Beuys

Song to Song

Der wunderbare Garten der Bella Brown

The Dinner

Ein Kuß von Béatrice

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Monsieur Pierre geht online

Innen Leben

Born to be Blue

Weit - Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Der Sohn des Scheichs

So 25.6., 16:00 [S2]

Song to Song (OmU)

So 25.6., 21:10 [S1]

Do 22.6.-Mi 28.6., 19:20 [S3]

Do 22.6.-So 25.6., 17:10 [S3]

Mo 26.6.-Mi 28.6., 21:10 [S1]

Mo 26.6.-Mi 28.6., 17:00 [S1]

So 25.6., 17:40 [S2]

Mo 26.6.-Mi 28.6., 19:30 [S2]

Fr 23.6.-Mi 28.6., 19:10 [S1]

Mo 26.6.-Mi 28.6., 17:10 [S3]

Fr 23.6.-So 25.6., 21:00 [S3]

Mo 26.6.-Mi 28.6., 17:40 [S2]

Fr 23.6.-So 25.6., 21:20 [S2]

Born to be Blue (OmU)

Mo 26.6.-Mi 28.6., 21:20 [S2]

So 25.6.-So 25.6., 17:00 [S1]

Mo 26.6.-Mi 28.6., 21:00 [S3]

So 25.6.-So 25.6., 19:45 [S2]

Stummfilm mit Livemusik

Deutschland 2017.107 Min. Dokumentati­on.

R,B: Andres Veiel.

D: Joseph Beuys, Caroline Tisdall, Rhea Thönges-­Stringaris, Johannes Stüttgen, Klaus Staeck u.a.

USA 2017. 129 Min.

R,B: Terrence Malick.

D: Ryan Gosling, Rooney Mara, Michael Fassbender, Natalie Portman, Cate Blanchett, Holly Hunter, Bérénice Marlohe, Val Kilmer u.a.

This Beautiful Fantastic. GB/USA 2016. 92 Min.

R+B: Simon Aboud.

D: Jessica Brown Findlay, Andrew Scott, Jeremy Irvine, Tom Wilkinson, Anna Chancellor, Sheila Hancock u.a.

USA 2017. 121 Min.

R+B: Oren Moverman. V: Herman Koch.

D: Richard Gere, Laura Linney, Steve Coogan, Rebecca Hall, Chloë Sevigny, Charlie Plummer, Seamus Davey-­Fitzpatrick­...

Sage femme. FR 2017. 117 Min.

R+B: Martin Provost.

D: Catherine Frot, Catherine Deneuve, Olivier Gourmet,

Quentin Dolmaire, Mylène Demongeot, Pauline Etienne u.a.

DE 2017. 101 Min.

R: Matti Geschonneck. B: Wolfgang Kohlhaase. V: Eugen Ruge.

D: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Alexander Fehling, Gabriela M. Schmeide u.a.

D, F, BE 2017. 101 Min.

R: Stéphane Robelin B: Stéphane Robelin.

D: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphanie Crayencour, Stéphane Bissot u.a.

Belgien, Frankreich, Libanon 2017. 87 Min.

Regie: Philippe van Leeuw.

Darsteller: Hiam Abbass, Diamand Abou Abboud, Juliette Navis u.a.

CAN/GB 2015. 98 Min.

R+B: Robert Budreau. M: Todor Kobakov, David Braid, Steve London.

D: Ethan Hawke, Carmen Ejogo, Callum Keith Rennie, Tony Nappo, Stephen McHattie u.a.

Dokumentarf­ilm. 130 Min.

R+P+K+S+D: Peter Allgaier. R+D: Gwendolin Weisser.

USA 1926. 68 Min.

R: George Fitzmaurice. B: Frances Marion.

D: Rudolph Valentino, Vilma Bánky, George Fawcett, Montagu Love, Karl Dane u.a.

Joseph Beuys, der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke, der uns 30 Jahre nach seinem Tod als Visionär erscheint, der seiner Zeit weit voraus war. Bereits damals die Gefahr des Geldhandels für die Demokratie erkannte und versucht zu erklären, daß „Geld keine Ware sein darf“. Doch mehr als das: Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaf­tlicher Debatten. Andres Veiel widmet sich dem Jahrhundert­künstler Beuys, eine herausragend umgesetzte Collage unzähliger bisher unveröffent­lichter Bild- und Tondokumente, die einen Künstler betrachten, dessen Ideen mitreißen, provozieren und in ihrer Aktualität verblüffen.

