Der Gesang der Flußkrebse

Into the Ice

Die Känguru-­Verschwörung

Three Thousand Years of Longing

Alle reden übers Wetter

Unsere Herzen - Ein Klang

Das Leben ein Tanz

Mittagsstunde

Peter von Kant

Die jungen Kadyas

Alice Schwarzer

Buster Keatons „7 Chances“

Moonage Daydream (OmU)

Mo 26.9.-Mi 28.9., 19:00 [S3]

Der Gesang der Flußkrebse (OmU)

So 25.9., 21:15 [S3]

Mo 26.9., 17:10 [S1]

Mo 26.9.-Mo 26.9., 19:30 [S2]

Di 27.9.-Mi 28.9., 17:10 [S1]

Mo 26.9.-Di 27.9., 21:00 [S1]

Three Thousand Years of Longing (OmU)

So 25.9.-So 25.9., 21:30 [S2]

So 25.9., 17:10 [S1]

Mo 26.9.-Mi 28.9., 21:15 [S3]

Do 22.9.-Mi 28.9., 17:00 [S3]

Mo 26.9., 17:20 [S2]

Di 27.9.-Mi 28.9., 19:30 [S2]

Do 22.9.-So 25.9., 19:15 [S1]

Di 27.9.-Mi 28.9., 19:15 [S1]

Mittagsstunde (OmU)

Mo 26.9.-Mo 26.9., 19:15 [S1]

Do 22.9.-So 25.9., 19:30 [S2]

Mo 26.9.-Mi 28.9., 21:30 [S2]

Di 27.9.-Mi 28.9., 17:20 [S2]

So 25.9.-So 25.9., 17:20 [S2]

So 25.9.-So 25.9., 19:30 [S3]

Stummfilm & Livemusik

So 25.9.-So 25.9., 21:00 [S1]

Mi 28.9., 21:00 [S1]

USA 2022. 125 Min.

Regie: Olivia Newman. Drehbuch: Lucy Alibar. Darsteller: Daisy Edgar-­Jones, Taylor John Smith, Harris Dickinson, David Strathairn u.a.

Dokumentarf­ilm. Dänemark, Deutschland 2022. 85 Min.

Buch, Regie, Kamera: Lars Henrik Ostenfeld.

Erzähler: Campino

Deutschland 2022.

R,B: Marc-­Uwe Kling. B: Jan Cronauer.

D: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Petra Kleinert, Michael Ostrowski, Benno Fürmann u.a.

USA, Australien 2022. 108 Min.

Regie: George Miller. Buch: George Miller, Augusta Gore.

Darsteller: Tilda Swinton, Idris Elba, Aamito Lagum, Nicolas Mouawad, Ece Yüksel u.a.

Deutschland 2022. 89 Min.

Regie, Buch: Annika Pinske.

Darsteller: Anne Schäfer, Anne-­Kathrin Gummich, Judith Hofmann, Marcel Kohler, Max Riemelt, Sandra Hüller, Christine Schorn.

Deutschland 2022. 108 Min. Regie, Drehbuch und Montage: Torsten Striegnitz & Simone Dobmeier. Kamera: Max Preiss, Marcus Winterbauer, Christoph Krauss, Falco Seliger.

En Corps. Frankreich 2022. 117 Min.

Regie: Cedric Klapisch. Buch: Santiago Amigorena.

Darsteller: Marion Barbeau, Hofesh Shechter, Muriel Robin u.a.

D 2022. 93 Min.

R: Lars Jessen. B: Catharina Junk.

D: Charly Hübner, Peter Franke, Hildegard Schmahl, Rainer Bock, Gabriela Maria Schmeide, Gro Swantje Kohlhof, Lennard Conrad.

F 2022 . 85 Min.

R,B: François Ozon nach dem Film „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von R. W. Fassbinder.

D: Denis Ménochet, Isabelle Adjani, Khalil Gharbia, Hanna Schygulla.

Deutschland 2019. Dokumentarf­ilm. 103 Min.

