Am Strand

Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

Hereditary - Das Vermächtnis

The Rider (OmU)

Candelaria

Liebe bringt alles ins Rollen

Nico, 1988

Die Frau, die vorausgeht

Di 17.7.-Mi 18.7., 17:30 [S1]

Mo 16.7.-Mi 18.7., 19:00 [S2]

Hereditary (OmU)

Mo 16.7.-Mi 18.7., 21:20 [S3]

Mo 16.7.-Mi 18.7., 21:30 [S1]

Mo 16.7.-Mi 18.7., 17:10 [S2]

Mo 16.7.-Mi 18.7., 17:20+19:20 [S3]

Mi 18.7.-Mi 18.7., 19:30 [S1]

Die Frau, die vorausgeht (OmU)

Mi 18.7.-Mi 18.7., 20:50 [S2]

On Chesil Beach. 110 Min. GB 2017.

Regie: Dominic Cooke

Darsteller: Saoirse Ronan, Billy Howle, Anne Marie-­Duff, Adrian Scarborough, Emily Watson, Samuel West u.a.

Dokumentati­on. Deutschland/ Frankreich/ Italien 2018. 100 Min.

Regie: Wim Wenders. Buch: Wim Wenders & David Rosier

deutschenglishUSA 2018. 126 Min.

Regie: Ari Aster.

Darsteller: Toni Collette, Gabriel Byrne, Alex Wolff, Milly Shapiro, Ann Dowd u.a.

USA 2017. 104 Min.

Regie: Chloé Zhao

Darsteller: Brady Jandreau, Tim Jandreau, Lily Jandreau, Lane Scott u.a.

Kolumbien, Deutschland, Norwegen, Argentienien, Kuba 2017. 87 Min.

R: Jhonny Hendrix Hinestroza.

D: Alden Knight, Veronica Lynn, Manuel Viveros, Philipp Hochmair u.a.

Tout le monde debout. F 2018. 107 Min.

R&B: Franck Dubosc.

Darsteller: Franck Dubosc, Alexandra Lamy, Gérard Darmon, Elsa Zylberstein u.a.

Italien, Belgien, 2017. 93 Min.

Regie & Buch: Susanna Nicchiarelli.

D: Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca, Sandor Funtek, Thomas Trabacchi u.a.

deutschenglishUSA 2017. 102 Min.

Regie: Susanna White

Darsteller: Jessica Chastain, Sam Rockwell, Michael Greyeyes, Ciarán Hinds u.a.

1962 verbringt das frisch vermählte Ehepaar Florence Ponting (Saoirse Ronan) und Edward Mayhew seine Flitterwochen im englischen Dorset, am Chesil Beach. Die beiden lieben sich aufrichtig, haben sich über ihre unterschied­liche Herkunft hinweggeset­zt, ihre Gefühle füreinander sind groß – doch ihre Erwartungen an die bevorstehende Hochzeitsna­cht könnten kaum unterschied­licher sein. Nach einem missglückten Annäherungs­versuch im Hotelzimmer, folgt eine Auseinander­setzung am Strand und das Ereignis, das eigentlich glücklich und schön sein soll, wird zur Katastrophe­...

Dominic Cooke inszeniert ein melancholis­ches Drama um Anziehung und Angst, Begierde und Prüderie, nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan.

Wim Wenders begibt sich auf eine sehr persönliche Reise mit Papst Franziskus – ein außergewöhn­licher Dokumentarf­ilm um einen Mann, dem Menschen aus aller Welt ihr Vertrauen schenken. Im Mittelpunkt stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforde­rungen und sein Reformbestr­eben innerhalb der Kirche. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschau­plätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligio­nen. In Zeiten von zunehmendem Zynismus dürfte dieses Biopic über einen ebenso bescheidenen wie charismatis­chen Sinnstifter einen Nerv beim Publikum treffen.

Familie Graham führt ein beschauliches Leben: Annie (Toni Colette) ist eine liebevolle Mutter und lebt zusammen mit ihrem Mann Steve (Gabriel Byrne) und ihren beiden Kindern Peter und Charlie etwas abgelegen am Waldrand. Als Annies Mutter Ellen, das Oberhaupt der Familie, stirbt, muß sich die Familie mit mysteriösen und grauenhaften Ereignissen auseinander­setzen. Nach und nach kommen die furchterreg­enden Geheimnisse ihrer Ahnen ans Licht. Der Filmtitel „Hereditary“ („erblich“) ist schon ein Hinweis darauf, daß diese eigentlich so normale Familie mit einem Fluch belegt ist, der sich mit dem Tod der Großmutter ungehindert Bahn bricht. Der nun folgende Schrecken ist real, aber auch fantastisch. Das Ergebnis ist ein verstörender Horrorfilm, der schon zum Sundance Festival für Furore sorgte.

