Happy-Go-Lucky.

Der Mongole

Unter Kontrolle.

39,90 (OmU)!

ELEGY oder die Kunst zu lieben

Küß mich bitte!

Mo 25.8.-Mi 3.9., 17:30+19:30 [S2]

Do 28.8.-Mi 3.9., 18:00+20:00 [S1]

Do 4.9.-So 7.9., 17:30+21:30 [S2]

Mo 8.9.-Mi 10.9., 17:30+19:30 [S2]

Do 28.8.-Mi 3.9., 21:30 [S2]

Jennifer Lynch

Do 28.8.-Mi 3.9., 22:00 [S1]

Do 4.9.-Mi 10.9., 18:00+20:00+22:00 [S1]

Do 4.9.-So 7.9., 19:30 [S2]

Mo 8.9.-Mi 10.9., 21:30 [S2]

GB 2008. 118 Min.

R,B: Mike Leigh. K: Dick Pope. S: Jim Clark. M: Gary Yershon.

D: Sally Hawkins, Eddie Marsan, Nonso Anozie, Samuel Roukin, Alexis Zegerman, Sarah Niles u.a.

Mongol. D/KZ/RUS/MGL 2007. 115 Min.

R,B: Sergej Bodrow. B: Arif Aliew. M: Tuomas Kantelinen.

D: Tadanobu Asano, Honglei Sun, Khulan Chuluun, Amadu Mamadakow, You Er u.a.

Surveillance. D/USA 2008. 93 Min.

R,B: Jennifer Chambers Lynch. B: Kent Harper. K: Peter Wunstorf. M: Todd Bryanton.

D: Pell James, Julia Ormond, Bill Pullman, Kent Harper u.a.

99 francs. F 2007. 104 Min.

R: Jan Kounen. B: Bruno Lavaine. M: Jean-Jacques Hertz.

D: Dean Durjadin, Jocelyn Quivrin, Patrick Mille, Vahina Giocante, Elisa Tovati u.a.

Elegy. USA 2008. 108 Min.

R: Isabel Coixet. B: Nicholas Meyer. K: Jean-Claude Larrieu. S: Amy E. Duddleston. M: div.

D: Penélope Cruz, Ben Kingsley, Dennis Hopper, Patrica Clarkson, Deborah Harry, Peter Sarsgaard.

Un baiser s‘il vous plait. F 2007. 96 Min.

R,B: Emmanuel Mouret. K: Laurent Desmet.

D: Virginie Ledoyen, Emmanuel Mouret, Julie Gayet, Michael Cohen, Frédérique Bell u.a.

Pauline, kurz Poppy, arbeitet als Grundschullehrerin in London und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: enervierend gut gelaunt, offenherzig, hilfsbereit, ihren Mitmenschen gegenüber unvoreingenommen und noch in den unmöglichsten Momenten positiv denkend. Ihre unbeschwerte Art löst in der oft mißgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche empfinden sie als ein wenig schlicht, viele als extrem nervig und andere einfach als verrückt. Auf jeden Fall aber führt sie ihre überrumpelnde Lebensfreude von einer absurden Situation zur nächsten. Sie beweist, daß selbst die häßlichsten Attacken des Lebens an einem ernst gemeinten Lächeln einfach abprallen... Unausweichlich erinnert man sich in manchen Situationen an die sarkastischen von Eric Idle gesungenen Strophen in „Life of Brian“.

Der britische Arbeiter-Klassen-Chronist Mike Leigh („Lügen und Geheimnisse“, „Vera Drake“) zeigte zur diesjährigen Berlinale mit diesem Film einen wahren Lichtblick. Die Schauspielerin Sally Hawkins eroberte mit ihrer umwerfenden Performance als ‚Poppy‘ das Publikum im Sturm und wurde für ihre Rolle mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet.

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Inspiriert durch die Lektüre „Die Legende des schwarzen Pfeils“ des russischen Historikers Lev Gumilev, begann der Regisseur Sergej Bodrow in den Neunzigern mit seinen Recherchen zur historischen Figur des Dschingis Khan. Besonders faszinierten ihn die Lebensphasen, die allein in mündlicher Überlieferung existierten: Die Kindheit und Jugend des Dschingis Khan. Der Film, erzählt in wundervollen Aufnahmen „Geschichte“; zwar in der Tradition des großen Historienkinos aber mit der notwendigen Reduktion aufs Relevante. Er bedient sich nicht vordergründig an den Schlachten und inszenierten Gemetzeln der Mongolen sondern entwirft vielmehr eine andere, neue Seite des mongolischen Heerführers, die des Menschen Temudschin.