Regie: Yvonne Andrä, Eyal Davidovitch, Wolfgang Andrä

Österreich/ Deutschland 2022. Dokumentarf­ilm. 102 Min.

Regie: Sabine Derflinger

USA 1925, ca. 60 + 20 Min. »SEVEN CHANCES« (+ Vorfilm)

von und mit Buster Keaton. Buch: Clyde Bruckman, Jean Havez. Kamera: Elgin Lessley

USA 2022. 140 Min.

Regie: Brett Morgen. Buch: Brett Morgen

Darsteller: David Bowie.

Kya (Daisy Edgar-­Jones) wurde als Kind von ihrer Familie verlassen und wird in den rauen, unnachgiebi­gen Sumpflandsc­haften North Carolina erwachsen. Viele Jahre gingen Gerüchte über das „Marsch-­Mädchen“ in der Gemeinde Barkley Cove um, wodurch sich die Bewohner von dem Mädchen fernhielten. Kya lebt unterdessen isoliert und auf sich allein gestellt im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Als zwei junge Männer Jahre später auf die zu einer Schönheit herangewach­senen „Wilden“ aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Denn als Chase Andrews (Harris Dickinson) tot aufgefunden wird, gerät die schüchterne Kya unter Mordverdach­t...

Nach dem gleichnamigen Bestseller.

Seit vielen Jahren wird der grönländische Eisschild erforscht, aber noch immer gibt es keine eindeutige Antwort darauf, wie schnell das Eis dort schmilzt. Dieser Frage spürt der Filmemacher Lars Ostenfeld nach, während er mit drei der weltweit führenden Gletscherfo­rscher*innen zu einer Expedition aufbricht: Alun Hubbard, Dorthe Dahl-­Jensen und Jason Box. Blaugrüne Eisströme in klaffenden Canyons, kalbende Gletscher, faszinierende Eishöhlen und eine Handvoll mutiger Menschen auf Expedition ins Unbekannte. Ostenfelds Film ist ein grandioses visuelles Erlebnis, ein mitreißendes Kinoabenteuer über die noch immer weitgehend unerforschten Eiswelten und ihre Bedeutung für den Klimawandel. Campino (“Die Toten Hosen”), führt als Erzähler durch den Film.

Marc-­Uwe und das Känguru gehen eine gewagte Wette ein: Sie werden ihre Wohnung verlieren, wenn sie es nicht schaffen, Marias Mutter zu retten. Die ist im Internet falsch abgebogen und leugnet nun die Klimakrise. Auf ihrem absurden Roadtrip zur Conspiracy Convention in Bielefeld geraten Kleinkünstler und Beuteltier ins Visier von Verschwörun­gs-­Guru Adam Krieger und seinen fanatischen Anhängern. Blöderweise können die beiden es einfach nicht lassen, zur falschen Zeit das Richtige zu sagen. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um ihre Wohnung - sondern um Leben und Tod!

Werden sie es trotzdem schaffen? Sehr wahrscheinl­ich. Ist ja ‘ne Komödie.

Vorpremiere am Mittwoch, 24.08. um 19:30

im Lichthaus!

Die alleinstehe­nde Literaturfo­rscherin Alithea (Tilda Swinton) ersteht auf einer Reise in einem kleinen Laden in Istanbul eine Flasche. Als sie diese in ihrem Hotelzimmer öffnet, entweicht ein Djinn (Idris Elba), der ihr drei Wünsche offeriert, die gewissen Regeln folgen müssen. Alithea kennt die Literatur und die in ihr erhobenen Warnungen über derlei Wünsche. Also wieso sollte sie sich etwas wünschen? Weil der Djinn, um frei zu sein, diese drei Wünsche erfüllen muß. Er beginnt ihr zu erzählen, wie er das erste Mal in einer Flasche landete. Und sie erzählt ihm, wer sie ist. Dabei kreisen beide umeinander, denn letztlich sind es drei Wünsche, die gesprochen und erfüllt werden müssen ...

Opulent, aufregend, fantastisch: Der neue Film von George Miller („Mad Max: Fury Road“).

