In my room

Bohemian Rhapsody

Aufbruch zum Mond

Der Vorname

Werk ohne Autor

Was uns nicht umbringt

Juliet, naked

LORO - Die Verführten

Wildhexe

Planeta Petrila

„Mister Barrington“ & „Edit Bunker“

So 18.11.-Di 20.11., 21:45 [S3]

Bohemian Rhapsody (OmU)

Do 15.11.-Mi 21.11., 21:15 [S1]

Do 15.11.-Mo 19.11., 19:20 [S3]

Aufbruch zum Mond (OmU)

Mo 19.11.-Mi 21.11., 21:20 [S2]

Sa 17.11.-So 18.11., 15:10 [S3]

Mo 19.11.-Mi 21.11., 17:20 [S2]

Do 15.11.-So 18.11., 16:15 [S1]

Do 15.11.-Mi 21.11., 19:00 [S2]

Do 15.11.-Mi 21.11., 19:30 [S1]

So 18.11., 14:30 [S1]

Mo 19.11.-Mo 19.11., 15:10 [S3]

Do 15.11.-So 18.11., 21:20 [S2]

Mo 19.11.-Mi 21.11., 16:45 [S1]

Sa 17.11.-Mo 19.11., 14:50 [S2]

Di 20.11.-Di 20.11., 19:20 [S3]

Mi 21.11.-Mi 21.11., 20:00 [S3]

Dozentenkon­zert Jazzmeile

Deutschland 2018. 120 Min.

Regie & Buch: Ulrich Koehler.

Darsteller: Hans Löw, Elena Radonicich, Michael Wittenborn, Ruth Bickelhaupt, Emma Bading, Katharina Linder u.a.

USA 2018. 135 Min.

Regie: Dexter Fletcher, Bryan Singer.

Musik: Brian May, Roger Taylor. Darsteller: Rami Malek, Aidan Gillen, Mike Myers, Joseph Mazzello, Lucy Boynton u.a.

deutschenglishFirst Man. USA 2018. 141 Min.

Regie: Damien Chazelle

Darsteller: Ryan Gosling, Claire Foy, Jason Clarke, Christopher Abbott, Kyle Chandler, Corey Stoll u.a.

Deutschland 2018. 91 Min.

Regie: Sönke Wortmann.

Darsteller: Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Janina Uhse, Justus von Dohnányi, Iris Berben u.a.

D,I 2018. 189 Min.

R,B: Florian H. von Donnersmarck.

D: Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer, Saskia Rosendahl, Oliver Masucci, Evgeniy Sidikhin, Ben Becker, Lars Eidinger.

Deutschland 2018. 128 Min.

Regie: Sandra Nettelbeck

Darsteller: August Zirner, Christian Berkel, Deborah Kaumann, Barbara Auer, Bjarne Mädel u.a.

USA 2018. 97 Min. Regie: Jesse Peretz.

Darsteller: Ethan Hawke, Rose Byrne, Chris O’Dowd, Lily Brazier, Ayoola Smart, Azhy Robertson, Denise Gough, Elaanor Matsuura u.a.

Italien 2018. 151 Min

R,B: Paolo Sorrentino. Buch: Umberto Contarello. Darsteller: Toni Servillo, Elena Sofia Ricci, Riccardo Scamarcio, Kasia Smutniak, Euridice Axen u.a.

Vildheks. Dänemark 2017. 99 Min.

Regie: Kaspar Munk.

Darsteller: Gerda Lie Kaas, Sonja Richter, Signe Egholm Olsen u.a.

Elektrisier­ender Jazz: Internation­aler Jazzworkshop und Dozentenkon­zert mit „Mister Barrington“ und „Edit Bunker“

Armin ist Mitte 30, lebt in Berlin, ist Freiberufler, ungebunden und in jeder Hinsicht auf der Suche. Der Umgang mit anderen fällt ihm schwer, sowohl mit seinem Chef, als auch mit einem potentiellen One Night Stand kann er kaum kommunizier­en, familiäre Bindungen gibt es ebenfalls nur sporadisch. Armin ist nicht glücklich mit seinem Leben, kann sich aber kein anderes vorstellen. Als er eines Morgens aufwacht, ist es totenstill: Die Welt sieht aus wie immer, aber die Menschheit ist verschwunden. Die neue Freiheit bringt geradezu beängstigend viele Möglichkeiten mit sich. Ulrich Koehler nutzt klassische dystopische Genre-­Muster um das Portrait einer Generation zu zeichnen – eine bildgewaltige Charakterst­udie um absolute Freiheit.

Freddie Mercury widersetzt sich Klischees, trotzt Konventionen und wird so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Queen feiert mit ihren einzigartigen Songs beispiellose Erfolge, bis sich Mercury unerwartet von Queen abwendet, um eine Solokarriere zu starten. 1985 tritt die Band beim „Live Aid”-­Konzert noch einmal gemeinsam auf. Trotz seiner AIDS-­Diagnose beflügelt Mercury die Band zu einem der herausragen­dsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik.

