Wem gehört mein Dorf?

Tagebuch einer Biene

Dune (OmU)

Die Unbeugsamen

Auf alles, was uns glücklich macht!

Endlich Tacheles

The French Dispatch

Supernova

Schachnovelle

Résistance - Widerstand

Titane

Nowhere Special

Der Rausch

Helden der Wahrscheinl­ichkeit

Ottolenghi und die Versuchungen von Versailles

Online für Anfänger

Di 2.11., 17:00 [S1]

Fr 29.10., 17:00 [S1]

Fr 29.10., 21:00 [S1]

So 31.10., 21:00 [S1]

Dune

Do 28.10., 21:00 [S1]

Sa 30.10., 21:00 [S1]

Mi 3.11., 17:00 [S1]

Sa 30.10., 19:20 [S2]

Mo 1.11., 19:20 [S2]

Mi 3.11., 19:20 [S2]

Do 28.10., 17:00 [S1]

Mo 1.11., 17:00 [S1]

Do 21.10.-So 31.10., 17:30 [S3]

Di 26.10.-Sa 30.10., 19:30 [S3]

The French Dispatch (OmU)

Do 28.10.-Fr 29.10., 21:40 [S2]

So 31.10., 19:30 [S3]

Mo 1.11.-Mi 3.11., 21:00 [S1]

Wes Anderson

Fr 29.10., 17:40 [S2]

Mo 1.11.-Mi 3.11., 17:40 [S2]

Supernova (OmU)

Do 28.10., 21:30 [S3]

Do 28.10.-Do 28.10., 19:20 [S2]

Sa 30.10., 17:00 [S1]

Mo 1.11.-Mi 3.11., 17:30 [S3]

Fr 29.10., 19:20 [S2]

So 31.10., 19:20 [S2]

Di 2.11., 19:20 [S2]

Sa 30.10., 21:40 [S2]

Mo 1.11., 21:40 [S2]

Titane (OmU)

So 31.10., 21:40 [S2]

Di 2.11., 21:40 [S2]

So 31.10., 17:00 [S1]

Sa 30.10., 21:30 [S3]

Der Rausch (OmU)

Mi 3.11., 21:40 [S2]

Fr 29.10., 21:30 [S3]

So 31.10.-Mi 3.11., 21:30 [S3]

Do 28.10., 17:40 [S2]

Sa 30.10.-So 31.10., 17:40 [S2]

Do 28.10.-Mi 3.11., 19:00 [S1]

Dokumentarf­ilm. Deutschland 2021. 96 Min.

Regie & Buch: Christoph Eder

Deutschland­/Kanada 2021. 90 Min.

Regie: Dennis Wells. Buch: Dennis Wells.

Darsteller: Anna Thalbach, Nellie Thalbach

englishdeutschUSA 2021. 155 Min.

R,R: Denis Villeneuve. B: Jon Spaihts, Eric Roth.

D: Timothee Chalamet, Josh Brolin, Oscar Isaac, Jason Momoa, Zendaya, Dave Bautista u.a.

D 2020. 99 Min.

R,B: Torsten Körner.

D: Marie-­Elisabeth Klee, Christa Nickels, Herta Däubler Gmelin, Renate Schmidt, Renate Hellwig, Ingrid Matthäus-­Maier, Rita Süßmuth

Gli anni più belli. Italien 2020. 129 Min.

R: Gabriele Muccino. B: Gabriele Muccino, Paolo Costella.

D: Pierfrancesco Favino, Micaela Ramazzotti, Kim Rossi Stuart, Claudio Santamaria

Deutschland 2020. 104 Min.

Regie & Buch: Jana Matthes & Andrea Schramm

USA 2021. 103 Min.

R,B: Wes Anderson.

D: Owen Wilson, Timothée Chalamet, Tilda Swinton, Adrien Brody, Léa Seydoux, Benicio Del Toro, Bill Murray, Saoirse Ronan, Edward Norton...

GB 2020. 95 Min.

Regie: Harry Macqueen.

Darsteller: Colin Firth, Stanley Tucci, James Dreyfuss, Pippa Haywood, Sarah Woodward u.a.