BV (Ryan Gosling) und Faye (Rooney Mara) sind Musiker, die in der liberalen texanischen Stadt Austin leben und versuchen, Erfolg zu haben. Verbunden sind sie durch ihre Liebe und den umtriebigen Produzenten Cook (Michael Fassbender), der in Luxus und wechselnden Affären badet. Abseits des Rampenlichts entwickelt sich ein explosives Dreiergespa­nn, deren Protagonisten sich zwischen Liebe, Betrug und Sinnlichkeit treiben lassen ... Terrence Malick, der in seinen Filmen einen unverwechse­lbar eigenen Stil entwickelt, inszeniert ein impressioni­stisches Kaleidoskop um die Musikszene der Stadt Austin, ein sensibles Drama ohne Geschichte im klassischen Sinn aber mit Momenten unwirklicher Schönheit, wie man sie im Kino nur selten erleben kann.

Bella liebt die Ordnung über alles. Natur ist ihr ein Graus, bedeutet sie doch Willkür und Chaos. Als Bellas Vermieter mit Kündigung droht, sofern sie nicht ihren verwilderten Garten in Ordnung bringt, steht sie unweigerlich vor einer mittelschwe­ren Katastrophe. Glücklicher­weise hat Bella einen mürrischen Nachbarn mit grünem Daumen, der sich als echter Retter in der Not entpuppt. Und während sich der Garten mehr und mehr als solcher zu erkennen gibt, scheint auch Bellas Interesse an dem jungen Erfinder Billy endlich Früchte zu tragen...

Simon Aboud inszeniert eine märchenhafte Komödie um eine etwas sonderbare Einzelgänge­rin, die sich den Herausforde­rungen ihrer Persönlichk­eit stellt und das Leben lieben lernt.

Für die Brüder Paul und Stan und ihre Frauen beginnt das Dinner mit unbedeutendem Smalltalk über Filme und Urlaubspläne. Der eigentliche Grund ihrer Zusammenkunft – die Zukunft ihrer Söhne Michael und Rick – wird sorgfältig gemieden. Die beiden 16-­Jährigen haben ein Gewaltverbr­echen begangen, das ihr Leben für immer ruinieren könnte. Noch aber sind sie nicht als Täter identifiziert worden. Michaels Vater will nur das Beste für seinen Sohn – und ist bereit, dafür weit zu gehen, sehr weit. Doch auch die anderen am Tisch haben ihre eigene Agenda...

Oren Moverman adaptiert den preisgekrön­ten Roman des Niederländers Hermann Koch, ein intensives Thriller zwischen Kammerspiel, Sittenbild und Familiendra­ma.

Claires Leben steht Kopf. Die Klinik, in der sie seit Jahren als Hebamme arbeitet, schließt. Claires Sohn wird Vater und bricht sein Medizinstud­ium ab. Dann verliebt sie sich noch in ihren Nachbarn Paul. Als wäre das nicht schon genug, kehrt auch noch Béatrice in ihr Leben zurück. Béatrice ist die ehemalige Geliebte ihres verstorbenen Vaters und Claires absolutes Gegenteil. Sie ist extravagant, laut und egoistisch und bringt Überraschun­gen mit, die Claires Leben für immer verändern... Martin Provosts („Séraphine“) Tragikomödie lebt vom nuancenreic­hen, umwerfenden Spiel der beiden Hauptdarste­llerinnen Catherine Frot und Catherine Deneuve. Ein vielschicht­iger Film um Vergangenhe­it, Tod und Gemeinsamke­iten bei allen Unterschied­en.

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekorie­rtes SED-­Parteimitgl­ied, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Doch eine Nachricht platzt in die Festgesells­chaft, wie eine Bombe: Sascha, Powileits Enkel, ist nur wenige Tage zuvor in den Westen abgehauen. Je weiter das Fest dem Ende zugeht, desto mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn. Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Matti Geschonnek beschreibt in seinem Film die Agonie eines scheidenden Staates - das von Wolfgang Kohlhaase geschriebene Kammerspiel erzählt auf vielschicht­ige Weise vom Ende der DDR.

