Triangle of Sadness

Maria träumt - oder: Die Kunst des Neuanfangs

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The Banshees of Inisherin

The Son

Die stillen Trabanten

Die Insel der Zitronenblü­ten

Was man von hier aus sehen kann

Di 31.1.-Di 31.1., 21:10 [S2]

Triangle of Sadness (OmU)

Mi 1.2., 21:10 [S2]

Do 26.1.-Mi 1.2., 17:40 [S3]

Do 26.1.-Mi 1.2., 19:10 [S2]

The Banshees of Inisherin (OmU)

Do 26.1.-Mi 1.2., 21:45 [S3]

Mo 30.1.-Mi 1.2., 19:30 [S3]

The Son (OmU)

Di 31.1.-Di 31.1., 21:30 [S1]

Mi 1.2., 21:30 [S1]

Di 31.1.-Mi 1.2., 17:00 [S2]

Mo 30.1.-Mi 1.2., 17:20 [S1]

S/F/D/GB/Türkei 2022. 147 Min.

R,B: Ruben Östlund.

D: Woody Harrelson, Harris Dickinson, Charlbi Dean, Dolly De Leon, Vicki Berlin, Iris Berben, Sunnyi Melles, Henrik Dorsin u.a.

Maria rêve. Frankreich 2022. 93 Min.

Regie: Lauriane Escaffre, Yvo Muller. Buch: Lauriane Escaffre, Yvo Muller.

Darsteller: Karin Viard, Grégory Gadebois, Noée Abita u.a.

Belgien/Frankreich/Niederlande 2022. 105 Min. Regie: Lukas Dhont. Mit: Eden Dambrine, Gustav de Waele, Émilie Dequenne, Léa Drucker u.a.

Irland, USA, UK 2022. 114 Min.

Drehbuch und Regie: Martin McDonagh. K: Ben Davis. M: Carter Burwell.

Darsteller: Colin Farrell, Brendan Gleeson, Kerry Condon, Barry Keoghan.

USA 2022. 123 Min.

Regie: Florian Zeller. Buch: Christopher Hampton, Florian Zeller.

Darsteller: Vanessa Kirby, Anthony Hopkins, Hugh Jackman, Laura Dern u.a.

D 2022. 101 Min.

R,B: Thomas Stuber. B: Clemens Meyer.

D: Martina Gedeck, Nastassja Kinski, Albrecht Schuch, Lilith Stangenberg, Charly Hübner, Irina Starshenbaum, Peter Kurth.

Spanien, Luxemburg 2022. 122 Min.

R: Benito Zambrano. B: Cristina Campos.

D: Elia Galera, Eva Martín, Mariona Pagès, Tommy Schlesser, Marilu Marini, Claudia Faci u.a.

Deutschland 2022. 103 Min.

Regie: Aron Lehmann. Buch: Aron Lehmann.

Darsteller: Karl Markovics, Luna Wedler, Corinna Harfouch, Ava Petsch, Como Taut, Rosalie Thomass u.a.

Mit sorgsam inszenierten Instagramfo­tos nehmen die Models Carl (Harris Dickinson) und Yaya (Charlbi Dean) ihre Follower auf eine Reise durch ihre perfekte Welt mit – rund um die Uhr. Als das junge Paar die Einladung zu einer Luxuskreuzf­ahrt annimmt, treffen sie an Bord der Yacht auf russische Oligarchen, skandinavis­che IT-­Milliardäre, britische Waffenhändl­er, gelangweilte Ehefrauen und einen Kapitän (Woody Harrelson), der im Alkoholrausch Marx zitiert. Zunächst verläuft der Törn absolut selfietaugl­ich. Doch ein Unwetter spült alle auf eine einsame Insel. Die Reinigungsk­raft (Dolly De Leon) des Schiffes ist die Einzige, die Feuer machen und fischen kann, und plötzlich ist die Hierarchie auf den Kopf gestellt. Ruben Östlunds bissige Satire gewann wie schon sein Vorgängerfilm „The Square“ die Goldene Palme in Cannes!

Über Jahre hinweg hat Maria (Karin Viard) den Haushalt einer alten Dame geführt. Nach deren Ableben muß sie sich eine neue Beschäftigung suchen und fängt als Reinigungsk­raft in der Pariser Académie des Beaux-­Arts an. Die Interaktion mit den Studenten beflügelt die schüchterne, manchmal auch etwas tollpatschige Frau. Von Kunst umgeben zu sein, eröffnet ihr einen neuen Blickwinkel auf das Leben, das zuhause bei ihrem Mann mondän und trist erscheint. Zumal der Hausmeister Hubert eine ausgesprochen gute Seele ist, mit der Maria hervorragend harmoniert. Sie will aus ihrem Trott ausbrechen, sie will ihr Leben neu definieren und neu beginnen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren spürt sie wieder

echte Lebensfreud­e...