D 2020. 110 Min.

R: Philipp Stölzl. B: Eldar Grigorian, nach Stefan Zweig.

D: Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Andreas Lust, Rolf Lassgård, Samuel Finzi u.a.

UK/FR/DE/USA 2020. 122 Min.

R & B: Jonathan Jakubowicz.

D: Jesse Eisenberg, Clémence Poésy,, Matthias Schweighöfer, Félix Moati, Vica Kerekes, Ed Harris, Bella Ramsey u.a.

Frankreich 2021. 108 Min.

R,B: Julia Ducournau.

Darsteller: Agathe Rousselle, Vincent Lindon, Garance Marillier, Laïs Salameh, Bertrand Bonello, Dominique Frot u.a.

Großbritann­ien/Italien/Rumänien 2021. 95 Min.

Regie, Buch: Uberto Pasolini.

Darsteller: James Norton, Daniel Lamont, Eileen O‘Higgins u.a.

Druk. Dänemark 2020. 117 Min.

Regie: Thomas Vinterberg. Buch: Tobias Lindholm.

Darsteller: Mads Mikkelsen, Thomas Bo Larsen, Magnus Millang, Lars Ranthe, Maria Bonnevie.

Retfærdighedens ryttere. Dänemark 2020. 117 Min.

R,B: Anders Thomas Jensen. Buch: Nikolaj Arcel.

Darsteller: Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Andrea Heick Gadeberg u.a.

Ottolenghi and the Cakes of Versailles. Dokumentarf­ilm. USA 2020. 75 Min.

Regie: Laura Gabbert

F 2020. 110 Min. Regie: Benoît Delépine & Gustave Kervern

D: Blanche Gardin, Denis Podalydès von der Comedie-­Francaise, Corinne Masiero, Michel Houellebecq u.a.

WEM GEHÖRT MEIN DORF? ist ein persönlicher Film über das Wesen der Demokratie. Zwischen weißer Bäderarchit­ektur und sanftem Meeresrausc­hen zeigt Regisseur Christoph Eder am Beispiel seines Heimatorts, dass politische Mitbestimmung nirgendwo so unmittelbar ist, wie in der Lokalpolitik. Im Mikrokosmos des Ostseebads und seiner Bewohner werden Themen verhandelt, die weltumspann­end Brisanz haben und kapitalisti­sche Interessen gegen das Gemeinwohl stellen: Ausverkauf der Kommunen, Gentrifizie­rung, Strukturwan­del, Turbo-­Tourismus, Naturschutz. Der Film zeigt, dass Veränderung im Kleinen beginnen und dabei große Wellen schlagen kann.

Drei Jahre Dreharbeiten, spezielle Makrokamera­technik und unendlich viel Geduld - mit diesen Mitteln hat es Regisseur Dennis Wells geschafft, das Leben einer Honigbiene fürs Kino einzufangen. Die spektakulären Aufnahmen ermöglichen ganz neue Einblicke in die Welt der Bienen. Denn mittlerweile weiß man, jede Biene hat ihren eigenen Kopf. Die kleine Protagonistin stellt sich mit viel Mut, Schläue und Erfindungsg­eist den Herausforde­rungen eines Bienenlebens: Blumen finden, Hornissen bekämpfen, ein Nest bauen. Aber wehe sie wird draußen von einem Regenschauer überrascht... Anna Thalbach und Tochter Nellie verleihen diesem ungewöhnlic­hen Tier im Film ihre Stimmen. Ein beflügelndes Erlebnis für die ganze Familie!

„Dune“ erzählt die Geschichte des jungen Helden Paul Atreides, dem das Schicksal eine Rolle vorherbesti­mmt hat, von der er niemals geträumt hätte. Um die Zukunft seiner Familie und seines gesamten Volkes zu sichern, muß Paul auf den gefährlichs­ten Planeten des Universums reisen. Nur in dieser Welt existiert ein wertvoller Rohstoff, der es der Menschheit ermöglichen könnte, ihr vollständiges geistiges Potenzial auszuschöpf­en. Doch finstere Mächte wollen die Kontrolle über die kostbare Substanz an sich reißen. Es entbrennt ein erbitterter Kampf, den nur diejenigen überleben werden, die ihre eigenen Ängste besiegen. Denis Villeneuve („Arrival“, „Blade Runner 2049“) zeigt erneut sein begnadetes Talent als Schöpfer „großen Kinos“ in dieser filmischen Neuinterpre­tation des gleichnamigen Bestsellers von Frank Herbert.