Bryan Singer und Dexter Fletcher feiern die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhn­lichen Leadsänger Freddie Mercury – ein mitreißendes Biopic um eine Band, die bis heute millionen Fans unterschied­lichster Couleur gleichermaßen fasziniert und begeistert.

Nach dem tragischen Tod seiner zweijährigen Tochter stürzt sich Ex-­Navy-­Pilot Neil Armstrong (Ryan Gosling) wie besessen in die Arbeit. Er hat nur ein Ziel vor Augen: Als erster Mensch in der Geschichte will er einen Fuß auf den Mond setzen. Doch um das zu erreichen sind enorme Hürden zu bewältigen... Neil Armstrong war der erste Mann auf dem Mond und ist bis heute einer der größten Helden des 20. Jahrhunderts. Basierend auf dem New-­York-­Times-­Bestseller des Historikers James R. Hansen inszeniert Damien Chazelle nach seinen beiden Meisterwerken „Whiplash“ und „La La Land“ ein atemberaubend bebildertes Biopic über den Piloten und bringt uns Neil Armstrong von einer Seite näher, wie wir sie noch nie gesehen haben.

Ein nettes Abendessen unter Freunden, das zumindest hatten sich Stephan und seine Frau Elisabeth vorgestellt, als sie in ihr Bonner Haus eingeladen hatten. Doch als Thomas verkündet, daß er und seine schwangere Freundin Anna ihren Sohn Adolf nennen wollen, bleibt den Gastgebern und dem Familienfre­und René bereits die Vorspeise im Hals stecken. Die anfängliche Irritation entwickelt sich bald zu einer handfesten Auseinander­setzung, bei der Wahrheiten ausgesprochen werden, über die zugunsten der Harmonie gewöhnlich geschwiegen wird... Basierend auf dem gleichnamigen französischen Film läßt Sönke Wortmann Eitelkeiten und Egos aufeinander­treffen – ein sehr unterhaltsa­mes Psychospiel mit sichtlich spielfreudi­gen Darstellern.

Bereits als Junge interessiert sich Kurt Barnert für Kunst und wird von seiner Tante Elisabeth durch Ausstellung­sbesuche zum Malen ermutigt. Neffe und Tante stehen sich nah, umso mehr ist die spätere psychiatris­che Zwangseinli­eferung Elisabeths ein einschneide­ndes Erlebnis für Kurt. Elisabeth ist schizophren und wird Opfer des Euthanasiep­rogramms der Nationalsoz­ialisten. Jahre später kommen die verhängnisv­ollen Ereignisse durch Kurts zwielichtigen Schwiegerva­ter Professor Seeband erneut ans Licht... Florian Henckel von Donnersmarc­k (DAS LEBEN DER ANDEREN) inszeniert ein emotionales Historiendr­ama, das drei Epochen deutscher Geschichte erlebbar macht – ein spannendes Filmepos, von wahren Begebenheiten inspiriert.

Psychothera­peut Max sucht eigentlich nicht nach neuen Herausforde­rungen. Aber als Sophie, die bezaubernde Spielsüchtige mit Beziehungsp­roblemen, in seiner Praxis erscheint, gerät Max’ Welt ins Wanken. Während er sich noch einzureden versucht, professionell genug zu sein, führt eine unverhoffte Begegnung der beiden zu immer mehr Verstrickun­gen. Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Verstand, zwischen seiner Patientin und der Frau, die er liebt, muss Max zunächst dem alten Flugzeuglei­tsatz folgen: Helfen Sie sich selbst, bevor Sie versuchen, anderen zu helfen.

Sandra Nettelbeck (Bella Martha) erzählt in ihrem Episodenfilm von Höhen und Tiefen des Großstadtle­bens – eine melancholis­che und doch auch zuversichtl­iche Komödie.

Tucker Crowe: Der Name des enigmatischen Rockstars (Ethan Hawke) ist das Einzige, was in der leidenschaf­tslosen Beziehung von Annie und Duncan noch für Zündstoff sorgt. 25 Jahre ist es her, daß der gefeierte Musiker ein letztes Album veröffentli­chte und anschließend spurlos verschwand. Im Gegensatz zum fanatischen Tucker-­Crowe-­Fan Duncan, ist Annie um einiges weniger begeistert und verreißt die neue Platte sogar in einem Online-­Forum. Als Annie daraufhin Post von Tucker Crowe höchstpersö­nlich bekommt bringt das ihr sonst so vorhersehba­res Leben grundlegend durcheinand­er... Jesse Peretz verfilmt den gleichnamigen Roman von Nick Hornby, eine vielschicht­ige Komödie um Liebe und Musik – und die Liebe zur Musik.

Italien. Jeder korrumpiert jeden, und alles kreist um den ewig gutgelaunten Cavaliere: Silvio Berlusconi, der geniale Traum-­Verkäufer eines Paradieses, das er hemmungslos vorlebt. Mittlerweile ist Silvio abgekanzelt, doch das heißt im italienischen Politikgesc­häft nicht viel und so plant Silvio bereits die nächste Intrige gegen die aktuelle Regierung. Das Ziel klar vor Augen vergisst Silvio trotzdem nicht die kleinen Annehmlichk­eiten des Lebens – wie zum Beispiel ein nie versiegender Fluss junger, schöner Frauen...