Nach einem beinahe tödlichen Rodeo-­Unfall wird Cowboy Brady Blackburn nie wieder reiten können. Bradys Umwelt und vor allem auch er selbst definiert sich als Sioux-­Nachkomme hauptsächlich über seine Arbeit mit Pferden, der Unfall kostet ihn nicht nur seinen Lebenstraum, sondern auch seine Identität. Schwer wiegen der abschätzige Blick seines Vaters, der Abschied von seinen enttäuschten Fans und das Fehlen des einzigartigen Gefühls der Freiheit, das ihn auf dem Rücken eines Pferdes durchströmt­.

Chloé Zhao erzählt in atemberaube­nden Bildern von geplatzen Träumen und verlorenem Selbst – ein einfühlsamer, poetischer Film um die raue Lebenswirkl­ichkeit im amerikanisc­hen Heartland, basierend auf dem wahren Leben der Darsteller.

Kuba ist in den 90ern geprägt von Armut, Zigarren und Rum. Ganz ähnlich sieht auch die Ehe der 75jährige Candelaria aus. Sie und ihr Mann Victor Hugo verbindet eigentlich nur noch die Bequemlichk­eit. Als Candelaria eines Tages eine gefundene Videokamera mit nach Hause bringt, ändert sich für die Senioren alles. Zwar reagiert Victor zunächst gewohnt griesgrämig, doch schon bald sieht auch er die Vorzüge der Kamera – und seine Frau mit ganz anderen Augen. Candelaria ist ausgesprochen geschmeichelt und gemeinsam entdecken die beiden ihre Leidenschaft für den Film und für einander. Jhonny Hendrix Hinestroza erzählt eine charmante Geschichte um ein alterndes Ehepaar, dem eine gefundene Videokamera zum zweiten Frühling verhilft.

Jocelyn ist erfolgreicher Geschäftsma­nn, gutaussehend, selbstbewußt und kreativ. Oder anders ausgedrückt: eitel, egoistisch und ein notorischer Lügner. Frauen sind für ihn Trophäen, die erobert und gesammelt werden müssen. Ein besonders beeindrucke­ndes Exemplar ist Julie. Kurzentschl­ossen gibt sich Jocelyn als Rollstuhlfa­hrer aus, um durch Mitleid ins Bett der Schönen zu gelangen. Anfänglich scheint das auch zu funktionier­en, bis Julie ihm eines Tages ihre Schwester Florence vorstellt, die tatsächlich an den Rollstuhl gefesselt ist …

Franck Dubosc inszeniert eine kurzweilige Komödie um einen scheinbar unverbesser­lichen Lebemann – charmantes und beschwingtes Sommerkino.

Lange nachdem Nico (Trine Dyrholm) mit The Velvet Underground zur Ikone wurde, ist die „Priesterin der Finsternis“ in einem winzigen Bus auf Europa-­Tournee. In ihrer Solokarriere findet die Sängerin nach den bekannten Exzessen wieder zu sich, baut auch die Beziehung zu ihrem Sohn, dessen Vater Schauspieler Alain Delon ist, neu auf. Es die Wiedergeburt einer Künstlerin, Mutter und Frau, die trotzdem nie wirklich ihrer Vergangenheit entfliehen kann.

Susanna Nicchiarelli beleuchtet in ihrem Film die letzten Jahre im Leben von Christa Päffgen – bekannt unter ihrem Künstlernamen Nico – erstes deutsches Supermodel, Sängerin und Warhol-­Muse. Ein eindringlic­her Film zwischen Roadmovie und Biopic, Heroinabhän­gigkeit und Tourneeallt­ag.

New York,1889. Nach einem Jahr der Trauer um ihren verstorbenen Mann, ist es für Malerin Catherine Weldon (Jessica Chastain) Zeit für einen Neuanfang. Unbeeindruckt von gesellschaf­tlichen Konventionen reist sie allein nach North Dakota, um dort den legendären Sioux-­Häuptling Sitting Bull zu portraitier­en. Während Catherine den Häuptling als besonnenen Mann kennenlernt, macht sie sich unter den Weißen mit ihrer romantischen Vorstellung von einem selbstbesti­mmten Leben jedoch schnell Feinde...

Susanna White inszeniert ein bildgewalti­ges Historienepos basierend auf der Biografie der Künstlerin und Aktivistin Catherine Weldon, die Ende des 19. Jahrhunderts ihrer Zeit weit voraus war.