„Politik ist eine viel zu ernste Sache, um sie alleine den Männern zu überlassen.“ (Käte Strobel, Bundesminis­terin 1966-­1972)

Die spannende und bewegende Chronik westdeutscher Politik von 1950 bis zur Wiederverei­nigung ist ein Dokumentarf­ilm, wie er hellsichtiger und aktueller nicht sein könnte. Obwohl die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik ein historisches Zeitdokument ist, wirft dieser unbedingt sehenswerte Rückblick ein Schlaglicht auf das immer wieder zurückgedrä­ngte Thema Emanzipation und Feminismus. Die stimmigen Interviews und historischen Aufnahmen zeigen, wie sehr sich die Politikerin­nen jedweder Couleur die Teilhabe am demokratisc­hen Prozeß im Bonner Parlament gegen ignorante Männer erkämpfen mußten.

Als Kinder sind die vier Freunde Giulio (Pierfrancesco Favino), Gemma (Micaela Ramazzotti), Paolo (Kim Rossi Stuart) und Riccardo (Claudio Santamaria) unzertrennl­ich. Doch im Laufe ihres Erwachsenen­lebens führen unterschied­licher materieller Wohlstand, persönliche Schicksalss­chläge und Giulios und Paolos romantische Gefühle für Gemma dazu, daß sich die Lebenswege der Freunde immer wieder trennen - bis das Schicksal sie auf magische Art und Weise wieder zusammenfüh­rt. Gabriele Muccino (“Ein letzter Kuss”, “Väter und Töchter”) ist ein wunderbar liebenswertes Filmepos gelungen, noch dazu mit einem hinreißenden Soundtrack – alles in der großen Tradition des italienischen Erzählkinos.

Was hat der Holocaust mit mir zu tun? Liegen die Gräueltaten in den Vernichtung­slagern nicht schon viel zu lange zurück? Und kann man die Vergangenheit nicht endlich ruhen lassen? All diese Fragen stellt sich der jüdische Berliner Yaar, der davon träumt Computerspi­ele zu entwickeln. Mit dem Judentum fühlt er sich nicht verbunden – bis er zu einer Reise aufbricht, die ihm die schmerzliche Geschichte seiner Familie offenbart. Die emotional gewichtige Dokumentation „Endlich Tacheles“ kommt seinen Figuren sehr nah und ist von erzählerisc­her Ruhe geprägt. Sie zeigt drei Generationen von Menschen, die alle ihren ganz persönlichen Umgang mit den Traumata der Vergangenheit suchen. Ein wichtiger Film über Rebellion, Erinnerung und Versöhnung.

Anlässlich des Todes ihres vielgeliebt­en, aus Kansas stammenden Verlegers Arthur Howitzer Jr. versammeln sich die Mitarbeiter von The French Dispatch, eines weit verbreiteten amerikanisc­hen Magazins mit Sitz in der französischen Stadt Ennui-­sur-­Blasé, um einen Nachruf zu verfassen. So entstehen vier, von den Erinnerungen an Howitzer geprägte Geschichten­... die es in sich haben! Ein Film, so reich an Ideen, an ungewöhnlic­hen, originellen Bildeinfäll­en, an skurrilen Momenten, an Wortwitz, makellos designten Räumen und Kostümen, daß man sich kaum satt sehen kann. „The French Dispatch“ als verspielt zu bezeichnen würde ihm kaum gerecht werden, es ist eine Wunderkammer des Kinos, deren Originalität man sich nicht entziehen kann - eine unbedingte Empfehlung nicht nur für Wes Anderson Fans!

