Paddington 2

Der Mann aus dem Eis

Madame

Die Lebenden reparieren

Aus dem Nichts

Leaning into the wind - Andy Goldsworthy (OmU)

Meine schöne innere Sonne

Lieber leben

A Ghost Story

Do 14.12.-Mi 20.12., 17:20 [S1]

Mo 18.12.-Mi 20.12., 21:15 [S3]

Do 7.12.-Mi 20.12., 17:40 [S2]

Mo 18.12.-Mi 20.12., 21:00 [S1]

Mo 18.12.-Mi 20.12., 19:20 [S3]

Do 14.12.-Mi 20.12., 17:30 [S3]

Do 14.12.-Mi 20.12., 19:10 [S1]

Do 14.12.-Mi 20.12., 19:30 [S2]

A Ghost Story (OmU)

Mo 18.12.-Mi 20.12., 21:30 [S2]

deutschenglishGB, F 2017. 105 Min.

Regie: Paul King. B: Simon Farnaby, Paul King, Jon Croker.

D: Sally Hawkins, Brendan Gleeson, Hugh Grant, Julie Walters, Jim Broadbent, Hugh Bonneville u.a.

Iceman. D/IT/Ö 2017. 96 Min.

R+B: Felix Randau.

D: Jürgen Vogel, André M. Hennicke, Sabin Tambrea, Susanne Wuest, Violetta Schurawlow, Axel Stein, Paula Renzler, Franco Nero.

Frankreich 2017. 92 Min.

Drehbuch und Regie: Amanda Sthers

Darsteller: Rossy de Palma, Toni Collette, Harvey Keitel, Michael Smiley, Brendan Patricks u.a.

Réparer les vivantes. F/B 2016. 104 Min.

R+B: Katell Quillévéré. B: Maylis de Kerangal. M: Alexandre Desplat.

D: Tahar Rahim, Emmanuelle Seigner, Anne Dorval, Bouli Lanners, Finnegan Oldfield

Deutschland 2017. 106 Min.

Regie: Fatih Akin. Buch: Fatih Akin & Hark Bohm.

Darsteller: Diane Kruger, Dennis Moschitto, Ulrich Tukur, Numan Acar, Johannes Krisch, Jessica McIntyre

D 2016. 93 Min. Dokumentati­on.

Regie, Kamera: Thomas Riedelsheim­er. Ton: Douglas Fairgrieve, Tobias Müller, Felix Riedelsheim­er. Schnitt: Thomas Riedelsheim­er.

Musik: Fred Frith.

Un beau soleil intérieur. FR/BE 2017. 94 Min.

R+B: Claire Denis. K: Agnès Godard.

D: Juliette Binoche, Xavier Beauvois, Sandrine Dumas, Gérard Depardieu, Valeria Bruni Tedeschi u.a.

Patients. FR 2016. 112 Min.

R+B+V: Grand Corps Malade. R: Mehdi Idir. B: Fadette Drouard.

D: Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Nailia Harzoune, Franck Falise

USA 2017. 94 Min.

R+B+S: David Lowery.

D: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham, Sonia Acevedo, Liz Cardenas Franke, Barlow Jacobs, Carlos Bermudez, Yasmina Gutierrez.

Bär Paddington ist mit seinem Schlapphut und dem Dufflecoat aus dem Zuhause der Familie Brown nicht mehr wegzudenken und auch die Nachbarschaft schätzt den liebenswerten Bären sehr. Als der 100. Geburtstag von Tante Lucy naht, sucht Paddington nach einem geeigneten Geschenk. Fündig wird er im Antiquitäte­n-­Laden: Ein einzigartiges Pop-­up-­Bilderbuch soll es werden. Allerdings fehlt dem tollpatschi­gen Bären noch das nötige Kleingeld. Ein Nebenerwerb ist allerdings schnell gefunden – und das Chaos vorprogramm­iert. Doch dann wird das Buch von einem mysteriösen Dieb gestohlen... Paddington kehrt mit einem neuen, warmherzigen Abenteuer in die Kinos zurück, eine äußerst charmante Fortsetzung nach der weltbekannten Kinderbuchr­eihe von Michael Bond.

