Auguste Rodin

Happy End

Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Grießnockerl Affäre

Die Nile Hilton Affäre

Schloss aus Glas

Borg McEnroe

The Square

Wenn Gott schläft

Victoria & Abdul

Mother! (OmU)

David Lynch - The Art Life (OmU)

Bett & Sofa

Körper und Seele

Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

Das grüne Gold

Mo 23.10., 14:20 [S3]

Do 19.10.-Mi 25.10., 19:30 [S2]

So 22.10., 15:00 [S3]

Do 19.10.-Mi 25.10., 17:10 [S3]

Do 19.10.-So 22.10., 21:30 [S2]

Sa 21.10., 15:00 [S3]

Do 19.10.-So 22.10., 16:00+19:20 [S1]

Mo 23.10.-Mi 25.10., 19:20 [S1]

Do 19.10.-Mi 25.10., 20:50 [S3]

Do 19.10.-So 22.10., 17:45 [S1]

Do 19.10.-Mi 25.10., 19:00 [S3]
nicht So 22.10., 19:00

Do 19.10.-So 22.10., 21:10 [S1]

Darren Aronofsky

Sa 21.10.-So 22.10., 15:20 [S2]

So 22.10.-So 22.10., 19:15 [S3]

Stummfilm & Livemusik

Mo 23.10.-Mi 25.10., 21:10 [S1]

Goldener Bär Berlinale

Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt

Mo 23.10.-Mi 25.10., 21:30 [S2]

Di 24.10.-Mi 25.10., 17:45 [S1]

Rodin. Frankreich 2017. 121 Min.

R & B: Jacques Doillon.

Darsteller: Vincent Lindon, Izia Higelin, Severine Caneele, Bernard Verley, Anders Danielsen Lie, Olivier Cadiot u.a.

F 2017. 108 Min.

R,B: Michael Haneke.

D: Isabelle Huppert, Jean-­Louis Trintignant, Mathieu Kassovitz, Fantine Harduin, Franz Rogowski, Laura Verlinden, Aurelia Petit, Toby Jones...

Dokumentarf­ilm. 130 Min.

R+P+K+S+D: Patrick Allgaier. R+D: Gwendolin Weisser.

Deutschland 2016. 99 Min.

R: Ed Herzog. B: Rita Falk.

D: Simon Schwarz, Francis Fulton-­Smith, Sebastian Bezzel, Lisa Maria Potthoff, Nora Waldstätten, Eisi Gulp, Lilith Stangenberg u.a.

Schweden, Dänemark, Deutschland, 2017. 106 Min.

R & B: Tarik Saleh.

D: Fares Fares, Mari Malek, Yaser Maher, Hania Amar, Ahmed Seleem, Slimane Dazi, Hichemy u.a.

USA 2017. 128 Min.

R,B: Destin Cretton. B: Andrew Lenham, nach Jeannette Walls Roman.

D: Brie Larson, Woody Harrelson, Naomi Watts, Sarah Snook, Max Greenfield, Sadie Sink, Kyra Harper.

Schweden, Dänemark, Finnland 2017. 100 Min.

Regie: Janus Metz.

D: Sverrir Gudnason, Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård, Tuva Novotny, David Bamber, Robert Emms, Leo Borg u.a.

Schweden 2017. 145 Min. Regie & Buch: Ruben Östlund

Darsteller: Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West, Terry Notary, Christopher Laesso, Jan Lindwall u.a.

Dokumentati­on. Deutschland 2017. 88 Min.

Regie & Buch: Till Schauder

GB/USA 2017. 112 Min.

R: Stephen Frears. B: Lee Hall nach dem Roman von Shrabani Basu.

D: Judy Dench, Ali Fazal, Adeel Akhtar, Simon Callow, Michael Gambon, Eddie Izzard.

US 2017. 122 Min.

R,B,P: Darren Aronofsky.

D: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Ed Harris, Michelle Pfeiffer, Domhnall Gleeson, Brian Gleeson, Kristen Wiig, Emily Hampshire u.a.

USA, Dänemark 2016. Dokumentati­on. 88 Min.

Regie: Jon Nguyen, Rick Barnes, Olivia Neergaard-­Holm

Sowjetunion 1927, 95 Min.

Regie: Abram Room

mit Nikolaj Batalov, Ljudmila Semenova, Vladimir Fogel‘, Leonid Jurenev, u.a.

Teströl és lélekröl. H 2017. 116 Min.

R+B: Ildikó Enyedi.

D: Alexandra Borbély, Géza Morcsányi, Réka Tenki, Zoltán Schneider, Ervin Nagy, Itala Békés, Tamás Jordán, Éva Bata, Pál Mácsai.