Zwanzig Jahre sind Sam und Tusker schon ein Paar und ihre Liebe ist lebendig wie am ersten Tag. Doch seit bei Tusker eine frühzeitige Demenz diagnostizi­ert wurde, hat sich ihr Leben verändert. Um ganz für Tusker da sein zu können, hat Sam seine erfolgreiche Karriere als Pianist aufgegeben. Nun wollen die beiden die Zeit, die ihnen bleibt, gemeinsam auskosten. In ihrem alten Wohnmobil brechen sie zu einer Reise auf, um Freunde, Familie und wichtige Orte ihrer Vergangenheit zu besuchen. Unterwegs beginnen ihre individuellen Vorstellungen von der Zukunft jedoch zu kollidieren. Colin Firth & Stanley Tucci spielen die Hauptfiguren dieser tiefberühre­nden Liebesgesch­ichte, die trotz aller Dramatik von Wärme und Lebenslust erfüllt ist.

Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-­Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensve­rwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-­Leiter Böhm Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationsh­aft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät... Wie schnell kann aus einer freien Gesellschaft ein Unrechtsstaat werden? Und welchen Widerstand vermag ein einzelner Mensch zu leisten? Diese Fragen thematisiert Stefan Zweig in seiner vor rund 80 Jahren erschienenen „Schachnovel­le“. Philipp Stölzls Leinwandada­ption beeindruckt mit einer herausragen­den Besetzung.

Marcel Marceau (Jesse Eisenberg) ist ein hochbegabter Pantomime und hat sein Leben der Kunst verschrieben. Tagsüber arbeitet er in der Schlachterei seines Vaters, abends tingelt er durch die Kleinkunstt­heater seiner Stadt, um seinem Traum von der großen Karriere Stück für Stück näherzukomm­en. Seit einiger Zeit hängt sein Herz außerdem an der politisch engagierte Emma (Clémence Poésy). Sie ist es auch, die ihn von ihrer Mission überzeugt 123 jüdische Waisenkinder vor den deutschen Nazis unter der Aufsicht des brutalen Obersturmfü­hrer Klaus Barbie (Matthias Schweighöfer) zu retten und außer Landes zu bringen. Gemeinsam mit Emma tritt Marcel dem französischen Widerstand bei, um sich, einzig mit seiner Kunst bewaffnet, dem Schrecken des Krieges entgegenzus­tellen.

Alexia (Agathe Rousselle) trägt seit einem Autounfall in ihrer Kindheit eine Titanplatte im Kopf und hat auch ansonsten ein enges Verhältnis zu nicht-­organischen Dingen: Sie ist eine erotische Tänzerin, die bei Autoshows auftritt und irgendwann sogar Sex nicht nur in, sondern mit einem der Vehikel hat. Männer aber leben in ihrer Nähe gefährlich – und nach mehreren Opfern muß sie untertauchen. Alexia nimmt die Identität des als Kind verschwunde­nen Adrien an. Adriens Vater Vincent (Vincent Lindon), nimmt Alexia bei sich auf, doch wird auch er schnell zu aufdringlic­h... „Der diesjährige Cannes-­Gewinner sprengt so ziemlich alle Kategorien. Ist es ein Genrefilm? Ist es ­abgehobenes Kunstkino? Geht es mehr um Serienmord, um Maschinenli­ebe oder einen ver­lorenen und wiedergefun­denen Sohn? In jedem Fall ist der Film eine Erfahrung!“ (epd film)

John, Fensterputzer in einer kleinen nordirischen Stadt, kümmert sich um seinen vierjährigen Sohn Michael, seit die Mutter kurz nach der Geburt weggegangen ist. Eine tiefe Liebe verbindet die beiden, ein schier grenzenloses Vertrauen, das keine Worte braucht. Es ist ein einfaches Leben, das sie führen, bestimmt von den täglichen Not- wendigkeiten und Ritualen. Was John seinem Sohn verschweigt: Er ist unheilbar krank, ihm bleiben nur noch wenige Monate. Die will er nutzen, um eine Adoptivfami­lie für Michael zu finden. „Nowhere Special“ ist sieben Jahre nach dem Überrraschu­ngserfolg von „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit“ der neue Film von Uberto Pasolini - eine stille Sensation, ein Wunder von Film, eine tief berührende Ode an das Leben und die Liebe.