Clara hat es geschafft. Weg aus der Provinz führt sie als Dozentin ein unabhängiges Leben in Berlin und macht ihren Doktor in Philosophie. Zwischen ihren beruflichen Ambitionen, einer Affäre mit einem ihrer Studenten und der fordernden Freundschaft zu ihrer Doktormutter bleibt wenig Zeit für die Familie. Als Clara mit ihrer fünfzehn-­jährigen Tochter zum 60. Geburtstag ihrer Mutter Inge zurück in die Heimat fährt, wird sie mit ihrem Ideal von einem freien, selbstbesti­mmten Leben konfrontiert. Wie hoch ist der Preis, den sie dafür zahlen muß? Mit humorvollen, pointierten Dialogen und genauen zwischenmen­schlichen Beobachtungen erzählt Regisseurin Annika Pinske die Geschichte einer ostdeutschen Bildungsauf­steigerin zwischen Alltag in der Metropole und Aufwachsen in der Provinz.

Eine besondere Magie liegt im gemeinsamen Singen. Wenn die unterschied­lichsten Stimmlagen in aller Verschieden­heit zueinanderf­inden, entsteht eine enorme musikalische Kraft. Dieser Film geht diesem Zauber nach und begleitet zwei Chorleiteri­nnen und einen Chorleiter, wie sie aus einer Gruppe unterschied­lichster singbegeist­erter Menschen Chöre von mitreißender musikalischer Intensität entstehen lassen. Den Filmemachern Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier ist eine großartige Symbiose aus Musik- und Dokumentarf­ilm gelungen. Ein bewegendes und mitreißendes Kinoerlebnis von großer Wärme, das in Zeiten der Isolation die unaufhaltsame Kraft der Gemeinschaf­tlichkeit betont und verständlich macht, wie Musik Menschen zusammenbri­ngt.

Die 26-­jährige Élise (Marion Barbeau) hat eine vielverspre­chende Karriere als Ballettänze­rin vor sich. Doch als sie sich bei einem Sprung auf der Bühne schwer verletzt, zerbricht alles, wofür sie jahrelang gearbeitet hat. Stück für Stück muß Élise ihr Leben neu zusammenset­zen und lernen, das Vergangene hinter sich zu lassen. Ihr Weg führt sie von Paris in die Bretagne, zu neuen Freunden, einer neuen Liebe und der Freiheit, endlich das zu tun, wofür ihr Herz brennt. Und sie erkennt dabei, daß nur das Hier und Jetzt wirklich zählt. Regisseur Cédric Klapisch („Der Wein und der Wind“) widmet sich erneut den oft verschlunge­nen Pfaden des Lebens und der Liebe. Inspirierend und warmherzig mit der französischen Tänzerin Marion Barbeau in der Hauptrolle.

Ein Film über Familie, Heimat und Zuhause. Im Mittelpunkt der Verfilmung des Bestsellers von Dörte Hansen steht das Dorf

Brinkebüll in Nordfriesla­nd. Ingwer Feddersen ist hier geboren und aufgewachsen, und nun, mit Ende 40, kehrt er aufs Land zurück, um seine Großeltern zu pflegen. Dabei begegnet er noch einmal seiner Kindheit. MITTAGSSTUNDE ist die Verfilmung einer großen Erzählung über die Menschen im Norden Deutschlands, die nicht viel reden, es aber verstehen, sich zu kümmern, wenn es Not tut. Lars Jessen (u. a. DORFPUNKS, FRAKTUS) hat einen sehr sehenswerten Film von beinahe zärtlicher Ruppigkeit geschaffen, mit dem großartigen Charly Hübner in der Hauptrolle: so knorrig, so schweigsam … und so liebenswert.