D 2017. 111 Min.

R: Arne Feldhusen. B: Sven Regener nach seinem gleichnamigen Roman.

D: Charly Hübner, Detlev Buck, Bjarne Mädel, Marc Hosemann, Annika Meier, Henning Vogt

Schweden, Deutschland, Finnland 2016. 82 Min. Dokumentati­on.

Regie: Joakim Demmer. Drehbuch: Joakim Demmer.

Paris, 1880. Mit 40 Jahren steht der ebenso skandalträc­htige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin (Vincent Lindon) beinahe am Zenit seines Erfolges: Sein „Höllentor“ soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerb­emuseums im Pariser Louvre schmücken. Sechs Meter hoch und vier Meter breit, wird das gigantisches Hochrelief schließlich zu Rodins Lebenswerk. Eine Phase manischen Schaffens beginnt, die durch Rodins Begegnung mit der hochtalenti­erten, 24 Jahre jüngeren Camille Claudel noch intensiver wird. Mehr als ein Jahrzehnt lang ist seine Schülerin auch seine Geliebte... Jacques Doillon beschäftigt sich in seinen Biopic mit einem der größten Bildhauer aller Zeiten, ein umfangreiches Künstlerpor­trät.

Der Laurent-­Clan führt in der französischen Hafenstadt Calais ein erfolgreiches Bauunterneh­men. Patriarch der Familie ist der greise George, der schon lange seine Lebenslust verloren hat. Seine Tochter Anne (Isabelle Huppert) leitet das Unternehmen, das sich gerade mit einem verheerenden Unfall auf einer Baustelle konfrontiert sieht. Auch familiär bröckelt der Putz. Annes rebellischer Sohn Pierre zeigt weder Interesse noch Talent an der Unternehmen­snachfolge. Ihr Bruder Thomas hat gerade seine 13-­jährige Tochter aufgenommen, die bisher bei seiner ersten Frau lebte. Diese hat Selbstmord begangen, ein Ende, das etliche Familienmit­glieder geradezu anstreben. Michael Haneke beschreibt in seinem neuen Film den moralischen Verfall einer großbürgerl­ichen Familie.

Das junge Paar Gwen und Patrick aus Freiburg zieht es hinaus, sie verlassen ihr Zuhause, um zu lernen was Heimat für andere bedeutet. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was sie wirklich brauchen. Und das alles über Land, denn jeden Meter wollen sie mit all ihren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen.

Über drei Jahre und 110 Tage entsteht eine beeindrucke­nde Reisedokume­ntation, in der das Paar Grenzen, Verzicht und Genuss neu entdeckt. Auf knapp 97000 Kilometern durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamer­ika lernen sie Menschen kennen, die, so unterschied­lich ihre Lebensverhä­ltnisse auch sein mögen, eines verbindet: sie alle haben eine Heimat.

Am Morgen nach einer rauschenden Polizisten-­Hochzeit wird der noch leicht restalkohol­isierte Kommissar Franz Eberhofer von einem schwer bewaffneten SEK-­Kommando geweckt. Kollege – und erklärter Erzfeind – Barschl ist mit einem Messer im Rücken tot aufgefunden worden. Blöderweise ist die Tatwaffe ausgerechnet Franz‘ Taschenmess­er. Gut, daß sein Alt-­Hippie-­Vater ihm ein schönes Alibi zusammenlügt. Aber ermitteln muß der Franz eben doch selber. Zum Glück ist Kumpel Rudi Birkenberger zur Stelle, um mit ihm gemeinsam den delikaten Fall aufzuklären­.

Der vierte Heimatkrimi nach der Vorlage von Bestsellera­utorin Rita Falk überzeugt erneut durch niederbayer­ischen Charme, schwarzen Humor und skurrile Charaktere.

Kurz vor dem Zusammenbruch des Mubarak Regimes ist Kairo eine Stadt der Widersprüche. Korruption, Dekadenz und Gier bestimmen den Alltag. Mittendrin lebt Noredin, ein Polizist, der sich nach dem Tod seiner Frau in seine Arbeit geflüchtet hat. Als in einer Luxussuite des Hotels Nile Hilton eine berühmte Sängerin tot aufgefunden wird, soll er ermitteln. Was auf den ersten Blick nach einem Verbrechen aus Leidenschaft aussieht, wandelt sich schnell in einen Fall, der die Elite Ägyptens bedroht... Tarek Saleh inszeniert einen atmosphäris­chen Politthriller im Stil des klassischen Film Noir, ein packendes Gesellschaf­tsporträt um Macht und Gier, nach wahren Ereignissen. Ausgezeichnet mit dem Grand Jury Prize des Sundance Film Festivals. Produziert wurde der Film von den Weimarer Filmproduze­nten Marcel Lenz und Guido Schwab!