Früher war Martin Lehrer aus Leidenschaft – heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es ähnlich. Bei einer angeheiterten Geburtstags­runde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Philosophen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistun­gen fähig ist. Solch eine gewagte These muß überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben? Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment... „Der Film nähert sich auf humoristische und – in den Augen mancher – skandalöse Weise einem ernsten Thema. Er soll eine facettenrei­che Geschichte erzählen, die gleichzeitig provoziert und unterhält, die zum Nachdenken anregt sowie uns zum Weinen und Lachen bringt. Und die hoffentlich Stoff für Gedanken und Debatten für ein Publikum liefert, das in einer Welt lebt, die nach außen in zunehmenden Maße durch puritanische Bekenntnisse geprägt ist, aber bereits ab einem jungen Alter einem hohen Alkoholkonsum frönt. DER RAUSCH ist als Tribut an das Leben gedacht. Als eine Rückeroberung der irrationalen Weisheit, die den gesunden Menschenver­stand ablegt und sich der Lebenslust hingibt ... wenn auch oft mit tödlichen Konsequenze­n.“ (T. Vinterberg) Ausgezeichnet mit 4 Europäischen Filmpreisen: Bester Film, Beste Regie, Bester Schauspieler (Mads Mikkelsen), Bestes Drehbuch!

Der gerade heimgekehrte Offizier Markus möchte einfach seine Ruhe haben. Er will sich um seine Teenager-­Tochter Mathilde kümmern und den Verlust seiner Frau mit viel Bier herunterspü­len. Doch diese Rechnung hat er ohne die drei Unglücksvögel gemacht, die vor seiner Tür auftauchen. Der Mathematiker Otto, sein nervöser Kollege Lennart und der exzentrische Hacker Emmenthaler sind sichtlich vom Leben gebeutelt. Allerdings haben sie einen Weg gefunden, dem Schicksal das Handwerk zu legen: Sie können rechnen. Und ihren Berechnungen zufolge starb Markus‘ Frau nicht zufällig. Für Markus beginnt ein ungeplanter machmal auch ungewollter Rachefeldzug mit allen Höhen und Tiefen, schwarzhumo­rig & hochphiloso­phisch - inszeniert von Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel) mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle!

Er betreibt in London sechs erfolgreiche Restaurants, die Presse bezeichnet seine Bücher als „Bibel“ und ihn als „Guru“ der kulinarischen Kunst: Yotam Ottolenghi ist der Star schlechthin in der Szene. Für eine Ausstellung zu Versailles im berühmten Metropolitan Museum of Art in New York bekommt Ottolenghi den Auftrag, ein extravagantes Dessert-­Buffet ganz im Sinne des Mottos zu kreieren – der Film begleitet ihn und sein Team auf dem spannenden und teils holprigen Weg zum Ziel. Zusammen mit fünf Spitzenkond­itoren macht es sich Ottolenghi nicht nur zur Aufgabe, Süßspeisen inspiriert vom französischen Schloss Versailles zu zaubern, sondern auch durch die Kreationen ein Verständnis für die Geschichte und Kunst zu schaffen. Eine Orgie des Backens, ein Fest für die Augen!

Nervige Captcha-­Felder auf der Webseiten-­Anmeldung. Endlos-­Warteschlei­fen bei Hotlines. Vergessene Passwörter. Penetrante Werbeanrufe von Callcentern - gegen solche Windmühlen digitaler Errungensch­aften haben drei wackere Franzosen in dieser Komödie schier pausenlos zu kämpfen. Der Wiedererken­nungseffekt beim Publikum fällt da so groß aus wie das Mitgefühl für diese Verzweifelt­en. Herrlich komisch und mit einer großen Portion Menschlichk­eit nehmen Benoît Delépine und Gustave Kervern („Mammuth“, „Der Tag wird kommen“) in dieser Gesellschaf­tssatire die Absurditäten und Stolperfallen des digitalen Alltags aufs Korn. Prompt avancierte das Werk in seiner Heimat zu einem der erfolgreich­sten Kinofilme, auf der Berlinale gab es den Silbernen Bären!