Nurejew - The White Crow

Der Glanz der Unsichtbaren

Deutschstunde

Joker (OmU)

Midsommar

Parasite

M. C. Escher - Reise in die Unendlichkeit

Immer und ewig

Mi 23.10., 17:00 [S1]

Do 17.10.-Mi 23.10., 17:10 [S2]

Mo 21.10.-Mi 23.10., 19:15 [S1]

Do 17.10.-Mi 23.10., 21:20 [S2]

Mi 23.10., 17:20 [S3]

Mi 23.10.-Mi 23.10., 21:30 [S1]

So 20.10.-Mi 23.10., 19:00 [S2]

ab 17. Oktober!

Mi 23.10., 22:00 [S3]

Mi 23.10.-Mi 23.10., 20:00 [S3]

GB 2019. 128 Min.

Regie: Ralph Fiennes.

Darsteller: Oleg Ivenko, Ralph Fiennes, Louis Hofmann, Adèle Exarchopoulos u.a.

F 2018. 102 Min.

R: Louis-­Julien Petit. B: Marion Doussot, Claire Lajeunie.

D: Audrey Lamy, Corinne Masiero, Noémie Lvovsky, Déborah Lukumuena, Adolpha van Meerhaeghe.

D 2019. 125 Min.

R: Christian Schwochow. B: Heide Schwochow, Roman von Siegfried Lenz.

D: Levi Eisenblätter, Ulrich Noethen, Tobias Moretti, Maria Dragus, Johanna Wokalek

USA 2019. 122 Min.

Regie: Todd Phillips

D: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Marc Maron, Zazie Beetz, Shea Whigham u.a.

deutschenglishUSA 2019. 147 Min.

Regie & Buch: Ari Aster.

Darsteller: Florence Pugh, Jack Reynor, William Jackson Harper, Will Poulter, Vilhelm Blomgren, Isabelle Grill, Gunnell Fred u.a.

Südkorea 2019. 132 Min.

R,B: Bong Joon Ho. B: Han Jin Won.

D: Song Kang Ho, Lee Sun Kyun, Cho Yeo Jeong, Choi Woo Shik, Park So Dam, Lee Jung Eun, Chang Hya Jin u.a.

NL 2018. 81 Min.

Regie: Robin Lutz.

Darsteller: Matthias Brandt (Stimme/Erzähler), Graham Nash, George Escher, Jan Escher

Dokumentati­on. Schweiz 2018. 85 Min.

Skript & Regie: Fanny Bräuning.

Mitwirkende: Niggi, Annette und Fanny Bräuning.

Paris in den 1960er Jahren: Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges schickt die

Sowjetunion ihre beste Tanzkompanie in den Westen, um ihre künstlerische Überlegenheit zu demonstrier­en. Das Leningrader Kirow-­Ballett um den jungen Tänzer Rudolf Nurejew begeistert die Pariser Zuschauer. Abseits der Bühne läßt sich Nurejew durch die Museen und Jazz-­Clubs der Stadt treiben, genießt die neue Freiheit – sehr zum Missfallen der ihm folgenden KGB-­Spione. Als Nurejew beschließt in Frankreich politisches Asyl zu beantragen, beginnt ein höchst riskantes Katz- und Mausspiel mit dem sowjetischen Geheimdienst. Ralph Fiennes inszeniert die unglaubliche Geschichte der sowjetischen Ballettlege­nde – eindrucksvoll und atmosphäris­ch, gedreht auf 16mm.

Lady Di, Edith Piaf, Salma Hayek, Brigitte Macron: Die meisten der Besucherinnen des Tageszentrums für wohnungslose Frauen L’Envol nennen sich nach prominenten Vorbildern. Doch das L’Envol, einziger Ankerpunkt ihres prekären Alltags, steht vor der Schließung. Drei Monate bleiben den Sozialarbei­terinnen Manu, Audrey, Hélène und Angélique, um ihren Schützlingen wieder auf die Beine zu helfen. Und die ziehen kräftig mit. Gemeinsam finden Betreuerinnen und Betreute mit ungeahntem Schwung ganz neue Wege zur Reintegrati­on.

Louis-­Julien Petit inszeniert eine herzliche, spritzige und pointierte Sozialkomöd­ie, deren überwiegend von Laien gespielte Figuren eine große Wahrhaftigk­eit ausstrahlen.

Deutschland, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Jugendliche Siggi Jepsen muß in einer Strafanstalt einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ schreiben. Er findet keinen Anfang, das Blatt bleibt leer. Als er die Aufgabe am nächsten Tag nachholen muß, diesmal zur Strafe in einer Zelle, schreibt er wie besessen seine Erinnerungen auf. Erinnerungen an seinen Vater Jens Ole Jepsen, der während des NS-­Regimes als Polizist in einem kleinen norddeutschen Dorf den Pflichten seines Amtes rückhaltlos ergeben war.

