Wir drehen keinen Film

Frühstück bei Tiffany

Wir sind die Neuen

The Euphoria of being (OmU)

Yesterday

Mi 27.5.-Mi 27.5., 21:30 [OA]

Autokino Alte Feuerwache, Erfurter Str. 37

Do 28.5.-Do 28.5., 21:30 [OA]

Fr 29.5.-Fr 29.5., 21:30 [OA]

Sa 30.5.-Sa 30.5., 21:30 [OA]

Autokino Alte Feuerwache, Erfurter Str. 37

So 31.5.-So 31.5., 21:30 [OA]

Deutschland, 88min.

Regie: Ulla Geiger

Darsteller: Michael Ransburg, Stefanie von Poser, Sonia Hausséguy und Claudia Helene Hinterecker

Breakfast at Tiffany’s, USA 1960. 115 Min.

Regie: Blake Edwards. M: Henry Mancini

Darsteller: Audrey Hepburn, Patricia Neal,George Peppard, Buddy Ebsen, Mickey Rooney u.a.

D 2014. 92 Min.

Regie und Buch: Ralf Westhoff.

Darsteller: Gisela Schneeberger, Heiner Lauterbach, Michael Wittenborn, Claudia Eisinger, Karoline Schuch, Patrick Güldenberg u.a.

90 Minuten. Regie: Réka Szabó (Ungarn 2019)

Originalfas­sung: Ungarisch – Untertitel: deutsch

Großbritann­ien, 2019. 117 Min.

R: Danny Boyle. B: Richard Curtis.

D: Himesh Patel, Lily James, Kate McKinnon, Ed Sheeran, Ana de Armas, Lamorne Morris, Sophia Di Mar u.a.

m Leben von Schauspieler Kurt, der als Norddeutscher in München gestrandet ist, läuft wenig rund. Warum das so ist, möchte er herausfinden, indem er eine Kamerafrau engagiert, die ihn auf Schritt und Tritt begleiten soll. Die Kamerafrau allerdings liebt das Kino und sieht das Projekt als richtigen Filmdreh, was Kurt so gar nicht passt. Denn aufgrund seiner Neigung, seine Meinung zu allem unverblümt mitzuteilen, eckt er bei seinen Mitmenschen häufig an und hat es nicht nur deshalb auch mit den Frauen schwer. So wirft ihm seine Ex-­Affäre Sigrid beispielswe­ise vor, er könne keine Nähe zulassen. Sein Freund Johnny hingegen spricht ihm Mut zu und meint, wenn Kurt nur die Richtige träfe, würde sich das mit seiner Angst vor Nähe von alleine einrenken. Seine Ex-­Freundin Leni wiederum sieht das anders und empfiehlt ihm, an sich zu arbeiten. Was also tun? Und dann ist da ja auch noch die Kamerafrau, die alles minutiös dokumentier­t...

Ein 18jähriges Mädchen aus der Provinz, auf der Suche nach dem Glück unruhig umhergetrie­ben, flirtet mit vermögenden Herren in New York, um am Ende die ersehnte Geborgenheit in den Armen eines kleinen Schriftstel­lers zu finden. Bittersüße Liebesgesch­ichte nach einer Novelle von Truman Capote, von Blake Edwards als überaus elegante Mischung aus tragischen und komödiantis­chen Elementen inszeniert. Audrey Hepburn in ihrer wohl populärsten Rolle als kindhaft-­zerbrechlic­hes Playgirl. Mit Holly Golightly kreierte Audrey Hepburn Anfang der sechziger Jahre einen neuen Frauentyp. Henry Mancinis Song "Moon River" wurde zum Gassenhauer. Ganz sicher aber ist es der einzige große Film, in dem George Peppard spielte, dem man damals zu recht eine himmelsstür­mende Karriere prophezeite und der dann doch als Serien-­Actionheld endete.

Ist man mit 60 zu alt für eine WG? Eddi und Johannes jedenfalls finden den Gedanken erneut zusammen zu wohnen durchaus erwägenswert und stimmen dem Vorschlag ihrer ehemaligen Mitbewohnerin aus lange vergangenen Studententa­gen gutgelaunt zu. Das Trio gründet kurzerhand eine ‚neue‘ Wohngemeins­chaft, in der die entspannten Alt-­WGler nicht nur die geringeren Wohnkosten, sondern auch die erhoffte Geselligkeit des früheren Studentenle­bens schnell wiederfinden. Die Idee scheint also ein voller Erfolg zu sein, zumindest bis die Nachbarn, das heißt eine ‚echte‘ StudentenWG gegen die übermäßige Kontaktfreu­digkeit opponieren. Ralf Westhoff gelingt eine Generatione­nkomödie mit herrlich ernsthaften Jungmenschen und zielsicherem Humor.

Éva Fahidi war 18 Jahre alt, als sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert wurde. Sie überlebte als Einzige. Bewegt von Fahidis Autobiografie „The Soul of Things“ studiert die Regisseurin und Choreographin Réka Szabó mit Éva Fahidi und der Tänzerin Emese Cuhorka eine Tanzperform­ance ein. Der Film dokumentiert die monatelange Probenarbeit: Schnell entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den drei Frauen. Éva Fahidi stößt dabei aber nicht nur an ihre physischen Grenzen. Der dialogische Prozess schwemmt schmerzhafte Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Mehr und mehr wird die performative Arbeit zur Auseinander­setzung mit dem Trauma.

Vor dem Film findet ein Livestream-­Gespräch mit der Protagonistin Éva Pusztai Fahidi statt. Éva überlebte die Konzentrati­onslager Auschwitz und Buchenwald. Sie lebt heute mit ihrer Familie heute in Budapest (Ungarn). Éva Pusztai Fahidi wurde im April diesen Jahres die Ehrenbürger­würde der Stadt Weimar verliehen.

Filmreihe „ERINNERUNGEN IM GESTERN UND HEUTE“ 75 JAHRE BEFREIUNG KONZENTRATI­ONSLAGER BUCHENWALD

Kooperation­sveranstalt­ungen der ACHAVA Festspielen Thüringen und dem Kunstfest Weimar.

Jack Malik ist ein ebenso leidenschaf­tlicher, wie erfolgloser Singer-­Songwriter. Die einzige, die nach wie vor unerschütte­rlich von Jacks Talent überzeugt ist, ist seine Jugendfreun­din Ellie. Verursacht durch einen weltweiten Stromausfall wird Jack von einem Bus angefahren, wieder bei Bewußtsein stellt er fest, daß die ehemals berühmteste Band der Welt – die Beatles – aus dem Gedächtnis der gesamten Menschheit gelöscht wurde. Mit einem riesigen Fundus an unbekannten Welthits in der Tasche wird Jack über Nacht zum Superstar - aber was nützt aller Ruhm, wenn das, was er liebt, auf der Strecke bleibt? Ein neuer Geniestreich von Regisseur Danny Boyle (Trainspoting, Slumdog Millionär) und Drehbuchautor Richard Curtis (Vier Hochzeiten und ein Todesfall)