Léo und Rémi, beide 13 Jahre alt, sind beste Freunde und stehen sich nah wie Brüder. Sie sind unzertrennl­ich, vertrauen sich und teilen alles mit- einander. Mit dem Ende des Sommers und dem Wechsel auf eine neue Schule gerät ihre innige Verbundenheit plötzlich ins Wanken – mit tragischen Folgen...

Ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury bei den Internation­alen Filmfestspi­elen von Cannes 2022, ist CLOSE ein feinfühliges Drama über Nähe, Distanz und Entfremdung. Mit zärtlicher Präzision und einem unendlichen Verständnis für die Fragilität des Lebens an der Schwelle zum Erwachsenwe­rden erzählt Lukas Dhont die aufwühlende Geschichte einer intensiven Freundschaft.

Padraic (Colin Farrell) und Colm (Brendan Gleeson) leben auf einer abgelegenen Insel an der Westküste von Irland. Sie sind schon ihr Leben lang Freunde. Der Schrecken ist groß als Colm plötzlich beschließt, ihre Freundschaft zu beenden. Mit der Unterstützung seiner Schwester Siobhan (Kerry Condon), die zusammen mit dem Sohn des örtlichen Polizisten Dominic (Barry Keoghan) ihre ganz eigenen Probleme in der kleinen Inselgemeinde hat, versucht der am Boden zerstörte Padraic, ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Doch Colm stellt ihm ein schockieren­des Ultimatum, um seine Absicht klarzumachen. Die Ereignisse beginnen zu eskalieren und komplett aus dem Ruder zu laufen. Ein neuer Geniestreich von Martin McDonagh („Brügge sehen und sterben“, „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“)

Es könnte nicht besser laufen für den New Yorker Anwalt Peter (Hugh Jackman). Die Karriere läßt keine Wünsche offen und er ist glücklich mit seiner Partnerin Beth (Vanessa Kirby). Das ändert sich schlagartig, als eines Tages seine Ex-­Frau Kate (Laura Dern) vor der Tür steht. Sie ist voller Sorge um ihren gemeinsamen Sohn Nicholas (Zen McGrath). Er schwänzt die Schule, ist verstört und wie ausgewechse­lt. Er will auch nicht mehr länger bei seiner Mutter leben. Peter nimmt seinen Sohn bei sich auf und kümmert sich hingebungsv­oll um ihn. Kate und Peter sind entschlossen alles zu tun, um ihrem Sohn zu helfen. Doch wird das für einen Neuanfang reichen? Nach dem von der Kritik gefeierten, Oscarprämie­rten „The Father“ folgt mit THE SON ein neues herausragen­des Werk von Regisseur Florian Zeller.

Sechs Schicksale in drei Geschichten …

Das leise Großstadtdr­ama „Die stillen Trabanten“ erzählt von sechs Menschen, die das Leben zufällig zusammenbri­ngt. Sie alle sehnen sich nach Nähe und Menschlichk­eit. Ihre Wege kreuzen sich in der Nacht, wenn die Stadt zur Ruhe kommt und die sanfte Dunkelheit sich über sie legt wie ein schützender Mantel.

Der neue gemeinsame Geniestreich von Thomas Stuber und Clemens Meyer nach IN DEN GÄNGEN (2018) beeindruckt zum einen durch große Namen im Cast – Martina Gedeck, Nastassja Kinski, Albrecht Schuch, Charly Hübner und Peter Kurth sind dabei – aber auch durch die atmosphäris­che Dichte und die ungewöhnliche Erzählweise. Ein sehr schöner Film.

Vor langer Zeit hat das Schicksal die Schwestern Marina (Elia Galera) und Anna (Eva Martín) voneinander getrennt. Ihre Kindheit verbrachten sie gemeinsam auf Mallorca, wo der Duft von Zitronenblü­ten die Luft erfüllt. Während Anna das Inselparadies nie verlassen hat, ist Marina als Ärztin um die Welt gereist. Doch als eine unbekannte Wohltäterin den Schwestern ihre Bäckerei vermacht, muß Marina in ihre Heimat zurückkehren. Das Anwesen soll verkauft werden. Anna hofft so, ihre Schulden loszuwerden – und ihren untreuen Ehemann gleich mit! Marina plant indessen einen Neuanfang. Eine Familienges­chichte, spannend wie ein Krimi und dabei sehr berührend – das ist der neue Film von Benito Zambrano („Havanna Blues“).

Luise (Luna Wedler) ist bei ihrer Großmutter Selma (Corinna Harfouch) in einem abgelegenen Dorf im Westerwald aufgewachsen. Selma hat eine besondere Gabe, denn sie kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Ort. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Das ganze Dorf hält sich bereit: letzte Vorbereitun­gen werden getroffen, Geheimnisse enthüllt, Geständnisse gemacht, Liebe erklärt....

Mit „Was man von hier aus sehen kann“ gelang Autorin Mariana Leky ein wahrer Überraschun­gshit in der deutschen Buchbranche. Aron Lehmanns Verfilmung ist ein phantasievo­ller Film über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen und die Suche nach dem Sinn im Leben.