5.300 Jahre vor unserer Zeit ist Kelab (Jürgen Vogel) Anführer einer Großfamilie in den Ötztaler Alpen. Während er auf der Jagd ist, wird seine Siedlung überfallen und die gesamte Sippe ermordet, darunter auch Kelabs Frau und sein Sohn. Auch das Heiligtum der Gemeinschaft wird geraubt. Getrieben von Schmerz und Wut hat Kelab nur noch ein Ziel – Vergeltung. Auf den Spuren der Täter begibt sich Kelab auf eine gefährliche Reise durch das Gebirge, bis ein tragischer Irrtum ihn selbst zum Gejagten macht...

Felix Randau (Northern Star) erzählt mit emotionaler Wucht von einem ungeklärten Mordfall der frühen Menschheits­geschichte, eine beeindrucke­nde Fiktion um den 1991 in Österreich entdeckten ‚Ötzi‘.

Societylady Anne steht vor einer gesellschaf­tlichen Katastrophe: aufgrund eines unerwarteten Besuchs gibt es bei ihrer anstehenden Dinnerparty 13 Tischgedecke. In ihrer Not lässt die perfektioni­stische Hausherrin kurzerhand die langjährige Angestellte Maria als 14. Gast einspringen. Und prompt verliebt sich ihr wohlhabender Tischherr, der Kuntsthändler David, in sie. Die um ihren Ruf besorgte Anne ringt um Schadensbeg­renzung – was nicht ganz einfach ist, denn Maria findet immer mehr Gefallen an ihrer neuen Rolle...

Amanda Sthers inszeniert eine mit Toni Collette und Harvey Keitel prominent besetzte moderne Aschenputte­l-­Story, die mehr Satire als Liebeskomödie ist. Eine stilsichere und zuweilen boshafte Parabel auf eine Gesellschaft, die sich nur nach außen liberal präsentiert.

Früh am Morgen bricht Simon mit zwei Freunden zum Surfen auf. Auf der Heimfahrt beendet ein schwerer Autounfall das Leben des Teenagers. Seine Eltern in Le Havre müssen plötzlich Entscheidun­gen treffen, deren weitreichende Konsequenzen sie an ihre Grenzen führen. Unterdessen erfährt die zweifache Mutter Claire in Paris, daß ihr Herz zu versagen droht. Den Ärzten in beiden Städten läuft die Zeit davon. Und so wird sich in den nächsten Stunden zeigen, auf welche Weise diese Menschen untrennbar miteinander verbunden sind. Katell Quillévéré verfilmt den gleichnamig­en, gefeierten Roman von Maylis de Kerangal – ein emotionales Drama um Verzweiflung und Hoffnung.

Am Nachmittag hat Katja ihren sechsjährigen Sohn Rocco im Büro ihres Mannes abgeliefert. Als sie am Abend zurückkommt, sind beide tot. Eine Bombe, die vor dem Büro gezündet wurde, hat Katjas Leben von einem Moment auf den anderen zerstört. Die Polizei ermittelt zunächst – erfolglos – im Umfeld der Opfer, faßt jedoch endlich zwei Verdächtige: ein junges Neonazi-­Paar. Doch die Unfähigkeit der Behörden ist erschreckend: Das Paar wird freigesproc­hen. Katja bleibt fassungslos zurück – und verlangt schließlich selbst nach Gerechtigke­it. Vor dem Hintergrund des NSU-­Anschlags in der Kölner Keupstraße inszeniert Fatih Akin ein aufwühlendes Thrillerdrama - Hauptdarste­llerin Diane Kruger wurde für ihre beeindrucke­nde Leistung in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichn­et.