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Bei einem Massaker auf offener Straße sind die einzigen Überlebenden ein schießwütiger Cop, eine zugedröhnte Junkie-Braut und ein unscheinbares kleines Mädchen. Zwei FBI-Agenten (Bill Pullman und Julia Ormond) übernehmen die Ermittlungen und versuchen mithilfe der Zeugenaussagen den genauen Tathergang zu rekonstruieren. Dabei weichen die jeweiligen Versionen jedoch erheblich voneinander ab. Es beginnt die Suche nach „der“ Wahrheit, die mit jeder Aussage variiert und mal greifbar, mal flüchtig erscheint.

Ihre Filme sind so verstörend wie die ihres Vaters. Ähnlich wie einst in David Lynchs „Twin Peaks“ geht es in Jennifer Lynchs Film um Skurrilitäten und moralische Abgründe in der US- Provinz.

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Was kostet die Welt? Vor allem dann, wenn man wie der Werbefachmann Octave ohnehin alles hat: die schnellsten Autos, die schönsten Frauen, die besten Ideen, die tollsten Impulse, die Taschen voll Koks und Kohle. Seine Lebensformel „me-myself-and I“ scheint prächtig zu funktionieren – bis zum finalen Rettungssprung. Davor reift in Octave die Einsicht: „Alles ist käuflich: Die Liebe, die Kunst, der Planet Erde, Sie, ich. Vor allem ich. Der Mensch ist ein Produkt wie jedes andere, mit einem Verfallsdatum. ...“ Aber zurück zum Anfang: So lautet die Gleichung der Gegenwart nicht nur: Sein = Käuflich Sein; sondern zuerst muß das Sein für sich Werbung und von sich reden machen. Der Franzose Frédéric Beigbeder hat mit seinem Reportageroman „99 Francs“ diese alte Einsicht aus dem Innern der Werbe-Welt bis hin zur Insel der Aussteiger formuliert und hat damit in zweifacher Hinsicht abgerechnet. Das Buch wurde ein Bestseller.

Die Kinoadaption von Regisseur Jan Kounen („Dobermann“, „Blueberry und der Fluch der Dämonen“) heißt „39,90 (Neununddreißigneunzig)“. Die aberwitzige, furios inszenierte Satire eröffnet einen ebenso erschreckend realen wie absurd komischen Blick auf den Zynismus der Werbewelt. Gleichzeitig ist der Film aber auch das Psychogramm eines Mannes, der zum Opfer seiner selbst geschaffenen Welt wird. Einer verlogenen, irrealen Welt, in der letztlich alles käuflich ist!

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Der Untertitel des Films „Die Kunst zu lieben“ trifft wie ein Pfeil – ins Schwarze bezüglich der Kunst, mitten ins Herz im Sinne Amors und zu guter letzt als tödliche Waffe der Jagd: Als sich der in die Jahre gekommene Literaturprofessor Kepesh (Ben Kingsley) in die Studentin Consuela (Penélope Cruz) verliebt, beginnt eine intensive aber ebenso unmögliche Liebesgeschichte. Diese besticht nicht nur durch die unterschiedlichen Lebensentwürfe und verschiedenen Perspektiven eines sehr ungleichen Paares, sondern vor allem durch die plötzliche Unsicherheit, in die sich der erfolgreiche Professor begibt: Sein Leben gerät durch die Liebe aus den Fugen. Und als Kepesh begreift, daß sich sein geradliniger Alltag in einen chaotischen Wirbelwind verwandelt hat, der für ihn kaum faßbar und logisch scheint, trifft er einen Entschluß. Er fährt mit seiner Liebe ans Meer, um die Beziehung zu beenden und sich wieder in seine Arbeit zu stürzen. Das scheint zunächst zu funktionieren, bis Consuela nach Jahren mit einer bewegenden Botschaft wieder auftaucht.

Die Verfilmung des Romans „Das sterbende Tier“ von Philip Roth ist eine stille aber extrem intensive Komposition der Regisseurin von „Mein Leben ohne mich“ und „Das geheime Leben der Worte“ Isabel Coixet, die in großartiger Besetzung (erwähnt sei noch Dennis Hopper) eine Liebe in Leidenschaft zeigt und auch ihre Fähigkeit, Leiden zu schaffen nicht unbeachtet läßt.

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Während einer Dienstreise in Nantes begegnet Emilie abends zufällig Gabriel. Sie fühlen sich - trotz ihrer glücklichen Beziehungen - sofort zueinander hingezogen. Er möchte sie küssen, sie ihn auch. Aber etwas hält sie davon ab: Eine Geschichte über die Konsequenzen eines Kusses, die Frage: Kann ein Kuß unschuldig sein, oder verändert er alles – grundlegend?

Die vierte Arbeit des französischen Autorenfilmers Emmanuel Mouret, ist eine weit ausholende und höchst vergnügliche Untersuchung der erotischen Macht des Kusses und zugleich ein so elegantes wie ausgekochtes Spiel mit Erzählebenen und -perspektiven.

Frankreichs Le Monde urteilt gar: „Die beste französische Liebeskomödie seit langem!“

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