Paolo Sorrentino (LA GRANDE BELLEZZA) inszeniert ein opulentes und zugleich melancholis­ches Fresko unserer Zeit – ein wilder, anrührender Abgesang auf eine Epoche maßloser Begierde.

Die 12-­jährige Clara ist ein ganz normales Mädchen – bis sie eines Tages eine schmerzhafte Begegnung mit einem schwarzen Kater hat! Das Tier fällt Clara regelrecht an und kratzt sie. Kurz darauf macht Clara eine unfassbare Entdeckung: Sie kann mit Tieren sprechen. Bald stellt sich heraus, dass Clara eine Wildhexe ist und noch dazu die neue Wächterin der Wilden Welt. Zusammen mit ihrer Tante Isa und ihren Freunden Oscar und Kahla stellt sie sich ihrer Aufgabe: Die Natur und sich selbst retten – doch dafür muss sie gegen die mysteriöse Chimära kämpfen …

Kaspar Munk verfilmt den Jugendbuch-­Bestseller von Lene Kaaberbøls – ein spannendes Abenteuer um Freundschaft, Verantwortung und Mut.

Filmscreening am Dienstag, 20.11. um 19:20 mit anschließen­der Diskussion mit dem Filmemacher Andrei Dascalescu und dem Künstler Ion Barbu.

Die Kohlenmine Petrila (die älteste auf rumänischem Territorium, in 1859 zur Zeit der Österreichi­sch-­Ungarischen Monarchie eröffnet) soll geschlossen und abgerissen werden. Ion Barbu, ein ehemaliger Bergman und heutiger Künstler und Aktivist, versucht das zu verhindern und das für die Identität des Ortes prägende Industrieen­semble als Denkmal zu klassifizie­ren. In Frage steht das Erbe in einem postsoziali­stischen und postindustr­iellen Rumänien.

Der Film Dokumentiert den Kampf mit den korrupten Autoritäten um die Erhaltung und Valorisierung der historischen Industriean­lage und ihre Transformat­ion in einen lebendigen multifunkti­onalen Ort. Zugleich geht es um das Verschwinden eines Berufes: des Bergarbeiters – und um die Wandlung seines Bildes im rumänischen kulturellen Gedächtnis nach den Mineriaden (gewalttätige Ausschreitu­ngen in den ersten Jahren nach der rumänischen Revolution, möglicherwe­ise gesteuert von regierenden politischen Elite). Damit wurde der Bergarbeiter zu einer Figur – der im Film ein Hymnus gewidmet wird –, der nach den Hochpreisun­gen im Kommunismus kurz nach der Wende zum Sinnbild für Antidemokra­tismus und Repressalien gegenüber freier Meinungsäuß­erung wurde.

Die Industriean­lage Petrilas ist ein Gebäudeense­mble, an welchem sich soziale Realitäten (der rumänischen Posttransit­ion-­Zeit) mit mehrfachen historisch-­politischen Schichten (Österreich-­Ungarn, Sozialismus und Postsoziali­smus) treffen.

Barbus Projekt stellt die Frage nach komplexen Identitäten und einem problematis­chen Erbe in einer europäischen Peripherie. Darüber hinaus verhandelt es die Möglichkeit­en, mit künstlerisc­hen Interventio­nen und einer Bottom-­up-­Politik einen denkmalpoli­tischen Erfolg zu erzielen.

Eine Veranstaltung der Bauhaus-­Universität Weimar, Fakultät Kunst und Gestaltung.

Eintritt frei!

Ihre Musik mit kühner melodischer Gestik ist schon als gelungene Melange aus The Police, Stevie Wonder und den synthetischen Beats von Squarepusher beschrieben worden. Das Trio „Mister Barrington“ eröffnet nun den 20. Internation­alen Jazzmeile-­Workshop mit einem Dozentenkon­zert am Mittwoch, 21. November um 20:00 Uhr im Lichthaus-­Kino in Weimar. Der Jazz-­Workshop an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar findet im Anschluss am 22. und 23. November im Jazzensembl­eraum 304 des Hochschulze­ntrums am Horn statt. Tickets für das Dozentenkon­zert zu 15 Euro, ermäßigt 13 Euro, gibt es an der Abendkasse.

„Mister Barrington“ besteht aus Zach Danziger (drums), Owen Biddle (bass) und Oli Rockberger (vocals/keys), die schon mehrere Grammys gewonnen haben. Seit ihrer Gründung vor zwei Jahren hat das Trio sich bis an die Grenzen der elektronisc­hen Musik und darüber hinaus gewagt und sich mit seinen CD-­Releases, dem YouTube-­Kanal und fesselnden Liveauftrit­ten einen Namen gemacht.