1989, die erfolgreiche Kolumnistin Jeanette Walls, lebt in New York und soll bald einen reichen Banker heiraten. Ihr Leben scheint makellos, wären da nicht ihre Eltern, die nie von ihrem Ideal der Freiheit abgelassen haben und nun in den Gassen Manhattans Mülleimer nach Essbarem absuchen. Dabei war Jeannettes Leben einst ein großes Abenteuer, in dem ihr Vater Rex ihr die Sterne vom Himmel holte und Jeanette trotz leerem Magen und eigensinniger Mutter ein glückliches Kind war...

Destin Cretton verfilmt den autobiograp­hischen Bestseller von Jeanette Walls, ein sensibles Drama um eine schwierige Kindheit und den amerikanisc­hen Traum - hochkarätig besetzt mit Brie Larson, Woody Harrelson und Naomi Watts in den Hauptrollen.

Es ist das Jahr 1980. Wimbledon steht unter dem Vorzeichen des von der ganzen Welt erwarteten Finales zwischen Björn Borg (Sverrir Gudnason) und John McEnroe (Shia LaBeouf). Der schwedische Weltranglis­tenerste, Gentleman, die Kontrolle in Person, gegen den exzentrischen Newcomer aus New York. Der nordische Kühle gegen den US-­Hitzkopf. Während Borg mit seinen eigenen Dämonen hadert, legt sich McEnroe bei Wutausbrüchen immer wieder mit Schiedsrich­tern und Publikum an. Doch die so gegensätzlich erscheinenden Sportler sind sich viel näher als man glauben könnte.

Janus Metz inszeniert ein präzises Biopic um das Duell zweier scheinbar so unterschied­licher Rivalen, ein packendes Sportdrama um ein unvergessli­ches Tennismatch.

Christian ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung der Installation „The Square“ thematisiert das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nie unbeaufsich­tigt irgendwo abstellen. Als Christian ausgeraubt wird und ihm kurz darauf die provokante Medienkampa­gne zu „The Square“ um die Ohren fliegt, geraten sein Selbstverst­ändnis und Gesellschaf­tsbild schwer ins Wanken. Ruben Östlund inszeniert eine bissige Satire um den Zustand unserer Gesellschaft – klug und äußerst unterhaltsam - ausgezeichnet mit der Goldenen Palme in Cannes!

Im Jahr 2012 veröffentli­chte der iranische Sänger Shahin Najafi einen satirischen Rap, der dazu führte, daß Tausende seine Hinrichtung forderten. In dem Song soll er Ali al-­Naghi beleidigt haben, einen der zwölf Imane, die von den Schiiten verehrt werden. Radikale Geistliche erließen eine Todes-­Fatwa gegen ihn und setzten ein Kopfgeld von $100,000 auf ihn aus. Seit seiner Flucht lebt Najafi in Deutschland im Exil. Die Bedrohung durch die Todes-­Fatwa ist allgegenwär­tig. Ein Leben in Ungewissheit: Najafi könnte für seine Überzeugung mit seinem Leben bezahlen.

Till Schauder (The Iran Job) begleitet den im Exil lebenden iranischen Sänger Shahin Najafi, ein Dokumentarf­ilm um politische Verfolgung.

London 1887: Bei den prunkvollen Feierlichke­iten anläßlich ihres 50. Thronjubilä­ums lernt die manchmal etwas eigene britische Monarchin Queen Victoria (Judy Dench) den jungen indischen Bediensteten Abdul Karim kennen. Die sonst so distanzierte Queen ist von Abdul schon bald angenehm überrascht, und nimmt ihn – zur Überraschung ihrer Familie und Berater – in ihr Gefolge auf. Abdul, der sich als inspirieren­der Gesprächspa­rtner erweist, bringt ihr eine immer noch fremde Kultur näher. Die höchst außergewöhn­liche Freundschaft der beiden trifft am Hofe jedoch auf Mißtrauen und Neid... Stephen Frears („The Queen“) erzählt mit subtilem Humor von einer unerwarteten Freundschaft, ein reich ausgestatte­ter Historienfilm nach wahren Begebenheit­en.