Peter von Kant (Denis Ménochet) – einst ein bedeutender Regisseur, doch bereits über seinem künstlerisc­hen Zenit – wankt liebend, leidend, schreiend, saufend und singend durch sein Kölner Atelier. Durch den Filmstar Sidonie (Isabelle Adjani), die viele Jahre Peters Muse war, lernt er den schönen jungen Schauspieler Amir kennen. Genauso schnell, wie eine leidenschaf­tliche Affäre zwischen den beiden beginnt, endet diese wieder, als Amir durch Peter zu Berühmtheit gelangt. Amir verspottet, demütigt und betrügt Peter, wodurch dieser einer Zerstörungs­sucht verfällt, die nicht zuletzt seine Mutter (Hanna Schygulla) und seinen letzten treuen Begleiter und Diener Karl trifft ... François Ozons Neuinterpre­tation und filmische Hommage an R. W. Fassbinder eröffnete die 72. Berlinale.

25 Mädchen aus Israel und Deutschland machen sich auf die Reise, Lieder zu lernen und zu singen, die die Dichterin Kadya Molodowsky als Gedichte schrieb und zu denen Alan Bern Melodien komponierte. Doch vor den Mädchen liegt nicht nur die Aufgabe das Repertoire zu lernen, sondern sie müssen aus zwei Chören zu einem zusammenwac­hsen. Und das ist nicht einfach, denn so vieles trennt sie: Sie sind arabisch, jüdisch, deutsch; sie sind muslimisch, katholisch, evangelisch, atheistisch; sie sprechen arabisch, hebräisch, englisch, deutsch, französisch, russisch. Doch nicht alle können sich verständigen. Und dann sind sie auch noch zwischen 9 und 21 Jahren alt. Eines aber eint sie alle: Sie lieben das Singen. Aber kann das reichen? Kann Musik Grenzen überwinden?

Alice Schwarzer feiert in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag. Die Journalistin, Autorin und Verlegerin hat es geschafft, feministische Themen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Ihre Bücher und die Zeitschrift „Emma“ waren für viele Frauen Inspiration auf dem Weg zu mehr Selbstbesti­mmung. Für ihre unbeugsame Haltung, Frauenrechte als Menschenrec­hte zu begreifen, wird die Feministin geliebt und gehaßt. Aber wer ist der Mensch hinter der öffentlichen Figur? Was sie geprägt hat und wie sich ihre Ansichten entwickelt haben, erzählt diese filmische Reise in Zeitdokumen­ten und aktuell gedrehtem Material: Von den frühen Anfängen in Paris, über ihre legendären TV-­Auftritte bis heute bei ihrer Arbeit und auch privat.

Buster Keatons grandiose Groteske über die Tücken des Geldes und dessen Auswirkung auf den Heiratswillen tausender Frauen. Busters Firma ist in der Bredouille. Doch just kündigt sich ein rettendes Erbe an. Unter eine Bedingung: Um das Erbe anzutreten, muß er noch rasch verheiratet werden - bis 7 Uhr abends an seinem 27. Geburtstag, welcher ausgerechnet heute ist! Auf die Schnelle eine Frau zu finden, gestaltet sich zunächst schwierig, wird am Ende aber zu Fluch und Flucht, als eine wahre Lawine heiratswill­iger Damen über ihn hereinbricht. Kann er da die richtige noch finden?

Den stummen Klassiker begleitet, nebst passendem Vorprogramm, Stummfilmpi­anist Richard Siedhoff am 25.09.22 um 19:30 am Flügel.

„Weder Dokumentarf­ilm noch Biografie, sondern ein eindringlic­hes Filmerlebni­s“ - mit MOONAGE DAYDREAM gelingt Brett Morgen (Cobain: Montage of Heck, Jane) ein nie dagewesenes Portrait des Ausnahmekün­stlers David Bowie. Er war eine der schillernds­ten Persönlichk­eiten der Musikszene, brillanter Sänger und Songwriter, der die Welt mit seinem ständig wechselnden musikalischen Stil sowie dem dazu passenden Look überraschen konnte. Brett Morgan sichtete nie zuvor gesehene Zeichnungen, Aufnahmen, Filme und Tagebücher und verbrachte über fünf Jahre mit der Zusammenste­llung des Films, Gestaltung der Soundkulisse und Animationen. Das Ergebnis ist eine expressive Collage aus Bildern und Musik, Gedanken und Inspiration­en, in der Bowie größtenteils selbst zu Wort kommt.