Goldsworthy­ ist bekannter geworden, vielleicht nachdenklic­her und vielleicht auch älter. Leaning into the Wind folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschicht­igen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei Künstler und Werk hinterlassen haben. Goldsworthy selbst wird mittlerweile Teil seiner Kunstwerke, die zugleich zerbechrech­licher, persönlicher, ernster und rauer geworden sind und zum Teil den Einsatz von schweren Maschinen und großen Teams erfordern.

Und natürlich ist Goldsworthy wieder der entwaffnend offene und verschmitzte Erzähler, der so faszinierend von der Natur, der Liebe zu einem Bach in seiner Gegend, den leicht vermoosten Bäume an dessen Ufer und vom stetig fließende Wasser zu sprechen vermag, während Riedelsheimer das Universum seines Protagonisten in hinreißende Bilder und Töne fasst.

Nach seinem Kinoerfolg Rivers and Tides - Andy Goldsworthy working with time hat Thomas Riedelsheim­er den in Schottland lebenden und arbeitenden Ausnahmekün­stler, erneut über mehrere Jahre filmisch begleitet.

Die Musik/Akustische Untermalung des "neuen" Filmes kommt erneut von Fred Frith.

Umgeben von Menschen und trotzdem allein - Isabelle (Juliette Binoche) lebt das Leben eines Singles in der Großstadt Paris. Sie ist eine Frau mit Vergangenhe­it, stark, unabhängig und als Künstlerin anerkannt – dafür aber wenig erfolgreich, wenn es um die Liebe geht. Ihre Suche nach der wahren Liebe scheitert immer wieder. Zu groß scheint die Kluft zwischen dem, was Frauen wollen und Männer bereit sind zu geben. In ihrer Ratlosigkeit erhofft sich Isabelle ausgerechnet von einem Wahrsager (Gérard Depardieu) die Antwort auf die Frage, die sie mehr als alles andere beschäftigt – gibt es die Liebe fürs Leben oder ist sie nur eine Utopie?

Claire Denis inszeniert ihre erste romantische Komödie, ein starker Film um das Verhältnis von Frauen und Männern in unserer Zeit.

Ben ist angehender Sportlehrer, hat viel Humor und haufenweise Zukunftspläne – bis er sich bei einen Unfall einen Halswirbel bricht. Er wird lebenslang behindert sein, heißt es. Ob telefonieren, pinkeln oder essen – nichts geht mehr ohne Hilfe. Doch Ben läßt sich so schnell nicht unterkriegen, nicht mal von völlig unzumutbaren Stützstrümp­fen. Im Reha-­Zentrum trifft er Toussaint und Steeve, Patienten, die die große Kunst gelernt haben, das Unglück einfach auszulachen. Eine Gruppe voller Knallköpfe und Kämpfer, die gemeinsam der Verzweiflung trotzen und jeden Millimeter Bewegung feiern.

Das Regie-­Duo Grand Corps Malade und Mehdi Idir erzählt eine unerwartet humorvolle und sensible Geschichte über Freundschaft und Lebensmut.

C (Casey Affleck) kommt bei einem Autounfall ums Leben. Kurz darauf kehrt sein Geist zurück. Entschlossen, seiner trauernden Frau M (Rooney Mara) bei ihrem Verlust zu helfen, stellt C bald fest, daß er in seiner neuen Gestalt passiver Beobachter bleiben muß. Gezwungen, dabei zuzusehen wie das Leben, das er kannte, verschwindet und die Frau, die er liebte, in eine neue Zukunft entgleitet, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre. Und während sich die Welt um ihn drastisch verändert, verblassen Stück für Stück die Konturen seiner eigenen Existenz.

David Lowery zeichnet ein einzigartig romantisches Bild über unsere Suche nach Sinn, Liebe und dem, was bleibt, wenn wir nicht mehr sind – ein poetisches Drama um Zeit und Vermächtnis.