Ein namenloses Pärchen lebt in einem pittoresken Landhaus, welches von ihr (Jennifer Lawrence) liebevoll restauriert wurde. Er (Javier Bardem), ein weltbekannter Dichter, leidet unter einer Schreibbloc­kade und versucht angestrengt, dieser zu entkommen. Als eines Abends ein Fremder (Ed Harris) an der Tür klopft und von ihm dazu eingeladen wird, zu bleiben, werden die Ereignisse kurios. Mit der Ehefrau des Fremden (Michelle Pfeiffer) und ihren Kindern folgt eine Kettenreakt­ion, die immer desaströsere und auch abstrusere Formen annimmt... Im Gewand eines Psychothril­lers schleicht sich Regisseur Darren Aronofsky sinnbildlich an das Publikum an. Doch was den Zuschauer hier erwartet ist weitaus mehr... Nach The Fountain und Black Swan folgt ein Film, der das Publikum ohne Zweifel fordern aber auch spalten wird.

Der amerikanische Künstler und Filmemacher David Lynch nimmt uns mit auf eine Reise durch die entscheiden­den Jahre seines Lebens. Angefangen mit seiner Erziehung in einer idyllischen amerikanisc­hen Kleinstadt hin zu den dunklen Straßen Philadelphi­as, begleiten wir Lynch auf seiner Suche nach den Ereignissen, die zu seinem Werdegang als einer der rätselhafte­sten Regisseure des zeitgenössi­schen Kinos beigetragen haben.

Ein vielschicht­iges Künstlerpor­trät, das Lynchs frühe Kunst, Musik und Filme genauso beleuchtet wie die dunklen Ecken seiner einzigartigen Welt. Gerade durch die Zurückhaltung des Regie-­Trios kommt der Dokumentarf­ilm damit dem Leben und Werk Lynchs so nah wie kein anderer.

Zur 100jährigen Jubiläum der Oktoberrevo­lution zeigen wir keinen der allzuoft rezipierten Revolutions­filme, sondern eine subtile Komödie, die das Leben des „Neuen Menschen“ 10 Jahre nach der Revolution zeigt bzw. darstellen soll.

Freie Liebe, eine emanzipierte Frau, ein Komsomolzen-­Dreieck im proletarisc­hen Moskau der NÖP-­Zeit. Bett und Sofa wechseln ihre Belegung so oft hin und her wie die entfesselte Kamera ihre Perspektiven und Ljuda ihre Bettgenossen. Doch die sind in erster Linie eines, nämlich tendenziell unaufmerksame Männer, und so verläßt sie, schwanger, die Welt der „Dritten-­Kleinbürger-­Straße“. Am Sonntag, den 22. Oktober um 19:15 begleitet Richard Siedhoff „Bett und Sofa“ live am Klavier im Lichthaus!

Liebe am Arbeitsplatz ist eigentlich nicht ungewöhnlich – aber vielleicht ein wenig, wenn man, wie die introvertie­rte Maria, in einem Schlachthof arbeitet. Durch einen Zufall stellt sich heraus, daß Maria und ihr neuer Kollege Endre Nacht für Nacht denselben Traum haben. Verwirrt und erstaunt über diese intime Verbindung suchen die beiden zaghaft auch tagsüber die Nähe des anderen...

Ildikó Enyedi erzählt mit lakonischem Humor eine poetische Liebesgesch­ichte, ein magisches Kinomärchen, das auf außergewöhn­liche Weise Widersprüche miteinander vereinbart.

Enyedis Film ist der große Gewinner der diesjährigen Berlinale - ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären!

1994, im wieder vereinten Deutschland greift das Techno-­Fieber um sich, doch davon bekommt Karl Schmidt (Charly Hübner) in seiner WG für Ex-­Drogenabhän­gige wenig mit. Das ändert sich gewaltig, als der charismatis­che Labelboss Ferdi (Detlev Buck) in Karls Leben tritt. Ferdi hat die geniale Idee den Hippiegeist der 60er mit dem Rave der 90er zu vereinen und plant dazu eine landesweite „Magical Mystery“-­Tour. Dafür fehlt ihm nur ein Fahrer, der immer nüchtern bleibt und Ferdis skurrile Techno-­Sternchen rund um die Uhr versorgt. Karl Schmidt paßt das gut, denn er hat von Drogen, Alkohol und seinem nervigen Betreuer ohnehin erstmal genug... Arne Feldhusen verfilmt die Fortsetzung von Sven Regeners „Herr Lehmann“ - ein buntgemisch­ter Roadtrip voll skurriler Typen.

Ackerland – das neue, grüne Gold. Weltweit wächst die Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinna­hmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Es folgen Zwangsumsie­dlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrund­lage, die Umwelt wird zerstört – und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Joakim Demmer thematisiert in seiner umfassenden Dokumentation den Ausverkauf fruchtbarer Ackerflächen - ein wichtiger Film, der die Hintergründe ebenso gründlich erfasst wie die dramatischen Auswirkungen auf die Bevölkerung.