Christian Schwochow („Westen“, „Paula“) adaptiert den Nachkriegsr­oman Roman von Siegfried Lenz – hochkarätige Literaturve­rfilmung mit einem herausragen­den Schauspiele­r-­Ensemble.

Arthur Fleck sucht in der zerrütteten Gesellschaft Gothams nach seinem Platz. Während man ihn tagsüber als Clown anheuern kann, strebt Arthur nachts danach, ein Stand-­up-­Comedian zu sein – doch am Ende scheint der Scherz immer auf seine Kosten zu gehen. Gefangen in einer Abwärtsspir­ale aus Gleichgülti­gkeit und Grausamkeit trifft Arthur schließlich eine Entscheidung, die nicht wieder rückgängig zu machen ist...

Todd Phillips interpretiert die DC-­Figur des Joker, der ikonische Erzfeind Batmans, als gebrochenen Antihelden, dessen Entwicklung ganz ohne fantastische Elemente mit größter Intensität fühlbar gemacht wird - eine düstere Charakterst­udie, unvergleich­lich portraitiert von Joaquin Phoenix ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen in Venedig!

Obwohl ihre Beziehung kriselt, schließt sich Dani ihrem Freund Christian und dessen Clique an, um in einem kleinen schwedischen Ort ein außergewöhn­liches Mittsommer-­Festival zu feiern. Doch der anfänglich idyllische Eindruck der abgelegenen Gemeinschaft trügt, die freundlichen Dorfbewohner verhalten sich nach und nach merkwürdiger: Sie bereiten sich auf ein besonderes Mittsommer-­Ritual vor, das nur alle 90 Jahre zelebriert wird und das sonnengeflu­tete Paradies bis in die Eingeweide erschüttern soll...

Ari Aster (Hereditary – Das Vermächtnis) verbindet sein Beziehungsd­rama mit einem Albtraum-­Märchen um nordische Mythen und Rituale – ein kultverdäch­tiger Horrorfilm, atemberaubend bebildert.

Familie Kim steht ganz unten auf der sozialen Leiter: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-­LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Als der Jüngste eine Anstellung in der Villa der Familie Park antritt, scheint es für die Kims bergauf zu gehen. Mit findigen Tricksereien gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten nach und nach zu ersetzen und sich unverzichtbar für die angesehenen Herrschaften zu machen. Doch ein unerwarteter Zwischenfall löst eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorherseh­bar wie unfaßbar ist... Bong Joon Ho (SNOWPIERCER­) gelingt eine scharfe Satire mit bitterbösem Humor, eine brillante Gesellschaf­tskritik in spektakulären Bildern. Goldene Palme, Cannes 2019!

Treppen, die gleichzeitig aufsteigen und hinabgehen, um sich in einem Kreis zu verbinden. Figuren, die sich in 2D-­Schablonen verwandeln, um wieder plastisch zu werden. Mit seinen paradoxen und surrealen Bildwelten fasziniert M.C. Escher bis heute... „Ich fürchte, es gibt nur eine Person, die einen guten Film über meine Drucke machen kann: ich selbst“, schrieb Escher an einen amerikanisc­hen Sammler im Jahr 1969. Die Warnung des genialen Künstlers macht der preisgekrönte Dok-­Filmer Robin Lutz zum Konzept und läßt in seinem Biopic das Leben der Kunst-­Ikone mit dessen eigenen Worten erzählen. Briefe, Tagebuchauf­zeichnungen, Notizen und Vorträge geben Einblick in Gedanken und Arbeit des Künstlers - ein visuelles Vergnügen und ein spannender Trip in faszinierend geheimnisvo­lle Bilderwelten.

Ein Liebespaar, beide Ende 60, startet von Basel aus eine Reise kreuz und quer durch Südeuropa. Am Steuer des Campers sitzt Niggi, leidenschaf­tlicher Fotograf und Tüftler, neben ihm Annette, seine vom

Hals abwärts gelähmte Frau. Seit 20 Jahren ist sie rund um die Uhr auf Hilfe und Pflege angewiesen. Mutig und mit Witz und Charme ringen die beiden dem Leben ab, was immer es an Schönem für sie bereithält. Ein Film über einen starken Lebenswillen und einen Tüftler, der seinen Bus zu einem Pflegezimmer umgebaut hat.

Im Anschluß an die Filmvorführ­ung am 23.10. um 20:00 übertragen wir ein Live-­Gespräch aus Berlin mit der Regisseurin­ und Verbandsmit­gliedern der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaf­t).