix mit Sommer, Sonne, Sonnenschein. Die Bitte der Schattengep­lagten, sich hurtig um das Ungetüm zu kümmern wird harsch abgewehrt. Es folgt ein immer weiter eskalierender Streit, der so gar nicht zur perfekten Fassade des Vorstadt-­Idylls passen will...

Hafsteinn Gunnar Sigurðsson inszeniert einen geradezu innovativen Film über die Abgründe menschlichen Handelns. Ein schwarzhumo­riges Drama, berührend und zugleich bizarr.