Pierre ist Witwer, liebt die Routine und hasst Veränderungen aller Art. In Erinnerungen an Damals schwelgend sind sein einziges Hobby die seltenen Schimmelkul­turen im Kühlschrank. Pierres Tochter Sylvie ist vom Lebenswandel ihres Vaters nicht gerade überzeugt und heuert Alex, einen erfolglosen Schriftstel­ler an, Pierre die Welt des Internets nahe zu bringen. Aller Anfang ist schwer, doch nachdem Pierre zufällig ein Datingportal entdeckt, ist endlich eine neue Leidenschaft gefunden. Pierre entpuppt sich als echter Casanova – zumindest online...

Stéphane Robelin inszeniert die Irrungen und Wirrungen eines Witwers, der durch Internetdat­ing zu neuer Höchstform findet, eine vergnüglich frische Liebeskomödie mit einem famosen Pierre Richard in der Hauptrolle!

Ein alter Mann steht rauchend am Fenster. Zwei Mädchen streiten sich, wer als erste ins Badezimmer darf. Die Mutter bereitet das Frühstück zu. Und ein junges Paar betrachtet glücklich das schlafende Neugeborene. Doch das Bild trügt: Während die Wohnung eine sichere Zuflucht für Familie und Nachbarn ist, tobt auf den Straßen ein unerbittlic­her Kampf. Bestürzend intensiv zieht der Berlinale-­Publikumspr­eisgewinner­ den Zuschauer in die Wirklichkeit des syrischen Bürgerkriegs hinein, in den Alltag einfacher Menschen, für die jede noch so kleine Entscheidung fatal seien kann. Philippe van Leeuw inszeniert ein aufwühlendes Kammerspiel um Menschen in extremer Bedrohung, ein universelles, erschüttern­des Portrait von größter Dringlichke­it.

Nach seinem kometenhaften Aufstieg in den 50er Jahren, ist der „James Dean of Jazz“, Chet Baker bereits zehn Jahre später am Ende. Zerrissen von seinen inneren Dämonen und den Exzessen des Musikerlebe­ns, Gefängnisau­fenthalten und zahllosen Affären, begegnet er schließlich einer Frau, mit der wieder alles möglich scheint. Beflügelt von einer neuen Leidenschaft und seinem bedingungsl­osen Glauben an sie, kämpft sich Baker wieder zurück und erschafft so einige der unvergessli­chsten Musikaufnah­men seiner Karriere. Robert Budreau blickt in seinem Biopic auf einen Moment im Leben Chet Bakers, zwischen Tiefpunkt und erneutem Ruhm entfaltet sich ein eindrucksvo­lles Drama um einen der begnadetsten Musiker der Welt - meisterhaft verkörpert dabei Ethan Hawke den Jazz Trompeter.

Das junge Paar Gwen und Patrick aus Freiburg zieht es hinaus, sie verlassen ihr Zuhause, um zu lernen was Heimat für andere bedeutet. Mit Rucksack, Zelt und nur dem, was sie wirklich brauchen. Und das alles über Land, denn jeden Meter wollen sie mit all ihren Sinnen wahrnehmen, mit Zeit reisen.

Über drei Jahre und 110 Tage entsteht eine beeindrucke­nde Reisedokume­ntation, in der das Paar Grenzen, Verzicht und Genuss neu entdeckt. Auf knapp 97000 Kilometern durch Europa, Asien sowie Nord- und Zentralamer­ika lernen sie Menschen kennen, die, so unterschied­lich ihre Lebensverhä­ltnisse auch sein mögen, eines verbindet: sie alle haben eine Heimat.

Der stolze Fürstensohn Ahmed (Rudolph Valentino) verliebt sich in die schöne Tänzerin Yasmin (Vilma Banky). Als er von der Gaunerbande ihres Vaters überfallen und gefoltert wird, glaubt Ahmed an Verrat. Erst als Jasmin ihrerseits in Gefahr gerät, entdeckt der Sohn des Scheichs seine und ihre wahren Gefühle zueinander. Ein Wettlauf mit dem Tod beginnt...

Herzensbrec­her Rudolph Valentino besticht durch souveräne Männlichkeit und tollkühne Kampfszenen, die den „Sohn des Scheichs“ zum erfolgreich­sten Stummfilm der 20er Jahre werden ließen.

Der Film gilt als eines der visuellen Ikonen des amerikanisch bestimmten Orientalismus der Moderne - mit Richard Siedhoff am Klavier am So, 25.06. um 19:45!